<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367</id><updated>2012-02-16T12:10:06.538+01:00</updated><title type='text'>Astroholls Blog</title><subtitle type='html'>Hier finden sie alles zu "Astroholls Welt": Der Blick ins All, zur Sonnenaktivität, zu seinem Lieblingsplaneten Mars, in die Geschichte von Astronomie und Raumfahrt, auf Astroerlebnisse und -reisen etc. Lassen Sie sich überraschen!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>108</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-950824525379769195</id><published>2012-02-13T10:46:00.002+01:00</published><updated>2012-02-13T10:46:52.136+01:00</updated><title type='text'>75. Geburtstag von Sigmund Jähn</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Es war der Kalte Krieg, der ihn nicht zum ersten Deutschen im All machte, obwohl er der erste war. Bis in die Zeit nach der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 musste der am 13. Februar 1937 in Morgenröthe-Rautenkranz im Vogtland geborene Sigmund Jähn auf diese Anerkennung warten. Bis dahin galt der bundesdeutsche Astronaut Ulf Merbold, der vom 28. November bis zum 8. Dezember mit der Raumfähre COLUMBIS (OV-102) im Rahmen der D1-Mission in der Erdumlaufbahn war, als erster Deutscher im All. Zwischen den beiden deutschen Raumfahrern gab es diese Rivalität aber gar nicht und beide wussten, wer der erste Deutsche im All war.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Nach einer Karriere als Kosmonaut sah es bei Sigmund Jähn hingegen zunächst nicht nach einer Weltraumkarriere aus, denn nach der DDR-Volksschule wurde er von 1951 bis 1954 zum Buchdrucker ausgebildet und war anschließend Leiter der „Pionierorganisation Ernst Thälmann“ in Hammerbrücke in der heutigen Gemeinde Muldenhammer im Vogtland. Zum 1. April 1955 wurde er von der „Kasernierten Volkspolizei“, dem Vorläufer der Nationalen Volksarmee der DDR, nach Preschen eingezogen und leistete seinen Wehrdienst bei der „VP-Luft“, der späteren Luftwaffe ab. Das war für ihn der Einstieg in die militärische Laufbahn. Nach der Grundausbildung kam er 1956 an die Fliegerschulen in Bautzen und Kemenz, wo er zum Piloten ausgebildet wurde, kehrte er 1958 zum Jagdfliegergeschwader 8 nach Preschen zurück. 1960 wurde das Geschwader nach Marxwalde verlegt und von 1961 bis 1963 war er dort „stellvertretender Kommandeur für Politarbeit“. Nach weiteren militärisch-politischen Aufgaben bot sich ihm die Gelegenheit für ein zweites Studium an der Militärakademie der sowjetischen Luftstreitkräfte „J.A. Gagarin“ in Monino in der Nähe von Moskau, während dem er auch im Sternenstädtchen, der Kosmonauten-Ausbildungszentrum der Sowjetunion, verweilte. Von 1970 bis 1976 war er dann Inspekteur für die Jagdfliegerausbildung und Flugsicherheit im Führungsstab der NVA-Luftstreitkräfte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Bereits im Jahr 1967 hatte die Sowjetunion das Interkosmos-Programm aufgelegt, bei dem es zunächst nur darum ging, eigene Spitzentechnologie in das offizielle Raumfahrtprogramm zu integrieren und dadurch auch Synergieeffekte zu erzielen, Ergebnisse der Wissenschaft in aktuelle Entwicklungen einfließen zu lassen. Das Interkosmos-Programm diente vordergründig und vor der Weltöffentlichkeit ausschließlich rein wissenschaftlichen Zwecken (wie viel davon später militärisch genutzt oder im Auftrag der Roten Armee entstanden, ist bis heute unklar). Der Erfolg der ersten Jahre führte dazu, dass nicht nur Wissenschaftler und Techniker der UdSSR mit einbezogen wurden, man dehnte Interkosmos auch auf andere sozialistische und befreundete Staaten wie Frankreich, Polen, Bulgarien, Vietnam, Kuba, die Mongolei oder Afghanistan aus. In den 70ern wurde dann auch die DDR Teil des Interkosmos-Programms und so kam Sigmund Jähn im Sommer 1976 zusammen mit drei weiteren Bewerbern (Eberhard Köllner, Rolf Berger, Erhard Golbs) in die engere Wahl (sie waren von insgesamt 30 Mit-Kandidaten übrig geblieben). Schließlich wählte man ihn und seinen Fliegerkosmonauten-Kollegen Eberhard Köllner (geboren am 29. September 1939 in Staßfurt) für die Ausbildung zum Forschungskosmonauten aus. Köllner sollte aber nur der Ersatzmann für Jähn sein, falls dieser ausfallen würde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Beide absolvierten im Sternenstädtchen bei Moskau ihre gleiche Kosmonautenausbildung, doch Jähn hatte, wohl wegen seiner besseren Russischkenntnisse aus der Zeit an der an der sowjetischen Militärakademie, die Nase vorn.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Da die Kapsel der SOJUS-Raumschiffe nur zwei Kosmonauten aufnehmen konnte, musste Jähn einem Missionskommandanten zugeteilt werden. Zunächst sollte dies Alexej Leonow sein, der 1965 an Bord von Woschod-2 den ersten Weltraumspaziergang unternommen hatte. Später wurde dies aber Waleri Bykowski, Leonows Partner und Ersatzmann bei früheren Missionen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Am 26. September 1978 war es dann nach harten Trainingsmonaten endlich soweit: Auf dem Kosmodrom in Baikonur starteten Bykowski und Jähn mit der SOJUS-31 zur sowjetischen Raumstation SALJUT-6, die vom 29. September 1977 bis zum 19. Juli 1982 die Erde umrundete. Auf der SALJUT-6 trafen sie auf Wladimir Kowaljonok und Alexander Iwantschenko, die seit Juni 1978 im Orbit waren (und erst am 2. November 1978 wieder zur Erde zurück kehrten).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Die Mission von Sigmund Jähn an Bord von SALJUT-6 war, wie die anderer Teilnehmer am Interkosmos-Programm, in erster Linie propagandistisch, obwohl er durchaus einige gewichtige wissenschaftliche Aufgaben zu erfüllen hatte. Über allem stand die (angeblich) erstmalige Anwendung der Multispektralkamera MKF-6 zur Erdfernerkundung vom Weltraum aus. Gebaut vom Kombinat Carl Zeiss Jena und dem Institut für Elektronik der Akademie der Wissenschaften der DDR, tastete sie mit sechs verschiedenen Pinatar 4,5/125-Objektiven einen Bereich von 225 km Breite x 155 km Länge mit einer Auflösung von 15 bis 20 m in sechs Farbkanälen ab. Erstmalig kam sie aber schon vor diesem Raumflug im Weltraum zum Einsatz: Sie flog mit der SOJUS-22 mit und wurde später mehrfach auf SALJUT-6, SALJUT-7 und der MIR - in freilich ständig verbesserten Versionen - im Einsatz. Für die DDR-Wissenschaftler bedeutete der erfolgreiche Einsatz dieser Kamera den Einstieg in weitere technologische Entwicklungen und so konnten verschiedene Instrumentierungen, die an mehreren wissenschaftlichen Standorten in der DDR entwickelt worden waren (auch Weiterentwicklungen der MKF-6 waren darunter), bei sowjetischen Weltraummissionen eingesetzt werden: 1983 bei Venera 15/16 ein Infrarot-Fourier-Spektrometer zur Erforschung der Atmosphäre der Venus sowie mehrere Geräte für die Marssonden Vega-1 und Vega-2 zum Mars, 1988/89 bei der sowjetischen PHOBOS-Mission. Auf MARS 96 kam dann ein auf der MKF-6 basierendes, fortentwickeltes Kameramodell (WAOSS) zum Einsatz.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Sigmund Jähn unternahm während seiner Weltraummission insgesamt 125 Erdumkreisungen und war neben den wissenschaftlich-technischen Experimenten mit der MKF-6 mit Versuche zur Materialkunde, Kristallisation und Re-Kristallisation, Züchtung von Monokristallen, Experimenten zur Medizin und Schwerelosigkeitsforschung (Auswirkungen auf das Sprachvermögen), Arbeitspsychologie, dem Hörempfinden an Bord der Raumstation, biologischem Zellwachstum und vielem anderen beschäftigt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="zitat" style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; line-height: 115%; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin;"&gt;Legendär waren die Fernsehübertragungen aus der Umlaufbahn, die natürlich in der DDR medienmäßig voll ausgeschlachtet wurden (das war bei Merbold in der Bunderepublik aber nicht wesentlich anders). Die Puppenhochzeit im Weltraum zwischen dem DDR-Sandmännchen und der UdSSR-Puppe Mascha entlockt einem heute durchaus noch ein Lächeln … Aus dieser Zeit stammt auch das berühmte Jähn-Zitat: „&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Liebe Fernsehzuschauer der Deutschen Demokratischen Republik. Ich bin sehr glücklich darüber, als erster Deutscher an diesem bemannten Weltraumflug teilnehmen zu dürfen.“&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Bykowski und Jähn kehrten schließlich am 3. September mit der SOJUS-29 zurück, die Monate zuvor die beiden Kosmonauten Wladimir Kowaljonok und Alexander Iwantschenko zur Raumstation gebracht hatte. Die SOJUS-31 verblieb gekoppelt an der Raumstation. SOJUS-30 hatte vom 27. Juni bis zum 5 Juli den Kosmonauten Waleri Kubassow und Zenon Jankowski aus Polen als Vehikel zur SALJUT-6 gedient.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; line-height: 115%; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin;"&gt;Die Landung von SOJUS-31, 140 km östlich von Schesqasghan in Zentral-Kasachstan, endete beinahe in einer Katastrophe. Die Kapsel setzte sehr hart auf wurde aufgrund des nicht ausklinkbaren Fallschirms über die Steppe Kasachstans geschleift. Dies führte bei Sigmund Jähn zu einer lebenslangen Wirbelsäulenverletzung, die lange Zeit geheim gehalten wurde. Die Kapsel befindet sich heute übrigens im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dresden" title="Dresden"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none;"&gt;Dresden&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; line-height: 115%; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin;"&gt;Nach seiner Rückkehr in die DDR wurde Sigmund Jähn mit den Orden „Held der Arbeit“ und „Held der Sowjetunion“ sowie als „Fliegerkosmonaut der Deutschen Demokratischen Republik“ ausgezeichnet. Im Bereich der Berliner Archenhold-Sternwarte wurde eine Büste Jähns aufgestellt, mehrere Einrichtungen der DDR sowie ein Schiff der Handelsflotte erhielten seinen Namen. 1979 wurde an seinem Geburtsort Morgenröthe-Rautenkranz ein heute noch existierendes und viel besuchtes Museum eingerichtet, das 1991/92 und zuletzt 2007 stark erweitert wurde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; line-height: 115%; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin;"&gt;Überdies wurde Jähn 1978 zum Oberst befördert und zum stellvertretenden Leiter des „Zentrums für Kosmische Ausbildung bei der DDR-Luftwaffe ernannt. Schon ein Jahr später wurde er der Leiter der Einrichtung, der er bis 1990 vorstand. 1983 promovierte er am „Zentralinstitut für Physik der Erde“ in Potsdam mit einer Arbeit über seine wissenschaftlichen Arbeiten auf der Raumstation SALJUT-6. Am 1. März 1986 ernannte ihn die Luftwaffenführung zum Generalmajor. Seit seiner Entlassung aus dem Dienst der Nationalen Volksarmee am 2. Oktober 1990 ist er freier Berater im russischen Sternenstädtchen für die dort trainierenden und eingesetzten deutschen Astronauten. 1993 wurde dies auf alle ESA-Astronauten ausgedehnt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 115%; margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; line-height: 115%; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin;"&gt;Sigmund Jähn, über den 2008 eine sehr lesenswerte Biografie unter dem Titel „Rückblick ins All – Die Biografie des ersten deutschen Kosmonauten“ von Horst Hoffmann erschienen ist, wird am heutigen 13. Februar 2012 75 Jahre alt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-950824525379769195?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/950824525379769195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/02/75-geburtstag-von-sigmund-jahn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/950824525379769195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/950824525379769195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/02/75-geburtstag-von-sigmund-jahn.html' title='75. Geburtstag von Sigmund Jähn'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-6493451912219743916</id><published>2012-01-26T15:39:00.000+01:00</published><updated>2012-01-26T15:39:26.727+01:00</updated><title type='text'>Eine Ära geht zu Ende: Die Insolvenz der Fa. Kodak</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Anfang Januar kam es über den Presseticker: Die Traditionsfirma Kodak hat in den USA Insolvenz angemeldet mit Folgen, die für den deutschen, oder besser, den europäischen Markt noch nicht abzusehen sind. Zwar heißt es offiziell, dass sich für Europa zunächst einmal nichts ändert, weil durch das Insolvenzrecht in den USA (das aber nur in Details vom deutschen abweicht) frische Kredite (man munkelt von einem Kreditumfang von rund 1. Mrd. US-Dollar) gewährt werden können. Die Insolvenz eröffnet aber auch die Möglichkeit, dass unwirtschaftliche Produktbereiche verkauft werden können. Das hat man schon zu spüren bekommen, denn beispielsweise ist oder wird die Produktion der Kodak-Chips für CCD-Kameras eingestellt (Sony wird’s freuen), auch legendären Filmen wie Kodak Technical Pan 2415 oder 6415, mit denen man die ohnehin kaum noch im Einsatz befindlichen (aber mit genialen Abbildungseigenschaften versehenen) Schmidtkameras für die Astrofotografie bestücken konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Auch soll oder wird der für Astrofotografen interessante Kodak 200 professional wohl nicht mehr hergestellt. Gesundschrumpfen heißt dieses Gebaren, das vor allem den „Heuschrecken“ nutzt, Leute, die Firmen auf- und dann nach erfolgter Sanierung weiter verkaufen, dicken Profit machen, aber verbrannte Erde hinterlassen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Schuld an allem sei die digitale Revolution und leider auch die Tatsache, dass das Management der Firma Kodak den Trend zur digitalen Fotografie schlicht verschlafen hat. Man hat lange an einem Produkt festgehalten, das heute niemand mehr (und ich zähle mich auch dazu) so wirklich braucht. Allein die Beschaffung der Filme ist schon teuer. So habe ich in Hamburg letztes Jahr für einen 36er Kodak Professional Film Preise zwischen 13 und 25 EUR (!!!) gesehen. Auch die Filmentwicklung darf man heutzutage einiges berappen, weil sich das Geschäft nicht mehr lohnt und die Absätze stark zurückgegangen sind. Günstig sind nur noch Photoabzüge von Digibildern. Aber mal ehrlich? Wer macht das noch in größerem Umfang? Ich jedenfalls habe bisher kein einziges meiner Digitalbilder abziehen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Dabei hatte die Fa. Kodak zu Beginn der digitalen Fotografie mit den Kodak Picture CDs, als man statt Photoabzüge digitale Bilder auf CD brennen lassen konnte, noch ein gutes Geschäft gemacht, doch Preiserhöhungen und die Tatsache, dass die Aufnahmen gleich auf Speicherkarten gesichert wurden und man den Negativ- oder den Diafilm nicht mehr brauchte, führten alsbald dazu, dass dieses Verfahren für den Endverbraucher unattraktiv wurde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Früher, als man nur den chemischen Film kannte, war ich eher der Kodak-, als der Agfa-Typ. Jaja, auch die deutsche Firma Agfa brachte chemischen Film heraus, der sogar für die Herstellung von Spielfilmen Verwendung fand. Auch gab es Agfa-Kameras, die in den 50er und 60er Jahren weit verbreitet waren. Zwei Exemplare der legendären „Ritsch-Ratsch-Klick“, die Agfamatic Pocket 4000, die den 110er Kassettenfilm bestückt wurden, habe ich bei der Auflösung der Wohnung meines Vaters wiederentdeckt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Doch auch Kodak war auf dem Gerätemarkt aktiv, so fand ich auch im Schrank bei meinem Vater eine Kodak Instamatic, für die es von Kodak den 126er Kassettenfilm gab.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Grundsätzlich konnte man beide Filme gut unterscheiden, der Agfa war immer rot- bis braunstichig, Kodak war blaustichig und der später aufkommende Fujifilm grünstichig. Der Farbstich war beim kurzfristig für den Amateursektor beliebten 3M-1000 undefinierbar, dafür war der Film sehr grobkörnig, oder, wie man heute sagen würde, sehr rauschig, aber man erreichte erstmals Grenzgrößen, die man vom Amateurteleskopen bisher nicht kannte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;So kam es, dass ich eigentlich für die normale Fotografie alle möglichen Kodakfilme, gerne auch den sehr bunten Kodachrome 64, verwendete. Ein paar Versuche mit dem Agfa Ortho 25 am Mond scheiterten an der mangelnden Entwicklung beim Fotohändler oder meiner eigenen Dusseligkeit, wenn ich nicht richtig scharfgestellt hatte. Und die Panscherei mit allen möglichen Chemikalien war mir stets zuwider.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Heute zeigt sich, dass beispielsweise die Photos in alten Alben, die ich ebenfalls bei meinem Vater gefunden habe, schon sehr ins rotbraune gehen, während meine Dias bislang nur wenig Farbstiche zeigen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;So geht mit dem (voraussichtlichen) Ende der Fa. Kodak auch eine persönliche Ära zu Ende. Zwar verwende ich schon seit Jahren keinen Film mehr (trage also auch dazu bei, dass der Filmabsatz dramatisch zurückgegangen ist). Grund dafür ist auch die Tatsache, dass klassische Fotoalben sehr viel Platz wegnehmen und sehr viel mehr Bilder auf eine CD oder DVD passen, als in ein Fotoalbum. Und mit digitalen Bilderrahmen oder den Fotosammlungen auf Geräten wie dem iPad kann man bequem digitale Bilder zeigen, ohne gleich Diaprojektor und Leinwand aufzubauen und so die Stimmung auf der nächsten Geburtstagsfeier auf den Nullpunkt zu bringen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;Die digitale Revolution ist auch ein Zeichen der Zeit, das man bei Kodak leider vollkommen verpennt hat. Andere Firmen sind jetzt vorne und man muss sich schon fragen, warum man nicht längst umgesteuert hat, statt an veralteten Produkten festzuhalten. Aber diese Frage können nur die Unternehmensstrategen beantworten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: large;"&gt;PS: Bei der Durchsicht fällt auf, dass die Rechtschreibkorrektur von Word den Begriff Photoabzüge nicht mehr kennt …&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-6493451912219743916?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/6493451912219743916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/01/eine-ara-geht-zu-ende-die-insolvenz-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6493451912219743916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6493451912219743916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/01/eine-ara-geht-zu-ende-die-insolvenz-der.html' title='Eine Ära geht zu Ende: Die Insolvenz der Fa. Kodak'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4619779321156499602</id><published>2012-01-20T16:04:00.000+01:00</published><updated>2012-01-20T16:04:42.943+01:00</updated><title type='text'>Wohnungsauflösung - ein Drama in mehreren Akten</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Seit Anfang des Jahres muss ich mich notgedrungen mit einem sehr unangenehmen Thema beschäftigen: Mein Vater, Jahrgang 1930, ist nach einer OP mit Vollnarkose im Juli letzten Jahres noch weiter in die Demenz abgerutscht, als er es ohnehin schon war. Die Entwicklung deutete sich schon vor dem OP-Termin an, als er im Schlafanzug zur Friseurin ging, vergaß im Supermarkt zu bezahlen, plötzlich und unerwartet im Treppenhaus Nachbarn angriff und anschrie und Getränkehändler vergraulte, die statt und 14 Uhr es wagten, um 14:05 oder noch später zu erscheinen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Seine Persönlichkeitsstruktur veränderte ich immer mehr und ganz schlimm wurde es nach der OP, als er einmal mit Drenage das Bundeswehrkrankenhaus verlassen wollte und beim nächsten Mal dann mit Jacke und OP-Hemd bei mir vor der Tür stand, vollkommen verwirrt. In der Geriatrie wurde er nachts wieder sehr aggressiv und wurde für eine Nacht sogar in die Psychiatrie eingewiesen, was aber der Situation keine entsprechende Handlunsgweise war. Danach prügelte er sich mit einem Pfleger, der ihn zum Ergometertest abholen wollte. Angeblich war das einer vond er Gewerkschaft, der ihm ein Fahrrad verkaufen wollte. Da mein Urlaub bevorstand, riet mir die Sozialstation im Hamburger Amalie-Sieveking-Krankenhaus zu einer Unterbringung in einem Pflegeheim, wenn auch erst mal nur vorübergehend. Im Krankenhaus kamen sie mit seiner zunehmenden Aggressivität nicht mehr klar und hatten mich sogar mitten in der Nacht angerufen, weil ich meinen tobenden und herumwütenden Vater abholen solle. Man fand eine andere Lösung. Schließlich kam er in das Domizil zum Husaren, wo er gut untergebracht ist und rund um die Uhr betreut wird. In der Zwischenzeit entfremdete er sich immer mehr von mir und war nicht der Vater, wie ich ihn einmal kannte. In seiner immer noch andauernden Verwirrtheit stellte er merkwürdige Dinge an, lief im Nachthemd über die Straße, irrte im Wandsbeker Gehölz umher, fand einmal den Weg nach Hause und erlitt bei einem Wutanfall eine Kopfverletzung, als er, Hilfe verweigernd, auf einen Tritt stieg und das Gleichgewicht verlor. Er schlug sich den Kopf an einer Getränkekiste auf und musste erneut ins Bundeswehrkrankenhaus. Danach kam er über Umwegen wieder ins Heim.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;In den kommenden Wochen beruhigte er sich etwas, bekam ein anderes Zimmer, ist aber dennoch weiter sehr verwirrt. So lief er irgendwann wieder weg und suchte mit dem Zapfhahn in der Hand an der Tankstelle nach seinem Auto, welches er bereits im Jahr 2000 verkauft hatte. Heilig Abend dann fragte er, warum meine 1998 verstorbene Mutter sich nicht blicken ließe, er verstand nicht, warum ich, mittlerweile fast 51 Jahre alt, nicht zur Schule gehe und er packte zwischendurch die Koffer, weil er als ehemaliger Busfahrer am nächsten Tag zur Arbeit wollte. Dabei geht er in der Zeit nicht kontinuierlich rückwärts, sondern macht nicht vorhersehbare Sprünge. Nur in der Gegenwart ist er nur noch selten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Das bedeutet eines: Irgendwann wird er mich nicht mehr erkennen und er wird auch nie wieder in der Lage sein, sich selber zu versorgen, wird also im Domizil bleiben müssen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Ab Mitte/Ende Dezember war dann endgültig klar, dass ich den nächsten Schritt einleiten musste: Die Wohnungsauflösung. Ist dies ohnehin schon emotional schwer zu schaffen, wenn der oder die Betroffene verstorben ist, so wird das noch schwieriger, wenn man die Wohnung eines noch Lebenden auflösen muss. Dabei stößt man dann an weitere eigene Grenzen.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Die Auflösung der elterlichen Wohnung ist auch immer eine Reise in die eigene Geschichte. Und oft kommt da was ans Tageslicht, was bislang immer im Verborgenen gehalten wurde, wie Devolutionalien aus der Zeit zwischen 1933 und 1945, deren Herkunft mir vollkommen unbekannt ist, altersmäßig aber nicht meinen Eltern gehört haben kann. Denn 1928 bzw. 1930 geboren heißt, dass keiner von beiden an irgendwelchen Kriegshandlungen teilgenommen hat. Lediglich von meinem Vater wusste ich, dass er um den 8. Mai 1945 herum morgens noch mit allem Pomp in die HJ übernommen wurde und mittags die Engländer bereits seinen Geburtsort besetzt hatten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Aber auch weitaus alltäglichere Dinge wie Teller, Tassen, Becher, Geschirr erhalten plötzlich eine völlig neue Bedeutung, wenn man erkennt, wer welches Lieblingsbesteck immer gebraucht hat etc. Man unterschätzt dabei auch den zeitlichen Aufwand. Hatte ich anfangs angenommen, nach zwei Wochen fertig zu sein, wurden nun drei daraus, von denen zwei zu Lasten meines Jahresurlaubes gingen und ich deswegen in diesem Jahr zumindest keinen Sommerurlaub machen kann.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Aber die Arbeit muss getan werden und es ist ein schmerzlicher Schnitt zu vollziehen, vor allem, weil meine eigene Wohnung um 18qm kleiner ist, als die meiner Eltern. Mein Vater lebte in einer 60qm Wohnung alleine und hatte jede Menge Platz für seine Bücher und vor allem die Schallplatten-, CD- und Cassettensammlung, die nun verpackt in Umzugskisten in meinem Keller lagert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Leider bemerkt man dann auch andere, schon seltsame Verhaltensweisen. So hatte mein Vater ein halb aufgegessenes Mittagsessen geschickt im Küchenschrank versteckt, wo es seit Anfang Juli sein unwürdiges Dasein fristete. Da es gut verpackt war, kamen da noch keine Tierchen ran. Auch musste ich feststellen, dass über die Jahre hinweg nur wenig Sachen weggeworfen wurden. So gab es vier komplette Ess-Services, sechs original verpackte Toaster, im gleichen Zustand  fünf Bügeleisen, um die 50 Tischdecken fast aller Größen, Handtücher bis zum Abwinken und noch so manches andere. Doch statt die mal zu benutzen, wurde neu gekauft. Es gab nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Keller eine komplette Kücheneinrichtung mit entsprechendem Innenleben. Das alles zu entsorgen und eine Auswahl für den eigenen Bedarf zu treffen, nahm unendlich viel Zeit in Anspruch. Die Klamotten wurden teilweise ins Heim gebracht und teilweise den Johannitern übereignet, damit sie an Bedürftige weitergegeben werden können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;So vergingen die Wochen mit ständiger Schlepperei (mein Rücken freut sich darüber …) und vielen emotionalen Tiefpunkten. Doch nun ist diese Arbeit fast erledigt und mit Hilfe von Freunden wird morgen der Rest aus der Wohnung geholt und die Arbeiten wie Entsorgung der Schränke, Entfernen der Dämmplatten an der Decke, des Teppichbodens etc. einer Firma übertragen, die auch mit meiner Wohnungsgenossenschaft zusammenarbeitet, am Ende dann die Schlüsselübergabe an den Vermieter übernimmt und die Wohnung bei den Wasserwerken und beim Stromerzeuger abmeldet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Es ist, wenn alles verpackt in meinem Keller untergebracht ist, die bittere Erkenntnis, was im Grunde von einem Leben übrig bleibt, das jetzt allmählich in geistiger Umnachtung entschwindet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4619779321156499602?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4619779321156499602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/01/wohnungsauflosung-ein-drama-in-mehreren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4619779321156499602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4619779321156499602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/01/wohnungsauflosung-ein-drama-in-mehreren.html' title='Wohnungsauflösung - ein Drama in mehreren Akten'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1134072037283633077</id><published>2012-01-09T20:49:00.003+01:00</published><updated>2012-01-21T08:19:28.302+01:00</updated><title type='text'>Pro 7 - Doku: 2012 - das Geheimnis der Mayaprophezeihung</title><content type='html'>Gleich nach dem Film 2012 von Ronald Emmerich am gestrigen Sonntag Abend legte Pro 7 mit einer sogenannten Dokumentation nach, worin nach dem Begleittext in meiner TV-Zeitschrift "Experten erklären, wie das Ende der Welt nach dem heutigen Stand der Wissenschaft aussehen wird." Man durfte gespannt, aber nicht voller Erwartung gewesen sein. Um es vorweg zu nehmen, es war wieder mal eine der unsäglichen Filmbeiträge der Privatsender, die einfach alles, was das Web aktuell so an Weltuntergangsfantasien hergibt, in einen Topf werfen und kräftig umrühren. Diese Doku, sollte sie irgendwann wiederholt werden, braucht man sich ernsthaft nicht anzusehen. In weiten Teilen ist sie nahezu identisch mit der bereits von mir besprochenen &lt;a href="http://astroholl.blogspot.com/2011/01/tv-kritik-spiegel-tv-apokalyptische.html"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Spiegel TV-Dokumentation&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, die vor einigen Monaten auf Vox lief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Punkte greife ich dennoch mal heraus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich zu Beginn wird geschildert, dass Astronomen festgestellt (und die Maya vorhergesagt) hätten, ist, dass genau am 21.12.2012 Erde-Sonne und das Milchtraßenzentrum eine gerade Linie bilden, was nur alle 26.000 Jahr vorkäme. Dies würde durch den Astronomen &lt;a href="http://www.princeton.edu/geosciences/people/maloof/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Adam Maloof&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(der aber Geologe der Princeton University ist, was auch später bestätigt wird) bestätigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/weltuntergang-2012-fragen-und-antworten.php"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; wird das näher untersucht, Ergebnis: So ein Ereignis wird nicht eintreten (wie im Übrigen es auch nicht zum Weltuntergang am 21.12.2012 kommen wird)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Grundlage für die Maya-Prophezeihungen muss wieder mal der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Dresdensis"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Codex Dresdensis&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;herhalten: Er ist eine der vier weltweit noch vorhandenen Handschriften der Maya und ist auf obskuren Wegen in den besitz des Buchmuseums der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek gelangt. Tatsächlich identifiziert sind darin Venusbeobachtungen, die Deutung der Symbole für das Weltende sind umstritten. Der im Film zitierte Wissenschaftler &lt;a href="http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/voelker/maya/interview_maya.jsp"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Prof. Nikolai Grube&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ist Altamerikanist und hatte mehrere lt. Wikipedia mehrere Forschungsaufenthalte im Lebensbereich der Maya, zumindest an dieser Stelle werden keine Forschungen zum Weltuntergang zitiert. Auch die anscheinend so epochale Entdeckung im Kodex kommt hier nicht zur Sprache (und auch nicht die Spekulationen um zerstörerischen Regen, geheimnisvolle Lichter am Himmel und dass jeder Kalenderzyklus mit einer Katastrophe endet).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch gefährliche Sonnenstürme, die die Erde zerstören, werden erwähnt. Dass das nächste Sonnenfleckenmaximum nicht 2012 sondern, nach aktuellen Vorhersagen, wohl erst 2014 stattfinden wird, verschweigt man ebenso, wie die sich immer mehr andeutende, nur sehr geringe Höhe des Maximums. Immerhin gibt man zu, dass Polumschwünge des Erdmagnetfeldes zwar möglich sind, aber Tausende von Jahren andauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn man schon die Sonnenstürme aus Filmen wie "2012" oder "2012 - wenn die Sonne explodiert" nicht ausreichen, nimmt man noch die &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/05/bricht-2012-der-supervulkan-im-yellowstonenationalpark-aus.php"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Supervulkane&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;wie den unter dem Yellowstone National Park oder unter ganz Europa (aha!) als Katastrophenszenario zur Hand. Wo man grad beim Thema ist, dürfen Asteroideneinschläge nicht fehlen, als deren einziger Herkunftsort der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter (andere Bereiche im Sonnensystem kennen die wohl nicht und auch von außerhalb kommende, sich auf hyperbolischen Bahnen bewegende Objekte kennen die wohl nicht) herhalten muss. Hier wird die - inzwischen längst überholte - These durchgekaut, dass die dortigen Felsbrocken zu einem ehemaligen Planeten gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kurzer Schritt ist es dann zu Apophis, erst wird Panik geschürt, dann zugegeben, dass er nach neueren Bahnberechnungen nun doch nicht die Erde treffen wird. Dann kommt, wie sollte man es anders erwarten, natürlich auch der&amp;nbsp;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chiemgau-Einschlag"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Chiemgau-Komet&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;zur Sprache, obwohl man auch hier längst weiß, dass es diesen niemals ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statistiken sind immer beliebt und so gibt es die unkommentierte Aussage, dass in den kommenden 70 Jahre mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:30 mit einem schweren "Meteoritentreffer" zu rechnen sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Ende hin wird dann zugegeben, dass man eigentlich gar nicht weiß, wann es den Weltuntergang geben wird und dass ihn weder Mayas, noch Astronomen, Vulkanologen und Geologen wirklich vorhersagen könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da fragt man sich am Ende doch, was das Ganze soll. Anscheinend geht es den Privaten hier in erster Linie um Einschaltquoten und nicht um Information, sonst würde man diesen Quatsch, den Pro 7 gestern Abend per sogenannter Dokumentation verbreitet hat, eigentlich als nicht sendefähig deklarieren.&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1134072037283633077?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1134072037283633077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/01/pro-7-doku-2012-das-geheimnis-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1134072037283633077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1134072037283633077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2012/01/pro-7-doku-2012-das-geheimnis-der.html' title='Pro 7 - Doku: 2012 - das Geheimnis der Mayaprophezeihung'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-3203374485323814838</id><published>2011-12-28T10:57:00.005+01:00</published><updated>2011-12-29T18:30:00.428+01:00</updated><title type='text'>Blog-Parade: Welche (astronomischen) Ziele nehmt ihr Euch für 2012 vor?</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Von dem bekannten Blogger Stefan Gotthold&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.clearskyblog.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;clearskyblog&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;wurde eine Blog-Parade zum obigen Thema ins Leben gerufen. Hier nun mein Beitrag dazu:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Das Jahr 2012 ist ja schon länger in aller Munde, vor allem wegen des vermeintlichen und nicht stattfindenden Weltunterganges am 21.12.2012. Demgegenüber treten die ganzen schönen Himmelsereignisse des kommenden Jahres fast völlig in den Hintergrund. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Entgegen der Meinung meiner Großmutter mütterlicherseits, die immer meinte: „Nimm di nix vör, dann geit di nix fehl …“ (auf Hochdeutsch: Nimm Dir nichts vor, dann geht auch nichts schief) habe ich schon einiges für das kommende Jahr in der Planung. Manches noch grob, manches aber schon ziemlich konkret.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;So möchte ich mir auf jeden Fall den &lt;a href="http://www.venustransit.de/"&gt;&lt;span style="background-color: black; color: red;"&gt;Venustransit am 6. Juni&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; anschauen, Mond- und Sonnenfinsternisse werden ja leider in Deutschland nicht sichtbar sein. Aber dafür gibt es eine ganze Reihe astronomischer Veranstaltungen wie das &lt;a href="http://www.naft.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Norddeutsche Astrofotografentreffen (NAFT)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, der &lt;a href="http://www.att-boerse.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Astronomische Tausch- und Trödeltreff (ATT) in Essen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, die &lt;a href="http://www.boheta.de/fset_start.htm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Bochumer Herbsttagung der Amateurastronomen (BoHeTa)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, die &lt;a href="http://www.sonnetagung.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;SONNE-Tagung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; vom 17. bis 20. Mai in Bremen, die &lt;a href="http://www.astronomie-nord.de/termine.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;2. Tagung Norddeutscher Sternwarten&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und noch so einiges mehr, das ich gerne besuchen möchte. Vielleicht ist auch mal ein Teleskoptreffen darunter, obwohl ich das „Campingleben“ nicht so toll finde. Luxus ist nicht erforderlich, aber eine feste Behausung wäre schon schön.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Für den Herbst habe ich darüber hinaus auch einen Astrourlaub auf der &lt;a href="http://sternwarte-kirchheim.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Volkssternwarte Kirchheim&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in Thüringen geplant.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Nachdem sich meine persönliche Situation (Pflege meines an Demenz erkrankten Vaters) insofern verbessert hat, dass er nun in einer Pflegeeinrichtung lebt, habe ich endlich mehr Freizeit, die ich unbedingt für Beobachtungs- und Fotoaktionen auf der &lt;a href="http://www.gva-hamburg.de/asw.htm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Außensternwarte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; der &lt;a href="http://www.gva-hamburg.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;GvA Hamburg&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in Handeloh nutzen möchte. Hierzu habe ich mir erst vor ein paar Tagen einen 80/520 mm Quadruplet von TS zugelegt, mit dem man sicher nicht nur Deep-Sky-Objekte, sondern auch den einen oder anderen Kometen fotografieren könnte. Auf die ersten Ergebnisse mit dem neuen Instrument bin ich schon sehr gespannt. Der Besuch der regelmäßigen GvA-Veranstaltungen steht sowieso immer auf meinem persönlichen Programm, was sich aber durch berufliche Termine nicht immer verwirklichen lässt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Auch auf meinem Hauptinteressengebiet, der Sonnenbeobachtung, möchte ich mich gerne weiterentwickeln, d.h. die Beobachtung mit meinem Personal Solar Telescope (PST) intensivieren, am Hα-Programm von interstellarum teilnehmen und weiter meine Relativzahlen nach verschiedenen Systemen bestimmen. Auch einen Einstieg in die Sonnenfotografie könnte ich mir vorstellen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Überdies mache ich Führungen auf der &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Sternwarte Hamburg-Bergedorf&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und auch das möchte ich 2012 natürlich fortsetzen und ggf. weiter ausbauen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Darüber hinaus werden mir sicher noch etliche Projekte für das Schreiben von Artikeln einfallen, im Rahmen des 100jährigen Bestehens der Bergedorfer Sternwarte sind auch ein Vortrag über „Max Beyer und das Äquatorial“ und ein Artikel dazu in der Planung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Was sich darüber hinaus im Laufe des Jahres ergibt, wird man sehen müssen, was sich von den obigen Planungen umsetzen lässt, ebenfalls. Aber viel zu planen ist immer noch besser, als gar keinen Plan zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-3203374485323814838?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/3203374485323814838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/blog-parade-welche-astronomischen-ziele.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3203374485323814838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3203374485323814838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/blog-parade-welche-astronomischen-ziele.html' title='Blog-Parade: Welche (astronomischen) Ziele nehmt ihr Euch für 2012 vor?'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total><georss:featurename>Hamburg, Deutschland</georss:featurename><georss:point>53.556866 9.994621999999936</georss:point><georss:box>53.384709 9.697047999999935 53.729023 10.292195999999937</georss:box></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-7190806522231464638</id><published>2011-12-10T22:15:00.006+01:00</published><updated>2011-12-12T08:54:16.688+01:00</updated><title type='text'>Totale Mondfinsternis - Der Erfolg</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Eigentlich hatte ich nach den heutigen Schneestürmen, Hagelschauern und Nervregen nicht mehr ernsthaft mit der Beobachtung der totalen Mondfinsternis gerechnet.&amp;nbsp;Dennoch sind André Wulff und ich um 13:30 Uhr in Richtung Ostsee aufgebrochen. Im Bereich der Hohwachter Bucht sollte der Mond um 15:52 Uhr aufgehen, die Totalität hingegen um 15:58 Uhr beendet sein. Bei guter Horizontsicht quer über die Ostsee sollte also der Mond verfinstert aufgehen.Spannend war dabei, wie der Kontrast des verfinsterten Mondes gegenüber dem noch hellen Taghimmel ausfallen würde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Auf der Suche nach einem geeigneten Standort fuhren wir bei Lübeck von der Autobahn ab, dann durch Timmendorf und stellten fest, dass der Winkel von hier aus nicht so ganz passen würde, zumindst nach dem online-Kompass vom iPhone. Also fuhren wir weiter in Richtung Grömitz, was aber immer noch zu weit südlich lag. Schließlich landeten wir in Kellenhusen und bekamen sogar direkt am Strand einen Parkplatz.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Unweit davon gab es eine kleine Uferpromenade, von der aus man eine gute Sicht über die doch ziemlich aufgewühlte Ostsee erhielt. Unter dem vorgezogenen Dach einer kleinen Einkaufspassage fanden wir einen guten Platz, um unsere Gerätschaften, Videokameras, und DSLRs auf Fotostativen aufzubauen. Ich hatte neben meiner neuen Handycam meine Canon 1100D dabei, die ich an meinem 80/400er Skywatcher Refraktor anhängte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fE-TkU4OAGc/TuPJFy6lWaI/AAAAAAAAABs/iU_bBVTEQtk/s1600/mofi101211c.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;img border="0" height="242" src="http://1.bp.blogspot.com/-fE-TkU4OAGc/TuPJFy6lWaI/AAAAAAAAABs/iU_bBVTEQtk/s320/mofi101211c.jpg" width="320" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Gespannt warteten wir auf den Mondaufgang und sahen zunächst - nichts! In Richtung Horizont stauten sich die Wolken, doch dann und wann tauchten Wolkenlücken auf, die aber die in Frage kommende Zone nicht erreichten. Per iPhone hatten wir versucht, die Nordrichtung zu finden, aber das klappte nicht wirklich gut und so schauten wir ein wenig in die falsche Richtung, nämlich zum Ende der Landzunge links von uns. In Wahrheit ging der Mond aber wesentlich weiter zum Land hin auf. Das bemerkten wir, als die Wolkenschicht dünner wurde und vom Mond eine schmale, auf dem Rücken liegende, orangefarbene Sichel sichtbar wurde. Wir richteten unsere Instrumente neu aus und konnten mit unseren Aufnahmeserie per Video und Foto beginnen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Je höher der Mond nun stieg, desto besser wurde die Sicht, es zogen zwar immer wieder Wolkenfetzen durch, doch mit zunehmender Dauer zog sich die Bewölkung immer mehr zurück. Schließlich stand der Mond an einem wolkenlosen Himmel. Per iPhone konnten wir sehen, dass Hamburg weiterhin unter einer dichten, schneereichen Wolkenschicht lag, während sich an unserem Standort die wolkenfreien Zonen zunehmend ausbreiteten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-tlg23Zk-Ifo/TuPG0tYif5I/AAAAAAAAABk/J3umcsTUKWc/s1600/mofi101211.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;img border="0" height="255" src="http://2.bp.blogspot.com/-tlg23Zk-Ifo/TuPG0tYif5I/AAAAAAAAABk/J3umcsTUKWc/s320/mofi101211.jpg" width="320" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;So konnten wir die Mondfinsternis bis zum Austritt aus dem Kernschatten beobachten, wobei wir danach auch noch einen Teil der Halbschattenfinsternis erwischten. Die Erde wirft ja bekanntlich einen kegelförmigen Kernschatten hinter sich in den Raum, der heute Abend vom Mond durchlaufen wurde. Die rote Färbung ergibt sich durch Lichtbrechung an der Erdatmosphäre. Im Gegensatz dazu gibt es noch den fächerförmigen Halbschatten, den man ebenfalls beobachten kann, der aber nicht so auffällig ist, wie der Kernschatten und eigentlich nur durch die Abschwächung des gesamten Mondlichts zu erkennen ist. Kurz nach dem Ende der partiellen Phase kann man allerdings den Halbschatten, wie auf der folgenden Aufnahme, gut sehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-KTJ7ZcyRHjA/TuPJ59FgUOI/AAAAAAAAAB0/qfrRS6nmtZc/s1600/mofi101211b.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;img border="0" height="245" src="http://1.bp.blogspot.com/-KTJ7ZcyRHjA/TuPJ59FgUOI/AAAAAAAAAB0/qfrRS6nmtZc/s320/mofi101211b.jpg" width="320" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Schließlich, als dieser Effekt schwächer wurde, bauten wir unsere Gerätschaften ab, aßen im Auto unsere Berliner und fuhren über die A 1 zurück nach Hamburg, wo wir bei leichtem Regen und einem durch die Wolken mühsam hindurch scheinenden Vollmond ankamen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Die heutige Aktion zeigte, dass man trotz mieser Wetteraussichten durchaus Glück haben kann und dass man flexibel sein muss, um sich zumindest eine winzige Chance auf Erfolg zu bewahren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-7190806522231464638?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/7190806522231464638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/totale-mondfinsternis-der-erfolg.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7190806522231464638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7190806522231464638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/totale-mondfinsternis-der-erfolg.html' title='Totale Mondfinsternis - Der Erfolg'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-fE-TkU4OAGc/TuPJFy6lWaI/AAAAAAAAABs/iU_bBVTEQtk/s72-c/mofi101211c.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1734669180087143098</id><published>2011-12-10T12:37:00.000+01:00</published><updated>2011-12-10T12:37:44.713+01:00</updated><title type='text'>Totale Mondfinsternis 10.12.2011 - Vor dem Start</title><content type='html'>Eine knappe halbe Stunde noch, dann werde ich aufbrechen, einen Kumpel abholen und zur Ostsee fahren. Die Hohwachter Bucht erscheint uns gegenwärtig als der geeignetste Standort, da wir von Hamburg aus nirgends einen freien Blick zum Horizont haben werden. Die Gegend um Timmendorf bietet die Möglichkeit, den dort noch voll verfinsterten Mond am taghellen Himmel über der See aufgehen zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voraussetzung ist allerdings, dass das Wetter mitspielt und da besteht derrzeit eher eine 50:50-Chance, etwas von der Finsternis zu sehen, die ohnehin nicht so beeindruckend sein wird, wie wenn sie mitten in der Nacht stattfinden würde. aber auch so ist mit einem interessanten Naturschauspiel zu rechnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile ist der Tee gekocht und in die 1L-Thermoskanne umgefüllt, die Berliner für den Nachmittag sind eingepackt, nun muss man sich nur noch warm genug anziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Ausrüstung für diesen Tag besteht aus einer DSLR, meinem 80/400er Skywatcher-Refraktor und einer Videokamera. Mit im Gepäck ist auch jede Menge Hoffnung, dass wir etwas zu sehen bekommen. Später werde ich mehr darüber berichten und twittern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1734669180087143098?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1734669180087143098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/totale-mondfinsternis-10122011-vor-dem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1734669180087143098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1734669180087143098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/totale-mondfinsternis-10122011-vor-dem.html' title='Totale Mondfinsternis 10.12.2011 - Vor dem Start'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-8525955079077912469</id><published>2011-12-07T11:26:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T11:35:42.406+01:00</updated><title type='text'>Die Sonne im November 2011</title><content type='html'>&lt;span style="color: red; font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: large;"&gt;(Achtung: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken, es drohen Augenschäden!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;In den ersten Novembertagen setzte sich die erhöhte Sonnenaktivität weiter fort. Gleich am 1. erschienen mit den Aktiven Regionen 11338 und 11339 zwei, zunächst als D-Gruppen eingestufte Fleckengruppen, die sich bis zum 4. in die Klasse E vorarbeiteten. Aber schon am 5. wandelte sich das Bild: die Zahl der Fleckengruppen hatte sich quasi über Nacht halbiert, weil sich viele kleine Gruppen aufgelöst haben. Die AR 11338 war auf die Stufe D zurückgefallen, die AR 11339 hingegen zu einer beeindruckenden F-Gruppe geworden und nahm immerhin an diesem Tage eine Fläche von 1540 Millionstel Hemisphären (MH) ein. Damit war damit sie auch mit bloßem Auge (und Sonnenfilter!) zu sehen. Sie blieb erst einmal die dominierende Fleckengruppe in dieser Phase und war umgeben von einer Vielzahl kleinerer Gruppen der Klassen A bis D, H und J. Am 6. erschien die AR 11342 am Ostrand als wenig auffällige D-Gruppe, die am 8. nach Angaben der NOAA die Stufe E erreicht haben soll, auf den Zeichnungen des Sonnenobservatoriums Kanzelhöhe ist davon aber nichts zu sehen. Die in Frage kommende Gruppe hat hier nach der Stufe C nur die D erreicht. Ein schon eigenartiges Bild bot sich zwischen dem 10. und dem 13, als alle Gruppen nach Westen gerückt waren, aber um den Ostrand keine neue Gruppe mehr herum rotierte. Die geschah erst am 13. mit der AR 11346, dann bildeten sich aber mit einem Mal wieder viele kleinere Gruppen, die Gesamtzahl der Aktivitätsgebiete stieg auf bis zu 15, die am 14. die Sonne schon sehr gesprenkelt aussehen ließen. Die höchste Waldmeierklasse, die in diesem Zeitraum erreicht wurde, war die Klasse D. Eine merkwürdige Einstufung erfolgte – mal wieder – durch die NOAA bei der Aktiven Region 11352. Erstmals am 17. um den Ostrand herumgekommen, hatte zwar eine klare bipolare Struktur, aber nur im nachfolgenden Teil eine Penumbra. Die Kanzelhöhe blieb bei der Einstufung als C-Gruppe, die NOAA machte aber ab dem 18. eine E-Gruppe daraus, die noch nicht mal die erforderliche Längenausdehnung, geschweige denn die Komplexität einer Gruppe dieser Klasse aufwies. Ähnlich diffus verhielt es sich mit den Regionen 11355 und 11356, die nach der Kanzelhöhe E-Gruppen waren, von der NOAA dieses Mal aber niedriger eingestuft wurden. Erst am 23. stufte sie die AR 11355 als F-Gruppe ein, ein paar Tage später auch die AR 11356 (die unverständlicherweise auch dann noch als F bezeichnet wurde, als sie sich längst wieder zurück entwickelt hatte). Einen Tag später fiel die AR 11355 wieder auf D zurück (die Kanzelhöhe hatte das schon am 21. nachvollzogen). Auch die AR 11358 machte der NOAA zu schaffen, sie tauchte am 21. als H-Gruppe am Ostrand auf, zeigte sich schon einen Tag später als große D und ab 23. als kleinere (aber ausreichend lange) F-Gruppe. Bei der NOAA war dies erst am 26. der Fall. In den Tagen ab dem 20. bot sich das in letzter Zeit sehr häufig zu beobachtende Bild, dass fast alle Gruppen über die Nordhalbkugel der Sonne liefen und der Süden eher inaktiver war. Bis zum Monatsende war ein deutlicher Fleckenüberschuss im Norden bemerkbar, wo zum wiederholten Male die einzelnen Fleckengruppen wie in einer Perlschnur aufgereiht über ihre Oberfläche dahinzogen. Am 28. und 29. war der Süden sogar wieder völlig fleckenfrei. Erst einen Tag später kam hier wieder eine H-Gruppe zum Vorschein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;Erste Anzeichen der weiterhin hohen Sonnenaktivität auch im Hα machten sich am 3. bemerkbar, als um 20:27 UT ein X1/2B-Flare aus der Region 11339 aufstieg, nachdem diese Gruppe am 2. um 22:01 UT einen M4- und am 3. um 11:11 Uhr einem M2-Flare hervorgebracht hatte. Keines dieser Ereignisse führte, da die Gruppe nah am Ostrand standen, zu Polarlichtern. Diese waren bis auf eine Ausnahme am 21. ohnehin nicht zu sehen. An dem Tag konnte - ausgelöst durch Plasma, das einem Koronaloch entwichen war -, ein leicht fotografisches Polarlicht wahrgenommen werden. In der übrigen Zeit gab es zwar eine ganze Reihe mehr oder minder heftiger M-Flares, die aber alle nicht das Potenzial hatten, wirklich spektakulär zu sein. Wie der M1-Flare vom 9., der mit einem schwachen CME verbunden war. Aufgestiegen um 13:35 UT strebten die Teilchen des koronalen Massenauswurfes als Folge eines eruptiven Filamentes zwischen den Aktiven Regionen 11342 und 11343 mit 750 km/s in Richtung Erde. Die Teilchendichte reichte aber nur zu einer leichten Störung des Erdmagnetfeldes und konnte damit keine auch in Deutschland zu beobachtenden Polarlichter erzeugen. Und so ging ein Monat mit zwar vielen kleineren Ausbrüchen, auch mit CMEs (die aber nicht erdgerichtet waren), wundervoll geschwungenen Filamenten und beeindruckenden Protuberanzen zu Ende. Im Vergleich zur Sonnenaktivität im Weißlicht war die im Hα aber erstaunlich gering.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-8525955079077912469?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/8525955079077912469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/die-sonne-im-november-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/8525955079077912469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/8525955079077912469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/12/die-sonne-im-november-2011.html' title='Die Sonne im November 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-6083937237545669592</id><published>2011-11-30T09:56:00.000+01:00</published><updated>2011-11-30T09:56:18.127+01:00</updated><title type='text'>Norddeutsches Astrofotografentreffen in Hannover</title><content type='html'>&lt;/meta&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;/meta&gt;&lt;style type="text/css"&gt;&lt;!-- @font-face {font-family:Helvetica; panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4;} @font-face {font-family:Helvetica; panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4;} @font-face {font-family:"Arial Unicode MS"; panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4;} @font-face {font-family:Cambria; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4;} @font-face {font-family:Calibri; panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4;} @font-face {font-family:"\@Arial Unicode MS"; panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4;} p.dnodb337788, li.dnodb337788, div.dnodb337788 {margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif";} a.ddb337788:link, span.MsoHyperlink {mso-style-priority:99; color:blue; text-decoration:underline;} a.ddb337788:visited, span.MsoHyperlinkFollowed {mso-style-priority:99; color:purple; text-decoration:underline;} span.E-MailFormatvorlage17 {mso-style-type:personal-compose; font-family:"Cambria","serif"; color:windowtext; font-weight:normal; font-style:normal; text-decoration:none none;} p.Body1, li.Body1, div.Body1 {mso-style-name:"Body 1"; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; font-size:12.0pt; font-family:"Helvetica","sans-serif"; color:black;} .MsoChpDefault {mso-style-type:export-only;} @page WordSection1 {size:612.0pt 792.0pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;} div.WordSection1 {page:WordSection1;} /*DTAG_EMC_MODIFIED*/ --&gt; &lt;/style&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="WordSection1"&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Nur eine Woche nach der gemeinsamen GvA-Tour zur BoHeTa machten wir, Konstantin, Hartwig, Wolfgang, André und ich uns am 19.11.2011 auf nach &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Hannover" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K03241001" jquery1322643246344="102"&gt;Hannover&lt;/span&gt; zum Norddeutschen Astrofotografentreffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Wieder ging es vom Hamburger Hauptbahnhof aus gen Süden. Wir trafen uns rechtzeitig vor der Abfahrt um kurz vor 10 Uhr vor dem Reisezentrum in der Wandelhalle. Die Karten wurden gelöst und kurz darauf saßen wir auch schon im Metronom nach Uelzen. Dort stiegen wir in einen anderen Zug nach &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Hannover" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K03241001" jquery1322643246344="103"&gt;Hannover&lt;/span&gt; um und fuhren dort mit dem Nahverkehr bis zur Haltstelle Sternwarte. Nun waren es nur noch ein paar Schritte, bis wir die Räume der „Volkssternwarte Geschister Herschel &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Hannover" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K03241001" jquery1322643246344="104"&gt;Hannover&lt;/span&gt; e.V.“ betreten konnten. Mathias Levens und seine Mitstreiter, die das Herbst-NAFT ausrichteten, waren schon vor Ort, das Büfett war aufgebaut und der Vortragsraum hergerichtet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Da wir relativ frühzeitig angereist waren, konnten wir vor Beginn noch die Instrumente der Sternwarte – in zwei Kuppelbauten sind ein 200/3000 mm Refraktor, ein 30cm Schmidt-Cassegrain, ein Lichtenknecker Apo mit 20 cm Öffnung sowie weitere Teleskope untergebracht – besichtigen und bekamen durch Klaus Bussian auch noch eine kleine Führung. Die Sternwarte wurde 1947 von Hannoveraner Amateuren gegründet und seit 1968 residiert sie auf dem 89m hohen Lindener Berg, direkt auf einen riesigen Wasserspeicher gebaut.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Nach unserer Rückkehr in die Vereinsräumlichkeiten konnten wir uns in die offene Vortragsliste eintragen und zuvor noch am Büfett stärken. Ziemlich genau um 14 Uhr eröffnete Mathias Levens dann die Veranstaltung und leitete über zum ersten Vortrag von Uwe Freitag, der – wieder einmal – herausragende Bilder von Leuchtenden Nachtwolken, Polarlichtern und den Erlebnissen und Ergebnissen von Teleskoptreffen am Selenter See und in &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Lohmen" cmp_parsed_location_other="1" cmp_parsed_location_weather="K14287240" jquery1322643246344="105"&gt;Lohmen&lt;/span&gt; in Mecklenburg-Vorpommern präsentierte. Auch hatte er einige sehenswerte Draconiden-Bilder, mit stehender Kamera aufgenommen, im Gepäck. Marco Ludwig von den Neumünsteraner Sternfreunden ergriff zwischendurch das Wort und berichtete über die Neuentwicklungen dort und über die Einweihung des ehemaligen Lübecker Hauptinstrumentes, bevor noch acht kurze Animationen von Polarlichtern und NLCs das Publikum in Erstaunen versetztem&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Im Anschluss daran berichtete Hartwig Lüthen über die Astroreise nach Namibia, schilderte die Eindrücke von der Farm Tivoli und zeigte dann sehr schöne Aufnahmen von Deep Sky-Objekten wie NGC 247, NGC 4945, NGC 55, NGC 253, M 83, Centaurus a, M 8 und M 20, M 16 und M 17, die Antaresregion, den Darktower (NGC 6231),&amp;nbsp; eta carinae, IC 2994, NGC 6537, Omega Centauri und die Große Magellansche Wolke. Ein Teil der Aufnahmen ist auch mit einem H-Alpha-Filter enstanden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Nach kurzer Pause, in der wir uns für das obligatorische Gruppenfoto zwischen den Kuppeln aufstellten, ging es dann weiter mit Konstantin von Poschinger, der seinerseits über Namibia berichtete, Deep Sky-Aufnahmen mit kurzen Brennweiten und mit CCD-Kamera durch die Teleskope vor Ort anfertigte. Davon führte er hier IC 1274, IC 2944, IC 434, NGC 1999, IC 4603, IC 4605, M 4, IC 4628, IC 4812, lDN 77, M 15 mit dem Kometen Garrad, verschiedene Galaxien des Südhimmels, die Kleine Magellansche Wolke, NGC 247, NGC 253, NGC 3199 nahe eta carinae, NGC 5128, NGC 6188, NGC 6231 (Darktower), NGC 6302, Strichspuraufnahmen und am Schluss Sternhimmelanimationen aus &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Murnau" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K09180124" jquery1322643246344="106"&gt;Murnau&lt;/span&gt; vor. Viele Aufnahmen davon entstanden ebenfalls mit einem Deep Sky-H-Alpha-Filter, der immer wieder erstaunliche neue Einsichten in bekannte Objekte ermöglicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Nun war ich an der Reihe mit einer kleine Präsentation meiner Aufnahmen aus dem Urlaub auf &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Usedom" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K13059097" jquery1322643246344="107"&gt;Usedom&lt;/span&gt; und von der GvA-Außensternwarte in Handeloh. Bei einer Aufnahme mit stehender Kamera, bei der ich das Milchstraßengegend im Schwan aufgenommen hatte, stellte sich ein vermeintlicher Fehler als Teil eines Mondhalos heraus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Bruno Mattern berichtete kurz über seine Sternwarte und die darin enthaltenen Instrumente, bevor er seine neuesten, oft extrem lang belichteten, Aufnahmen vorführte. Mit mehreren DSLRs und Teleskopen mit unterschiedlich langen (oder kurzen) Brennweiten lichtete er M 27, M 31, NGC 4640, NGC 6823, Sharpless 112, den Bubblenebel, M 33, NGC 925, den Californianebel, den Cocoonnebel, den Irisnebel, M 74, NGC 1055, NGC 2174 und IC 405 ab. Dabei wurde deutlich, dass es eigentlich mehr bringt, pro Nacht nur ein oder zwei Objekte, oder ein Objekt über mehrere Nächte hinweg, aufzunehmen. Nur solche extrem lang belichteten Bilder können bislang unbekannte Details enthüllen – wie man eine Woche zuvor auch auf der BoHeTa sehen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Carsten Reese erläuterte kurz seine Instrumente (ein 10 Zoll F/5-Newton auf einer Losmandy G11-Montierung und eine ATIK 16HR-CCD-Kamera und zeigte seine neusten Bilder von NGC 7635, NGC 891, Sharpless 106, M 76 und erläuterte kurz das von ihm für die Bildbearbeitung verwendete Programm Theli. Auf eine Urlaubsreise nach Sardinien hatte er eine Astro 1-Montierung im Gepäck, auf die er seine Canon EOS 350Da gepackt und damit die Milchstraße im Schwan, die Antaresregion, M 8 und M 20 mit jeweils 20 bis 30 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Die nun folgende Pause wurde für „Umbauarbeiten“ genutzt, denn seit langem gab es mal wieder einen analogen Vortrag auf einem NAFT: Bernd Schatzmann führte mit Überblendtechnik Dias vom winterlichen Wald mit Sternenhimmel bei Vollmond, winterlichen Impressionen von Mond und Sternen, einzelne Sternbildaufnahmen und Leuchtende Nachtwolken, teilweise mit musikalischer Untermalung, vor. Ein würdiger Abschluss für das Herbst-NAFT, das um 18:30 Uhr endete.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Da hinterher nichts weiter geplant war und man selber nahe gelegene Lokalitäten aufsuchen konnte, wenn man es denn wollte, beschlossen wir, die Heimreise anzutreten. Zwischendurch hatten wir per Mobilfunk erfahren, dass in &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Hamburg" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K02000000" jquery1322643246344="108"&gt;Hamburg&lt;/span&gt; dicker Nebel sein sollte; das war auch gegen 22 Uhr so, als wir die Süderelbbrücke passierten und kaum etwas sehen konnten. Aus dem wochenlangen Hochnebel war dicker Nebel geworden, ein leider schon gewohnter Anblick und weniger weitaus interessant als galaktische Nebel ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Body1" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Das kommende NAFT im Frühjahr wird möglicherweise in &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Hamburg" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K02000000" jquery1322643246344="109"&gt;Hamburg&lt;/span&gt; oder St. &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Andreasberg" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K03153010" jquery1322643246344="110"&gt;Andreasberg&lt;/span&gt; stattfinden, eine endgültige Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-6083937237545669592?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/6083937237545669592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/11/norddeutsches-astrofotografentreffen-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6083937237545669592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6083937237545669592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/11/norddeutsches-astrofotografentreffen-in.html' title='Norddeutsches Astrofotografentreffen in Hannover'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2624818309580577745</id><published>2011-11-30T09:47:00.000+01:00</published><updated>2011-11-30T09:47:23.974+01:00</updated><title type='text'>30. Bochumer Herbsttagung</title><content type='html'>&lt;div class="WordSection1"&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Sie ist fraglos die Hauptattraktion im astronomischen Jahreskalender: die Bochumer Herbsttagung. Seit 30 Jahren lockt sie stets mit einem hochkarätigen Programm in die Ruhrmetropole. So auch in diesem Jahr.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Seit einigen Jahren ist es fast schon eine kleine Tradition, dass sich mehrere GvA-Mitglieder per Bahn auf die Reise nach &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Bochum" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K05911000" jquery1322642732825="88"&gt;Bochum&lt;/span&gt; machen. Hartwig Lüthen als Reiseleiter hatte schon frühzeitig die Fahrkarten gebucht und so hieß es am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2011-11-12" jquery1322642732825="75"&gt;12. November 2011&lt;/span&gt; erst einmal um 4:15 Uhr aufstehen. Die Reisegruppe bestand aus Hartwig, Konstantin von Poschinger, André Wulff, Oliver Rensch, Claudia Barstorfer und mir. André hatte mich per Telefon geweckt und in dunkler, klirrend kalter, aber klarer Vollmondnacht ging es kurz vor 5 Uhr zur U-Bahn, die natürlich wieder mal Verspätung hatte. Da auch der ICE leicht Verspätung hatte, glich sich das dann wieder aus. Schließlich saßen wir alle im Zug und fuhren durch die Nacht und die beginnende Dämmerung unserem Tagesziel entgegen. In &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Dortmund" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K05913000" jquery1322642732825="89"&gt;Dortmund&lt;/span&gt; stiegen wir in einen Regionalzug um und in &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Bochum" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K05911000" jquery1322642732825="90"&gt;Bochum&lt;/span&gt; in die U-Bahn bis zur Ruhr-Universität. Über die schon seit Jahren klappernden Gehwegplatten, vorbei an Unibausünden der 70er Jahre gelangten wir schließlich in das Gebäude der Medizinischen Fakultät und dort in den bekannten Hörsaal 10 A. Es waren bereits einige Sternfreunde aus der näheren Umgebung anwesend (wir hatten, glaube ich, die weiteste Anreise), der VdS-Stand und die kleine Cafeteria befanden sich noch im Aufbaustadium. Wir lösten – da der Hörsaal mittlerweile auch nicht mehr kostenlos zur Verfügung gestellt wird - ein kleines Eintrittsgeld und warteten gespannt auch den Beginn der Veranstaltung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Schließlich war es soweit: Peter Riepe als Organisator der BoHeTa eröffnete die diesjährige Jubiläumstagung mit warmherzigen Worten und einem kleinen Rückblick. Ihm folgte Prof. Dr. Ralf-Jürgen Dettmer von der Fakultät für Physik und Astronomie der Ruhr-Universität &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Bochum" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K05911000" jquery1322642732825="91"&gt;Bochum&lt;/span&gt; mit einleitenden Worten. Er führte auch durch das weitere Programm. Werner Celnik von der Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) richtete danach seine Begrüßungsworte an das Plenum.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Das Programm hatte ein paar echte Höhepunkte aufzuweisen, der erste war ein Vortrag von Eberhard Bredner über die Bedeckung eines Sterns durch einen Kleinplaneten. Vor vielen Jahren noch eine Domäne für den Profiastronomen, ist es mittlerweile möglich, selbst mit kleinen Teleskopen solche zwar nicht häufigen, aber auch nicht seltenen Ereignisse zu beobachten. Dazu muss man sich natürlich, wie bei einer Sonnenfinsternis, nahe der Zentrallinie aufhalten. Der Referent war hierfür im Juli nach Madeira gereist. Am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2011-07-19" jquery1322642732825="76"&gt;19.7.2011&lt;/span&gt; bedeckte der Doppelasteroid (90) Antiope - hier umkreisen einander zwei kleine Felsbrocken –, er wurde am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="1865-10-01" jquery1322642732825="77"&gt;1. Oktober 1865&lt;/span&gt; durch Karl Theodor Robert Luther (1822-1900) an der Sternwarte &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Düsseldorf" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K05111000" jquery1322642732825="92"&gt;Düsseldorf&lt;/span&gt; entdeckt – den Stern HIP 112420, auch bekannt unter dem Namen V* LQ Aqr, einem Pulsationsveränderlichen. Leider hatte der Referent Pech: Er war nur einen Kilometer von der nicht ganz genau bekannten Zentrallinie entfernt, an einem Ort, wo das Ereignis nur 4° über dem Horizont stattfand und hat nichts gesehen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Die Beobachtung von Jupitermondereignissen ist sowohl mit den einfach instrumentierten, als auch für den besser ausgerüsteten Sternfreund ein immer wieder lohnendes Ziel. Je nach Stellung der Jupiterachse im Kontext zur Erdachse kann man neben den Bewegungen der Monde auch besondere Ereignisse wie gegenseitige Bedeckungen, die Bedeckung von Sternen durch Jupitermonde etc. beobachten. In seinem diesjährigen Vortrag stellte Bernd Gährken die Kallistoverfinsterung vom 12./&lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2010-11-13" jquery1322642732825="78"&gt;13.11.2010&lt;/span&gt; vor. Hierbei tauchte der 4821 km große und 5&lt;sup&gt;m&lt;/sup&gt;7 helle Mond teilweise in den Jupiterschatten ein. 1,8 Mio. km vom ihm entfernt, kann man solch ein Ereignis immer nur dann sehen, wenn wir exakt von vorn auf den Planeten schauen. Ist der Sehwinkel dagegen irgendwie geneigt, geht der Mond wegen seiner großen Entfernung von der Erde aus gesehen über den Jupiterschatten hinweg oder unter ihm hindurch. In dem Zusammenhang stellte sich die Frage, ob man nicht nur partielle oder totale Verfinsterungen beobachten kann, sondern auch so genannte Halbschattenfinsternisse. Dies klappt ja beim irdischen Mond, der annähernd den gleichen Durchmesser wie Kallisto besitzt, recht gut. Nimmt man die Entfernung des Jupitersystems zur Erde, kommt man auf annähernd gleiche Verhältnisse. Und siehe da, Bernd Gährken schaffte es, mit dem 80cm Refraktor der Volkssternwarte &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="München" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K09162000" jquery1322642732825="93"&gt;München&lt;/span&gt;, einen der partiellen Verfinsterungen vorausgehenden Helligkeitsabfall um 0,3 mag für eine Dauer von 3 Minuten und 25 Sekunden zu beobachten. Damit ist ihm der Nachweis gelungen, dass man Halbschattenfinsternisse auch bei Jupitermonden mit Amateurinstrumenten nachweisen kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Über die Beobachtung der „Periastron-Passage des Doppelsternsystems δ Scorpii in den Monaten Juli und August 2011 berichtete anschließend Ernst Pollmann. Hier ging es um die Frage, inwieweit man mit Amateurmitteln die Annäherung eines Begleitsterns an seine Hauptkomponente verfolgen kann. δ Scorpii besteht aus einem B0-Hauptstern und einem Begleiter vom Typ B mit einer Bahnexzentrizität von 0,94. Mit dem an der Arbeitssternwarte der VdS-Köln vorhandenen LHRES III-Spektrographen sollte das Ereignis verfolgt werden und zwar im Hα. Zeitgleich erstellte Anatoly Miroshnichenko an der University of Greensboro in den USA Messungen der Hα-Radialgeschwindigkeiten der beiden Komponenten des δ Scorpii.Systems. Die VdS-Spektroskopiker hatten zwischen Januar und November 2011 zusammen mit anderen Stationen gemessen. Ergebnis: Das Linienprofil weist einen seltsamen Buckel auf, dessen Ursache derzeit darin vermutet wird, dass es sich hier nicht um ein Doppelstern, sondern um ein Dreifachsystem handeln könnte, wobei die dritte Komponente nur spektroskopisch nachzuweisen ist. Eine fast unglaubliche Leistung von Amateuren!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Im letzten Vortrag vor der Pause stellte Josef Pöpsel seinen Weg zur Verwendung eines Remote-Teleskops vor. Nach schlechten Erfahrungen mit dem Wetter in Deutschland, hatte sich der Referent nach der Möglichkeit der Aufstellung eines Fernrohres unter günstigeren Witterungsbedingungen umgesehen und war dabei auf eine Gruppe von Leuten gestoßen, die noch einen Mitstreiter für ein Remote-Teleskop auf La Palma suchten. Dieses Ziel zerschlug sich dann ebenso wie die Bemühungen, auf dem &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Kupferberg" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K09477129" jquery1322642732825="94"&gt;Kupferberg&lt;/span&gt; bei Windhoek in Namibia dauerhaft eine Sternwarte zu errichten. Zwar konnte man in einem Schutzbau dort das verwendete Teleskop unterbringen und auch für einige Zeit ferngesteuert betreiben, doch waren stets einige Probleme mit der Technik und mit der schwachen Internetanbindung zu lösen. Nachdem einer der Leute die Gruppe verließ, stieß jemand hinzu, der die Möglichkeit eröffnete das Remote-Teleskop auf dem Gipfel des Berges Shinakas auf Kreta zu betreiben. Vor Ort fand man eine deutlich bessere Infrastruktur, als in Namibia. Hier konnte der 60cm Hypergraph mit einer Brennweite von 4938 mm im Sekundärfokus auf einer K 140-(Deutschen)Montierung von Michael Knopf betrieben werden. Mit dem inzwischen Ganymed getauften Teleskop sind nun per CCD-Kamera über das Internet ferngesteuert Aufnahmen möglich. Der Referent ging dann, leider eher nur am Rande, auf die typischen Probleme bei Remote-Teleskopen ein, machte aber trotzdem klar, welche Möglichkeiten sich dem heutigen Amateur bieten, vom heimischen Sofa aus unter bedecktem Himmel ein Fernrohr unter klarem Himmel an einem besseren Standort zu nutzen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;Nach so vielen inhaltsschweren Vorträgen tat eine Pause gut und wir, André, Stefan van Ree (Astronomie.de) und ich, gingen in das kleine Einkaufszentrum auf der anderen Seite der Bahngleise und landeten in einem Hähnchen-Laden. Nach der Mahlzeit ein kurzer Spaziergang und schon bald saßen wir wieder im Hörsaal, denn es ging weiter mit einem Beitrag von Stefan Krause über die Astroereignisse des Jahres 2012. Global gesehen stechen dabei drei Sachen besonders heraus: die ringförmige Sonnenfinsternis am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-05-20" jquery1322642732825="79"&gt;20. Mai&lt;/span&gt;, der Venustransit am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-06-06" jquery1322642732825="80"&gt;6.Juni&lt;/span&gt;, und die totale Sonnenfinsternis von 13./&lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-11-14" jquery1322642732825="81"&gt;14.11.&lt;/span&gt; Neben einer grundsätzlichen Erläuterung, wie Vorübergänge des zweitinnersten Planeten entstehen, wurden Möglichkeiten der fotografischen Beobachtung beschrieben und die einzelnen möglichen Beobachtungsstandorte auf Hawaii und Island, in Ägypten, Australien oder in Nordeuropa (z.B. nahe des europäischen Raketenstartgeländes Kiruna) analysiert und mit &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Frankfurt" cmp_parsed_location_other="1" cmp_parsed_location_weather="K06412000" jquery1322642732825="95"&gt;Frankfurt&lt;/span&gt; am Main verglichen. Im zweiten Teil ging der Vortragende auf die totale Sonnenfinsternis 2012 ein. Kurios: der Kernschatten wird dabei am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-11-14" jquery1322642732825="82"&gt;14.11.&lt;/span&gt; im nördlichen Australien erstmals Kontakt mit dem Erdboden haben und dann über einige kleinere Inseln und Inselgruppen hinweg ostwärts am Abend des &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-11-13" jquery1322642732825="83"&gt;13.11.2012&lt;/span&gt; 800 km vor Chile enden. Grund für diese paradoxe Situation: der Kernschatten überschreitet die Datumsgrenze in Richtung Osten, daher beginnt er am 14. Und endet (regional gesehen) am 13. Außerdem gibt es am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-06-04" jquery1322642732825="84"&gt;4. Juni&lt;/span&gt; eine partielle Mondfinsternis sowie eine Halbschatten-Mondfinsternis am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-11-28" jquery1322642732825="85"&gt;28. November.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Aktuelle Jupiteraufnahmen, die Erst im Oktober bei bestem Seeing in &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Recklinghausen" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K05562032" jquery1322642732825="96"&gt;Recklinghausen&lt;/span&gt; an einem 8 Zoll Newton mit f/6 "aus den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts" auf einer Losmandy G11-Montierung entstanden waren, präsentierte danach Wolfgang Bischof. Für seine Aufnahmen des Riesenplaneten verwendete er eine alten DMK 21-SW-Kamera. Dabei zeigte sich, dass auch "Uralt"-Geräte in den Händen eines versierten Amateurs kein Schattendasein fristen müssen. Ein beredtes Beispiel dafür waren seine Jupitervideos, die er nachträglich mit Giotto bearbeitete und sich beim RGB-Bild vor allem auf den Grünkanal konzentrierte und am Ende daraus sogar Jupiter-Gesamtkarten erstellen konnte. Nebenbei nahm er dann auch noch die Monde Io und Ganymed auf. Es ist erstaunlich, welch Leistungen viele Amateure sozusagen im Verborgenen vollbringen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Im Programm hieß es, dass nun eine besondere Bekanntmachung bevorstand. Werner Celnik kündigte an, dass es künftig keine VdS-Medaille mehr geben würde, dafür aber alle zwei Jahre den „Deutschen Preis für Astronomie – verliehen durch die Vereinigung der Sternfreunde e.V.“, der mit einem Geldbetrag in Höhe von 1.000 EUR verbunden ist. Als erste Preisträger wurde Peter Riepe, der Organisator der BoHeTa und langjähriger Leiter der VdS-Fachgruppe Astrofotografie mit dieser ehrenvollen Auszeichnung bedacht. Die anschließende Laudatio wurde von Bernd Koch gehalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Ein weiterer Programmpunkt stellte die Verleihung des „Reiff-Preises für Amateur- und Schulastronomie 2011“ dar, den die Astrogruppe des Realgymnasiums Bruneck in Südtirol, regelmäßige Leser der Zeitschrift „Sterne und Weltraum“, für die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit aus photometrischen Beobachtungen des Sterns CY Aquarii erhielt. Da der Förderpreis in Höhe von 3.000 EUR zur Unterstützung der weiteren Arbeiten gedacht ist, werden die Mittel in neue Forschungsprojekte der Astro-AG fließen. Dr. Jakob Staude, Herausgeber der Zeitschrift „Sterne und Weltraum“ stellte in seiner Laudatio die Arbeit der Reiff-Stiftung und deren Ziele vor und beschrieb die Arbeit der diesjährigen Preisträger, die leider bei der Verleihung des Preises nicht anwesend waren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Da das Kuratorium der Reiff-Stiftung der Ansicht ist, dass es wesentlich mehr förderungswürdige Projekte, gerade an Schulen mit Astronomie-Arbeitsgemeinschaften, gibt, soll es künftig einen 1., 2. und 3. Preis geben, die mit 1.500, 1.000 und 500 EUR dotiert sein werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Vor der nun anstehenden Pause, versammelten wir uns alle vor der großen Tafel für das Gruppenbild anlässlich des 30jährigen Jubiläums der BoHeTa.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Zur Verleihung des Reiff-Preises gehört auch ein Reiff-Vortrag, der die Zusammenarbeit zwischen Amateuren und Profis würdigen soll. Dieser Vortrag wurde von Dr. Thomas Eversberg von der Bonner Sternwarte gehalten. Sehr lebhaft und lebendig beschrieb er zunächst wesentliche Arbeiten von Amateuren für die Profis wie die Entdeckung der beiden Weselowski-Galaxien, die Arbeiten am Hubble Deep Field von Jörg Zborowska und die fotografische Entdeckung von Strukturen rund um NGC 5907 durch Jay Gabany. Ein Feld, in dem Amateure sehr viel Unterstützungsarbeit leisten können, stellt die Spektroskopie dar, wobei schon mit dem StarAnalyzer die Spektren von Supernovae (Thomas Hansen) oder Strukturen bei Wolf-Rayet-Sternen untersucht werden können. So konnte beispielsweise von Buil und Desnoux die Rotation von NGC 7331 bestimmt werden. Lohnende Ziele für den Amateur sind auch Langzeitbeobachtungen etwa an massereichen Sternen, an hellen Be-Sternen, an ausgesuchten Objekten wie ε Aur, oder die Periastronpassage von WR 140. Das Betätigungsfeld ist weit gestreut und ernsthaft arbeitende Sternfreunde können &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2011-11-30" jquery1322642732825="86"&gt;heute&lt;/span&gt; durchaus den Profis zuarbeiten oder sogar neue Objekte auffinden, wenn sie bereit sind, wirklich wissenschaftlich zu arbeiten! In dem Zusammenhang stellte Peter Riepe kurz noch das VdS Projekt Sternströme vor.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Über das sehr spezielle Thema der Amateur-Infrarot-Astronomie sprach danach Hans-Günther Diederich. Zunächst einmal klärte er darüber auf, welche Quellen es mit Informationen über lohnende Objekte für ambitionierte Sternfreunde gibt. Auch räumte er mit der Mär auf, CCD-Kameras seien für IR-Aufnahmen nicht geeignet. Bei LRGB-Bildern kann man einen IR-Sperrfilter als Helligkeitsfilter einsetzen und es gibt darüber hinaus eine Menge Tricks und Kniffe, wie man z.B. Helligkeitsmessungen vornehmen kann. Als Beispiel hierfür gilt χ Cygni, ein Mira-Veränderlicher in 350 Lichtjahren Entfernung. Möglichkeiten für aussagekräftige Bilder bieten auch Objekte wie NGC 2024 (mit verschiedenen Filtern untersucht), das Zentrum der Milchstraße, Exoten wie 2MASS J&lt;span class="cmp_parsed_phone" cmp_parsed_phone="+4941519540935066" jquery1322642732825="74"&gt;04151954-0935066&lt;/span&gt;, ein T8-Zwerg im Eridanus, nur 19 Lichtjahre entfernt, Liller 1, ein Kugelsternhaufen der Milchstraße im Skorpion, oder Altbekanntes wie M 16. Es hilft dabei auch, Luminosity-Filter durch einfache Klarglasfilter zu ersetzen oder einen IR-Durchlassfilter zu verwenden und schon eröffnen sich dem Amateur bislang unbekannte Dimensionen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Dass die visuelle Beobachtung der Sonne auch mit kleineren Instrumenten möglich ist, ist allgemein bekannt. Was man aber mit 5 Zoll Öffnung, Filtern, Herschelkeil, Protuberanzenansatz und Solarspectrum-Filter alles sehen und fotografieren kann, darüber informierte Jens Leich, der nicht nur seinen sonnenbeobachterischen Werdegang, sondern auch die über die Jahre hinweg von ihm eingesetzten Instrumente und Verfahren beschrieb. Neben der Fotografie widmet er sich auch immer wieder der Zeichnung von Flecken und Protuberanzen und gab so viele Anregungen, sich auf verschiedene Weise mit unseren Tagesgestirn auseinander zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Michael Kunze, der erstmals auf der BoHeTa einen öffentlichen Vortrag hielt, berichtete dem staunenden Publikum von seinen, auch astronomisch orientierten, Reisen in die USA. Eine führte ihn nach Hawaii, wo er das Mauna Kea-Observatorium auf Big Island und den Vulkankrater Haleakala aufsuchte und beeindruckende Fotos und Zeitraffervideos mit der Canon EOS 5d aufnahm. Ein weiteres Mal besuchte der Referent die Westküste der USA und besuchte dabei das Griffith Park Observatory, das Mt. Wilson, Observatory, den Barringerkrater, das Monument &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Valley" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K09182133" jquery1322642732825="97"&gt;Valley&lt;/span&gt;, den Grand Canon. Auf dem Rückflug konnte er dann vom Flugzeug aus noch ein Polarlicht über Grönland festhalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Im letzten Vortrag, dem traditionellen „Rausschmeißer“ mit vielen Bilder zeigte Stefan Binnewies dieses Mal Bilder von eher selten aufgenommenen Objekten, die mit dem Remote-Teleskop Ganymed auf Kreta entstanden:&amp;nbsp; M 57, M 1, NGC 613, NGC 6543, Kronberger 61, Du 1 (ein Planetarischer Nebel (PN) im Schwan), die PN Kohoutek 1972 und KjPn8 in der Cassiopeia, NGC 6960, die Supernovae SN 2011dh in M 51 und die SN 2011fe M 101, NGC 5364, NGC 5363, Arp 65/NGC 90 und NGC 93, NGC 5900 und NGC 5899, NGC 2264 LBN 437 mit Lkhalpha 233 lac, HH 34, und NGC 6947 mit Einsteinkreuz. Ein wahrer Bilderregen mit phantastischen Aufnahmen und ein würdiger Abschluss der 30.ten Bochumer Herbsttagung!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Mittlerweile war es 19:10 Uhr geworden und Peter Riepe verabschiedete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und dankte den Referenten für ihre Beiträge. Insgesamt rund 150 Interessierte waren in die Ruhrstadt gekommen, deutlich weniger als in den vergangenen Jahren und auch der Altersdurchschnitt war ein wenig Besorgnis erregend, denn weit über 80 oder 90% entstammten den nach 1960 geborenen Generationen, nur einer war dabei, der 1990 und später geboren wurde, ein paar stammten aus den Jahrgängen vor 1960. Die Entwicklung, dass anscheinend die junge „Twitter-Generation“ sich anscheinend für Tagungen in Form der BoHeTa nicht interessiert, wurde anschließend noch heiß diskutiert Man wird für die Zukunft Strategien entwickeln müssen, um die jungen Sternfreunde an systematisches wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen und bei ihnen die Begeisterung für die praktische Astronomie am Fernrohr zu wecken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157" style="line-height: normal; margin-bottom: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span new="" roman?,?serif??="" times=""&gt;&lt;span style="color: white; font-size: large;"&gt;Da wir um 20:41 Uhr die Stadtbahn erreichen mussten, unser Zug sollte um 21:11 Uhr vom Bochumer Hauptbahnhof abfahren, mussten wir uns ein wenig beeilen, um noch in der Pizzeria „Chianti“ im Uni-Center eine kleine Mahlzeit zu uns zu nehmen. Das gelang auch und pünktlich saßen wir in der Bahn. Der ICE 514 hatte zwar eine Viertelstunde Verspätung, aber da wir bis &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Hamburg" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K02000000" jquery1322642732825="98"&gt;Hamburg&lt;/span&gt; nicht mehr umsteigen mussten, war es uns egal. Im Zug verging die Zeit dann auch relativ schnell und ziemlich genau um 1:15 Uhr war ich wieder zu Hause angekommen. Ein ereignisreicher Tag lag hinter uns, die Vorträge waren ausgewogen und gut aufbereitet, sodass man den Referenten gut folgen und auch Anregungen für die eigene Astrotätigkeit mitnehmen konnte. Ob die dann tatsächlich praktisch umgesetzt werden, das steht freilich auf einem ganz anderen Blatt. Die 31. BoHeTa wird am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-10-27" jquery1322642732825="87"&gt;27. Oktober 2012&lt;/span&gt; stattfinden, ein Reiseziel, das man sich jetzt schon vormerken sollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dno3c855157"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2624818309580577745?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2624818309580577745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/11/30-bochumer-herbsttagung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2624818309580577745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2624818309580577745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/11/30-bochumer-herbsttagung.html' title='30. Bochumer Herbsttagung'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1420618578736727555</id><published>2011-11-30T09:17:00.001+01:00</published><updated>2011-11-30T09:23:02.887+01:00</updated><title type='text'>Die Sonne im Oktober 2011</title><content type='html'>&lt;span style="color: red; font-size: large;"&gt;(Achtung: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken, es drohen Augenschäden!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="WordSection1"&gt;&lt;div class="dnoc81501df" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="background-color: black; color: white; font-size: large;"&gt;Wie an einer Perlenkette aufgereiht, wanderten Anfang Oktober gleich mehrere Fleckengruppen über die Nordhemisphäre der Sonne. Die größte davon war die AR 11302, die der höchsten Waldmeierklasse F zugerechnet wurde. An einigen Tagen war sie auch mit Hilfe geeigneter Filter mit bloßem Auge zu beobachten. Täglich veränderte sich ihr Aussehen, kleinere Flecken verschwanden, neue kamen hinzu und auch die Penumbren zeigten Veränderungen oft binnen Stunden. Nebenher entwickelte sich die AR 11307, erstmalig am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-09-29" jquery1322640934111="75"&gt;29.9.&lt;/span&gt; zu sehen, langsam zur E-Gruppe mit ebenfalls interessanten Pernumbren. Allerdings zerfiel sie dann innerhalb weniger Stunden zur Klasse C, mit immer noch imponierenden Ausmaßen. Überdies bevölkerten dann noch weitere kleinere Gruppen die Sonne, so dass man fast bis zum Ende des Monats immer auf Gruppenzahlen zwischen 7 und 10 kam. Nach dem 5. trat ein wenig Ruhe ein, die hohen Relativzahlen resultierten ein ums andere Mal aus einer Vielzahl kleinerer Aktivitätsgebiete. Vom 9. bis zum 11. brach die Aktivität sogar ein wenig ein um man konnte nur noch 5 bis 6 Gruppen finden. Danach war wieder ein deutlicher Anstieg zu bemerken. Am 13. erschien die AR 11319 am Ostrand und entwickelte sich schon am 15. zur Klasse E, die sie bis zu ihrem Verschwinden am Westrand am 23. beibehielt. Zwischenzeitlich konnte man in dieser Gruppe mehr als 50 Einzelflecken zählen. Sie blieb aber nicht die einzige hochklassige Fleckengruppe. Die AR 11324 erschein als eine Art kleinem Fleckensammelsurium am &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-10-18" jquery1322640934111="76"&gt;18. Oktober&lt;/span&gt; am Ostrand. Schon bald ließ sich durch ihre Längsausdehnung erkennen, dass sie mindestens der Waldmeierklasse E angehören musste. Allerdings waren die Penumbren reichlich konfus organisiert, eine klare Trennung zwischen dem f-Teil und dem p-Teil nahezu unmöglich. Ab dem 20. wurde sie von der NOAA der Klasse F zugeordnet, während die Kanzelhöhe weiterhin bei E blieb. Die Anzahl der Einzelflecken stieg hier fast ebenso sprunghaft an, wie bei der AR 11319 und man kam hier mit dem Zählen kaum noch nach. Bei mir waren es fast jeden Tag, an dem ich beobachtete, über 50 Einzelflecken. Bis zum &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-10-31" jquery1322640934111="77"&gt;31. Oktober&lt;/span&gt; konnte man die AR 11324 noch beobachten, zwischenzeitlich verlor sie aber wesentliche Teile ihre Penumbren und so war sie schon nach wenigen Tagen auf die Stufe D zurück gefallen. Aber für Nachschub war gesorgt: Die AR 11330 tauchte am 23. Als D-Gruppe am Ostrand auf, entpuppte sich aber schon einen Tag später als E-Gruppe, steig dann zur F auf (das sah nur die Kanzelhöhe so) und behielt diese Klasse bis Anfang November bei. Auffällig an dieser Gruppe war die enorme Ausdehnung der Penumbra im voranschreitenden Teil, die ich unter Zuhilfenahme einer Sofibrille locker mit bloßem Auge sehen konnte. In der obigen Aufzählung unerwähnt blieben die vielen kleinen Gruppen, die vorwiegend auf der derzeit dominanteren Nordhalbkugel der Sonne zu sehen waren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dnoc81501df" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: white;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: black;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dnoc81501df" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="background-color: black; color: white; font-size: large;"&gt;Dass die Sonnenaktivität im Oktober deutlich angestiegen ist, bemerkte man nicht nur im Weißlicht, sondern vor allem anderen im Hα. Die Zahl der Flareereignissen hat dabei ebenso zugenommen wie die der Protuberanzen und Filamente, deren dynamisches Wirken sich sehr gut in einem Personal Solar Telescope (PST) verfolgen lassen. Gleich am 1. gab es um 9:59 UT in der AR 11305 einen M1/1n-Flare, der mit einem erdgerichteten CME verbunden war. Aus der AR 11302 war um 9:17 UT ein M1-Flare aufgestiegen, der aufgrund einer Lage aber das Erdmagnetfeld hätte treffen können. Die beiden Aktiven Regionen 11302 und 11305 blieben in der ersten Dekade des Oktobers ein Quell der Freude für den Hα-Beobachter. Sie produzierten sehr viele Flares, wie den M3/1n am 2. um 0:50 UT (11305), den C7/2 Röntgenflare am 3. um 0:30 UT (11302) und den c7/Sf am 4., 9:23 UT (11302). Die AR 11303 steuerte am 5. einen C9/Sf-Flare bei. Vom 7. bis zum 19. verzeichnete man entweder gar keine, oder nur kleinere Ausbrüche, die maximal bis zur Klasse c reichten. Am 20. um 3:19 UT erzeugte die AR 11318 dicht am Westrand einen M1.1-Flare. Die AR 11319 hingegen schaffte am 21. um 13:00 UT einen M1. Aus der AR 11314 stieg einen Tag später um 11:10 UT ein dicker M1-Flare samt CME auf, der in der Nacht vom 24. auf den &lt;span class="cmp_parsed_date" cmp_parsed_date="2012-10-25" jquery1322640934111="78"&gt;25. Oktober&lt;/span&gt;, dem einzigen Abend, als es über &lt;span class="cmp_parsed_location" cmp_parsed_location_name="Hamburg" cmp_parsed_location_other="0" cmp_parsed_location_weather="K02000000" jquery1322640934111="79"&gt;Hamburg&lt;/span&gt; bewölkt war, Polarlichter auslöste. Trotz der zentralen Position gleich mehrerer größerer Aktivitätsgebiete, die AR 11330 stand gerade richtig, um erdwärts gerichtete CMEs auszuschütten, tat sich leider relativ wenig. Bis zum Monatsende verzeichnete man lediglich eine leicht erhöhte Anzahl an c-class-flares, ein großer koronaler Massenauswurf, deren Teilchen- und Plasmawolken auch noch genau in Richtung Erde in Bewegung gesetzt wurden, waren nicht darunter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="dnoc81501df"&gt;&lt;span style="background-color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1420618578736727555?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1420618578736727555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/11/die-sonne-im-oktober-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1420618578736727555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1420618578736727555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/11/die-sonne-im-oktober-2011.html' title='Die Sonne im Oktober 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-7712219572113194280</id><published>2011-10-08T22:41:00.000+02:00</published><updated>2011-10-08T22:41:36.770+02:00</updated><title type='text'>Die Sonne im September 2011</title><content type='html'>&lt;span style="color: red; font-size: large;"&gt;(Achtung: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken, es drohen Augenschäden!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: red; font-size: large;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:Arial; mso-fareast-font-family:Calibri; mso-bidi-font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span&gt;Neun Fleckengruppen, davon sieben auf der Nordhalbkugel und nur zwei im Süden, das war es, was den Beobachter am 1. September erwartete. Dabei wurde aber von keiner Gruppe die Waldmeierklasse D überschritten, obwohl man zumindest bei einer den Eindruck gewinnen konnte, dass sie der Klasse E angehörte, was aber eher ihrer Länge als ihrer Struktur zu verdanken war. Übereinstimmend stufte aber weder die Kanzelhöhe noch die NOAA diese Gruppe als E ein. Deutlicher wurde die Entwicklung der AR 11280 am 2. und dann am 3. Daneben entwickelte sich aber die AR 11282 binnen weniger Tage ebenfalls zur Klasse E und wurde zur dominanten Spezies von Gruppen auf der Sonne.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span&gt;Die weiteren Gruppen verharrten demgegenüber im Stadium niedriger Waldmeierklassen oder lösten sich auf. Doch schon bald hatte auch diese AR ihren Zenit überschritten und bildete sich von Tag zu Tag weiter zurück. Waren noch am 9. nur noch drei Gruppen zu finden, stieg deren Zahl bis zum 16. auf 12 an. Keine davon höher als die Klasse D und fast alle auf der Nordhalbkugel, die damit endgültig in dieser Phase des Zyklus zur aktivsten Hemisphäre wurde. Das aber ist nicht ungewöhnlich, dass in der Anfangsphase eines neuen Zyklus, der immerhin auch schon fast drei Jahre alt ist, eine Halbkugel gegenüber der anderen herausragt. Schon wenige Tage nach der Monatsmitte nahm die Zahl der Fleckengruppen wieder ab, verharrte noch ein wenig auf hohem Niveau, ging dann aber schon etwas sprunghaft auf sechs und weniger zurück. Bemerkenswert in diese, Zeitabschnitt waren die Aktiven Regionen 11295 und 11301, die sich beide ab dem 22. zur Klasse E hochstuften, sodass man je eine große Gruppe nahe des West- und nahe des Ostrandes beobachten konnte.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span&gt;Am 23. erschien die AR 11302 am Ostrand, nun waren es schon drei E-Gruppen. Die AR 11295 verschwand alsbald durch wegrotieren und die Regionen 11301 und 11302 wurden am 25. der Klasse F zugerechnet. Insbesondere die AR 11302 nahm gigantische Ausmaße an und war schon bald auch problemlos bei Sonnenauf- oder –untergang oder mit einem Sonnenfilter auch mit bloßem Auge zu sehen. Im gleichen Maße wie die Längsausdehnung der AR 11302 und die Zahl der in ihr beheimateten Einzelflecken zunahm, entwickelte sich die AR 11301 zurückund wurde schon am 27. nicht mehr der Klasse E zugeteilt. So endete das Quartal mit einem Blick auf die große F-Gruppe und einer Vielzahl weiterer, kleinerer Aktivitätsgebiete.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span&gt;Relativ lau begann er, der September im H-Alpha, denn auch in den ersten Tagen des Monats kamen die in einzelnen Aktiven Regionen zu beobachtenden Flares nicht über die Klasse c hinaus. Dies änderte sich erst am 5., als die AR 11286 um 4:28 UT am Westrand stehend, einen M1-Flare erzeugte. Am Folgetag gab es um 1:50 UT in der AR 11283 einen M5/1b-Flare, der mit einem erdwärts gerichteten koronalen Massenauswurf gekoppelt war, dessen Teilchen immerhin mit 450 km/s auf das Erdmagnetfeld zuflogen. Die Teilchen riefen einen leichten Impakt am 9. hervor und das Wetter an meinem Urlaubsort Bansin auf der Ostseeinsel Usedom spielte sogar mit. Dennoch konnte ich kein Polarlicht sehen und auch andere Beobachter, die aber größtenteils unter Wolken standen, meldeten auch keine Sichtung. So wurde es nichts mit einem Mega-Polarlicht im Urlaub.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span&gt;Eine Analyse der Daten ergab später, dass die Teilchen das irdische Magnetfeld nicht voll getroffen, sondern nur gestreift hatte und wieder mal kein Polarlicht bei uns zu sehen war. Am 6. stieg dann noch spät abends, ebenfalls aus der AR 11283, um&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;22:22 UT ein X2/2b mit einem weiteren CME auf, der in Richtung Erde strebte, aber hier wieder kein Polarlicht hervorrief. Auch in den kommenden Tagen war die AR 11283 immer wieder ein Ort erhöhter H-Akpa-Aktivität. Am 7. Um 22:38 UT produzierte sie einen X1/3b samt CME, am 8. um 15:46 UT einen M6/1n ohne CME, am 9. um 6:11 UT einen M2/1n mit – nun nicht mehr erdwärts ausgereichteten CME und einen M1/1f-Flare um 12:49 UT. Im Gegensatz zur Aktivität im Weißlicht beruhigte sich die Lage im H-Alpha-Bereich zusehends, erst am&lt;span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;21. wurde um 12:23 UT in der AR 11301 wieder ein größerer Ausbruch verzeichnet, ein M1-Flare. Überdies gab es im Nordosten gleich drei CMEs, die allesamt nicht erdwärts ausgerichtet waren. Einen Tag später stieg dann um 11:01 UT aus der AR 11302 ein X1/2n-Flare auf, dem um 13:30 UT ein kräftiger CME folgte, dessen Teilchengeschwindigkeit 1392 km/s betrug. Wiederum einen Tag später, also am 24.9., produzierte die gleiche Region eine X1/2b-Flare um 9:40 UT und einen M7 um 13:20 UT, der mit einem lang anhaltenden CME verknüpft war. Und auch aus der AR 11295 stieg ein M3-Flare auf, um 17:25 UT. Entscheidend war aber der Ausbruch mit dem koronalen Massenauswurf, dem kurze Zeit später noch ein weiterer folgte. Die Teilchengeschwindigkeit lag zwischen 1900 und 2600 km/s. Am 24.9. um 11:50 UTC traf die Wolke aus Elektronen und Protonen beim Erdmagnetfeld und erzeugte Polarlichter, die in der folgenden Nacht in weiten Teilen Deutschlands zu sehen waren. Nur leider nicht im Norden, wo in dieser Nacht ein kompaktes Wolkengebiet die Sicht verhinderte. Übrigens das einzige Mal während der spätseptemberlichen Schönwetterkatastrophe …&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span&gt;Die AR 11302 war aber weiter aktiv. So produzierte sie am 24. um 19:36 UT einen weiteren M7/2n-Flare (der aber keine Auswirkungen mehr für das Erdmagnetfeld zeigte). Aus der AR 11303 stieg am 25. um 4:50 UT ein M7/2n-Flare auf. So ging es munter weiter. Die AR 11302 erzeugte mehrere Flares, so am 26. ein M2, einen M1/1n am 28. um 13:28 UT, die AR 11305 brachte es am 30. zu einem M1/1f-Flare. Alle anderen Aktivitätsgebiete hielten sich bescheiden zurück und gaben nur eine stattliche Reihe von c-class-flares zum Besten. Damit endete ein gerade auch im H-Alpha sehr wechselhaftes Quartal.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-7712219572113194280?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/7712219572113194280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/10/die-sonne-im-september-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7712219572113194280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7712219572113194280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/10/die-sonne-im-september-2011.html' title='Die Sonne im September 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2711644578350499356</id><published>2011-10-08T22:38:00.000+02:00</published><updated>2011-10-08T22:38:27.775+02:00</updated><title type='text'>Die Sonne im August 2001</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red; font-size: large;"&gt;(Achtung: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken, es drohen Augenschäden!)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die großen, über die Nordhalbkugel der Sonne wandernden, Fleckengruppen waren in den Anfangstagen des Augusts weiterhin zu verfolgen. Die AR 11261 galt ab 2. August als F-Gruppe, was sie wohl in erster Linie ihrer Komplexität denn ihrer heliographischen Ausdehnung zu verdanken hatte. An einigen Tagen konnte ich diese Gruppe dann auch unter Zuhilfenahme eines Sonnenfilters, mit bloßem Auge beobachten. Wieder mal gingen hier die Einteilung zwischen der österreichischen Kanzelhöhe und der NOAA weit auseinander. Wobei dieses Mal aber die NOAA der Gewinner war, denn die Kanzelhöhe stufte beispielsweise einer der Gruppen als C ein, obwohl die von ihrer Größe her eigentlich mindestens eine E-Gruppe war. Aber hinsichtlich der sonstigen, kleineren Fleckengruppen, die in diesen Tagen ebenfalls über die Nordhalbkugel der Sonne liefen, war man sich einig. Ab dem 5. sah die NOAA dann aber eine Rückentwicklung der Gruppen, die so nicht zu beobachten war. Die AR 11260 wurde zur C, die AR 11261 zur D-Gruppe, was aber nicht der Wirklichkeit entsprach. Dafür wurde die AR 11263, die man bereits im Vormonat erstmalig beobachten konnte, zur E hochgestuft, was auch nur schwer nachvollziehbar war. Am 7. war dann die AR 11260, am 9. die AR 11261 um den Sonnenrand rotiert. Ab 11. sank dann die Aktivität deutlich ab, als nur noch drei kleine Gruppen mühsam gefunden wurden, die die Klasse D aber nicht überschritten. Die Aktivität ging dabei soweit zurück, dass wir am 14. erstmals seit ein paar Monaten wieder einen fleckenfreien Tag hatten. Mit der AR 11271 kam das Leben wieder zurück auf die Sonnenoberfläche. Dieses Aktivitätsgebiet entpuppte sich, als sie vollständig um den Ostrand herumrotiert war, als E-Gruppe. In ihrer Nähe standen die Regionen 11272 und 11273, eine B- und eine C-Gruppe. Dabei gewann due AR 12271 zunehmend an Größe und Komplexität, was sich vor allem in den immer mehr ausufernden Penumbrastrukturen bemerkbar machte. Von Tag zu Tag, ja sogar von Stunde zu Stunde, konnten hier Veränderungen registriert werden. Veränderungen, die sich wiederum hauptsächlich in den Formen der Hofgebiete ausdrückten. Am 22. erreichte sie mit 50 Einzelflecken (Kanzelhöhe) ihre größte Ausdehnung, überschritt dabei aber die Klasse F nicht, sondern fiel in den folgenden Tagen sukzessive in sich zusammen. Ab 25. war sie nur noch eine D-Gruppe und je mehr sie sich dem Westrand näherte, desto weiter entwickelte sie sich zurück. Gleichzeitig erschienen am Ostrand aber mehrere kleinere Fleckengruppen der unteren Waldmeierklassen, so dass die Höhe der Sonnenfleckenrelativzahl am Ende des Monats durch eine erhöhte Gruppenzahl, weniger aber durch höhere Entwicklungsstufen zustande kam.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Aktivität in der Wasserstofflinie H-Alpha verlief prinzipiell parallel zur Entwicklung im Weißlicht. Das erste nennenswerte Ereignis trat am 3. um 13:48 UT ein, als ein M6/2B flare in der AR 11261 auftrat, der mit einem Typ II-Radiosturm sowie einem CME assoziiert war. Schon Stunden zuvor, um 4:32 UT war aus der AR 11263 ein M1/1-Flare ohne CME aufgestiegen. Die AR 11261 sollte im H-Alpha auch in den Folgetagen aktiv bleiben. Am 4. produzierte sie um 3:57 UT einen M9/2b-Flare, dann aber nur noch solche der Klasse c. Aus der AR 11263 stieg dann am 8. Um 18:10 UT ein M3/1b-Flare auf, der um 18:24 von einem kräftigen CME verfolgt wurde. Mit bis zu 2010 km/s wurden die Teilchen ins All erdwärts geschleudert. In der Nacht vom 5. Auf den 6. August gab es dann gleich mehrere Polarlichtsichtungen. Am 9. folgte dann der bislang größte Flare im laufenden Zyklus, ein X6/2b um 8:05 UT. Richtig positioniert hoffte ich, auf ein Polarlicht, das man auch in unseren Breiten sehen konnte. Doch dieses blieb aus, weil es zwar einen heftigen Flare, aber keinen damit direkt verbundenen CME gab. Einen solchen Massenauswurf beobachtete der Sonnensatellit SOHO ein paar Stunden früher um 4:06 UT, der einem M2/1b-Flare aus der gleichen Region gefolgt war. Dieser koronale Massenauswurf erzeugte dann aber auch nur einen eher mäßigen Impakt im Erdmagnetfeld. Der Rückgang der Sonnenaktivität im August führte auch zu einem Abflauen der H-Alpha-Tätigkeit der Sonne und bis zum Monatsende konnten keine größeren Ausbrüche mehr beobachtet werden, wohl aber einige b- und c-class-Flares.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2711644578350499356?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2711644578350499356/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/10/die-sonne-im-august-2001.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2711644578350499356'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2711644578350499356'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/10/die-sonne-im-august-2001.html' title='Die Sonne im August 2001'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-3065872202848535173</id><published>2011-09-29T22:35:00.001+02:00</published><updated>2011-09-29T22:45:41.309+02:00</updated><title type='text'>Wissen ist Macht ... nichts Wissen macht auch nichts</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Manchmal kann man ob der Vorstellungen, die manche Leute über das Universum oder die Astronomie haben, nur den Kopf schütteln. Bei öffentlichen Führungen begegnet man des Öfteren wirklich skurrilen Ideen. Da hatte ich mal Gothicmädels, die, eigenartig geschminkt mit Totenflecken im Gesicht als Tattoos, schwarzen Haaren, schwarzen Fingenägeln etc., gerne den Stern des Todes sehen wollten. Oder die Durchgeistigten, die meinen, direkt mit dem Universum verbunden zu sein, und die behaupteten, die Einschläge des Kometen Shoemaker-Levy 9 auf den Jupiter körperlich zu spüren, weil man ein Jupitermensch sei. Oder die, die sich nicht davon abbringen lassen, dass am 21.12.2012 die Welt untergehen wird, oder die, die fragen, wieweit wir von der Milchstraße entfernt sind und ob man diese denn auch durch ein Fernrohr sehen könne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Heute, an meinem vorletzten Urlaubstag, habe ich wieder meinen Eismann aufgesucht. Während ich einen leckeren Kirschbecher samt einer großen Tasse Kaffee zu mir nahm, sprach mich ein älterer Herr an, der am Nebentisch saß und der wohl zufällig meine Astronomie.de-Mütze auf dem Stuhl hat liegen gesehen. Erst fragte er mich, ob ich Astronom sei. Dann wollte er wissen, wie ich denn überhaupt mit den gewaltigen Entfernungen im All zurecht käme. Das könne ein Mensch allein ja nicht erfassen. Womit er sicher irgendwie recht hat, denn welcher Geist will schon das Universum als Ganzes überblicken können. Soweit so gut. Der Herr steigerte sich dann noch, indem er behauptete, wir könnten die Sterne nicht wirklich real sehen, weil ihr Licht mit zunehmender Entfernung abnimmt und am Ende zu Staub zerfällt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt; Dass wir dennoch Sterne sehen können, überging er. Als Beweis führte er die Sternschnuppen an, sie seien zu Staub gewordenes Sternenlicht, das von der Erde empfangen wird. Irgendwann ignorierte ich ihn, weil er Einwänden gegenüber irgendwie eine ablehnende Haltung hatte. Außerdem sollte ich ihm doch bestätigen, dass die Schwarzen Löcher Stellen im All seien, in denen das Universum durchbohrt wird. Und schlimmer noch, durch diese Löcher würde das Leben entweichen, weswegen wir auch kein außerirdisches Leben finden können, da dieses ja längst durch die Löcher entwichen sei. Frage: Was machen wir dann noch hier? Ach ja, am 21.12.2012 ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der von mir sehr geschätzte Bloggerkollege &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" style="color: red;"&gt;Florian Freistetter&lt;/a&gt; brachte es neulich mal auf den Punkt, indem er richtigerweise anmerkte, dass all jene, die kein Wissen haben, eben glauben müssen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wie aber manches verquere Weltbild zustande kommt, das sich einige Leute unter der Schädeldecke zusammenreimen, ist mir, ehrlich gesagt, ein ständig größer werdendes Rätsel. Vielleicht setzt sich das wirklich nur aus nicht mal gediegenem Viertelwissen zusammen, angereichert mit Vermutungen aller Art, ich weiß es nicht. Erstaunlich ist aber die umso höhere Beratungsresistenz dieser Leute, je mehr sie von ihrer Weltsicht überzeugt sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Als der Gast dann später gegangen war, hörte ich von anderen, dass der Typ ständig irgendwelche Leute zutextet, keiner ihn hören will und er sich selbst als Hartz IV-Philosoph bezeichnet, der jegliche Form von Arbeit für den menschlichen Geist für abträglich hält. Na, wenn das so ist ...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-3065872202848535173?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/3065872202848535173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/wissen-ist-macht-nichts-wissen-macht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3065872202848535173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3065872202848535173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/wissen-ist-macht-nichts-wissen-macht.html' title='Wissen ist Macht ... nichts Wissen macht auch nichts'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-7748357187077880387</id><published>2011-09-29T09:36:00.002+02:00</published><updated>2011-09-29T09:44:26.284+02:00</updated><title type='text'>Aus dem Urlaub zurück</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Ganz soweit ist es ja noch nicht, dass ich wieder zur Arbeit muss, aber dennoch sind die Tage nach meiner Rückkehr aus Bansin an der vorpommerschen Ostseeküste nicht ereignislos gewesen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Da wäre zum einen mein erster Besuch der &lt;a href="http://www.gva-hamburg.de/index_asw.htm" style="color: red;"&gt;GvA-Außensternwarte&lt;/a&gt; in Handeloh. Da fahre ich zwar 1 Stunde hin und auch wieder zurück, aber im Urlaub kann man es ja mal machen. Gesagt getan, Kumpel eingesackt und losgefahren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Der erste Abend vor fast einer Woche – wir waren insgesamt vier Personen vor Ort – war sehr interessant, ich konnte mit NGC 7331 und M 33 meine ersten „echten“ Astrofotos an der dortigen Astrokamera machen. Mein kleines Netbook hatte ich mit meiner Canon 1000Da verbunden, gesteuert wurde das Ganze über das geniale Programm &lt;a href="http://www.astrojantools.de/cms/" style="color: red;"&gt;Astrojans Tools&lt;/a&gt;, die Stromversorgung erfolgte nicht über den kameraseitigen Akku, sondern über eine Kabelverbindung zum Strominterface. Nach dem nicht trivialen Scharfstellen mit einer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahtinov-Maske" style="color: red;"&gt;Bahtinovmaske&lt;/a&gt; konnte ich belichten, zwar nicht bis der Arzt kommt, aber immerhin, bis die Wolken kamen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Am nächsten Abend war der ASW-Workshop angesetzt, da konnte ich verständlicherweise keine Aufnahmen machen, außer einigen Stimmungsfotos und kurz belichteten Aufnahmen vom Sternenhimmel mit Wolkenschleier.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Überdies ergab sich die Möglichkeit, dass ich morgens kurz nach dem Aufstehen die Sonne beobachten und meine tägliche Sonnenfleckenrelativzahl bestimmen konnte. Und gestern war ich beim &lt;a href="http://www.astro-shop.com/" style="color: red;"&gt;Astro-Shop&lt;/a&gt; in der Eiffestraße und habe mir da ein Personal Solar Telescope (PST) für die H-Alpha-Beobachtung der Sonne geholt und dann auch die Vorstandssitzung der GvA mitgemacht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Nun warte ich gespannt auf den Nachmittag, wenn die Sonne soweit hinter meinem Haus rum ist, dass ich das PST erstmals einsetzen kann. Und dann wäre noch der Eismann am Nachmittag, die Arbeit m neuen Sternkieker und und und …&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-7748357187077880387?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/7748357187077880387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/aus-dem-urlaub-zuruck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7748357187077880387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7748357187077880387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/aus-dem-urlaub-zuruck.html' title='Aus dem Urlaub zurück'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-3360604302926104386</id><published>2011-09-17T12:02:00.002+02:00</published><updated>2011-10-18T10:16:01.767+02:00</updated><title type='text'>Bloggen aus dem Urlaub (3)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Vermutlich zum letzten Mal in diesem Urlaub blogge ich vom "Haus des Gastes" in Bansin in die weite Welt. Zwei Wochen Reise an die Ostsee gehen damit am Montag zu Ende. Das Wetter in den letzten beiden Wochen war weitaus besser, als im Rest des Landes, typisch halt für eine Ostseeregion mit häufig wechselnden Wettersituationen. Heute morgen wachte ich auf und der Himmel war teilweise bedeckt. Ich schaffte noch eine Sonnenbeobachtung bei allerdings sehr schlechten Seeingbedingungen. Kurz danach zog der Himmel endgültig zu. Als ich in meinem Hotel Bergmühle im Bansiner Ortsteil Sellenthin das Frühstück zu mir nahm, regnete es leicht. Jetzt klart es wieder auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die See ist heute ruhiger als noch vor ein paar Tagen, also werde ich heute noch eine Minikreuzrfahrt nach Misdroy in Polen unternehmen. Wegen schweren Seegangs - der aber kaum mit dem auf der Elbe bei Sturm vergleichbar ist - wurden die Fährverbindungen teilweise ausgesetzt. Aber heute nun geht es zum zweiten Mal in diesem Urlaub in polnische Hoheitsgewässer, zu mehr reicht heute leider die Zeit nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zeit hatte ich gestern Abend genug, um nicht nur die Dämmerungsphänomene nach Sonnenuntergang zu fotografieren, sondern auch ein paar Aufnahmen der Milchstraßengegend im Schwan vom Fotostativ aus zu machen. Die Bilder müssen allerdings noch bearbeitet werden. Nebenbei vielen dann aich noch ein paar Bilder vom Hotel bei Nacht ab. So direkt am Haus ist die Lichtverschmutzung schon ganz enorm. Dafür hat man hier einen leicht erhöhten Standpunkt mit interessanten Vordergrundmotiven. Dabei konnte ich evtl. auch einige Dämmerungsstrahlen aufnehmen, bin mir da aber nicht ganz sicher. Sicher war vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit, wodurch das Kamerobjektiv sehr schnell beschlug.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Irgendwann gab ich es denn auf, weil die Transparenz des Himmels dann nur noch im Zenit gut war und alle Fahrzeuge auf dem pakrplatz deutliche Spuren der hohen Luftfeuchtigkeit zeigten, indem sie kräftig beschlugen. Mit beschlagenem Objektiv lassen sich aber auch ganz witzige Aufnahmen machen ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Während ich tagsüber bislang nur an einem Tag nicht die Sonne beobachten konnte, war die nächtliche Ausbeute dann doch deutlich&amp;nbsp;schlechter und so zog och es dann doch lieber vor, an die Hausbar zu gehen und das eine oder andere Alsterwasser beim Fußballgucken zu genießen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Insgesamt empfand ich die Zeit hier als sehr erholsam und bedaure schon jetzt die in Hamburg wesentlich schlechteren Bedindungen für meine Sonnenbeobachtungen. Bäume und Häuser in meiner Gegend schränken mich doch sehr ein. Brauche ich hier nur ein paar Minuten zu &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;laufen, um an einen Standort zu gelangen, von dem aus ich auch bei nun rasch niedriger werdendem Sonnenstand noch gut beobachten kann, muss ich in Hamburg warten, bis die Sonne im Tageslauf irgendwann mal&amp;nbsp;hoch genug am Himmel&amp;nbsp;steht. Und das heißt dann wieder, sehr viel Verzicht üben, wenn man die Sonne vom blauen Himmel herabscheinen sieht, aber erst ab dem frühen Nachmittag für eine knappe halbe Stunde frei von Bäumen und Häusern beobachten kann. Hamburg ist eben eine astrofeindliche Stadt, nicht nur wegen der ständig zunehmenden Lichtverschmutzung, die aber in der Umwelthauptstadt 2011 kein Thema ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Aber auch hier auf Usedom ist Lichtverschmutzung eine sich ständig weiter verbreitende Plage, aber ein wenig abseits der Küste, Richtung Anklam, Neubrandenburg und weiter südlich sollte es noch den einen oder anderen wirklich dunklen Platz geben, bis irgendwann Berlins Lichter stören. Richtung Westen machen sich hier übrigens noch die Lichtquellen von Stralsund und Wolgast, Richtung Osten von Swinemünde und Mistroy bemerkbar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dafür werde ich aller Voraussicht nach am 24.9.2011 mal zur GvA-Außensternwarte zum Workshop fahren und vorher noch einen Termin auf def Bergdorfer Sternwarte wahrnehmen. Und bis zum NAFT oder der BoHeTa ist es dann ja auch nicht mehr so lange hin. Dazwischen liegen noch jede Menge GvA-Veranstaltungen und die eine oder andere Führung über die Bergedorfer Sternwarte. Astronomie, ganz gleich in welcher Form, wird nie langweilig.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-3360604302926104386?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/3360604302926104386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3360604302926104386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3360604302926104386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-3.html' title='Bloggen aus dem Urlaub (3)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-8581827923899328488</id><published>2011-09-13T20:33:00.004+02:00</published><updated>2011-10-18T10:22:12.300+02:00</updated><title type='text'>Buchbesprechung: Peter Faber: Hitlers V2 - Rakete</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Hier auf der Insel Usedom bekommt man im normalen Buchhandel so manches Druckwerk, wofür man in anderen Teilen Deutschlands zumindest schief angesehen wird. Als ich dieses Buch von Peter Faber aus dem Jahr 2009 zusammen mit einer Biografie von Loriot im Strandbuchladen in Bansin erwarb, der respektabel gut sortiert ist, schaute mich die junge Verkäuferin ob der Kombination schon etwas merkwürdig an. Kein Wunder nach den letzten Wahlergebnissen in Mecklenburg-Vorpommern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das Buch war vom Klappentext her eigenlich ganz interessant, aber leider hielt es nicht das, was der Text auf der Umschlagrückseite versprach. Dieses Buch ist keineswegs die erste schriftliche Dokumentation&amp;nbsp;seiner Art, noch ist sie die erste mit einem Umfang, wie es die Werbung einem weiß machen will. Schon vor vielen Jahren gab es die wirklich tiefgehenden Bücher etwa von Michael J. Neufeld über die "Rakete und das Reich" oder die "Raketenspuren" von Bode und Kaiser.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Erzählt wird dann auch nicht wirklich was Neues, eben die bekannte Geschichte der Raketen- und Flugzeugentwicklung in Peenemünde-Ost und Peenemünde-West. Ein paar Details sind vielleicht neu, mehr aber auch nicht. Auch werden seltsamerweise gewisse Fakten außen vor gelassen, wie die Tatsache der freiwilligen Mitgliedschaft Wernher von Brauns in der SS, lange bevor diese sich überhaupt für das Gelände am Peenemünder Haken zu interessieren begann. Und auch, dass es Arthur Rudolph war, der als ehemaliges SA-Mitglied den Kontakt zur SS herstellte und er gerade auch deswegen in späteren Jahren in den USA angefeindet wurde, was man alles in Neufelds Buch nachlesen kann, wird unkorrekt dargestellt. Eben darum wurden die Vorwürfe gegen Rudolph nicht entkräftet, wie hier behauptet. Der Autor folgt eher der Linie Marsha Freemans, die behauptet, die Verwicklung der Peenemünder Wissenschaftler und Techniker sei eine reine Erfindung des ostdeutschen Geheimdienstes Stasi gewesen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nach der Wiedervereinigung 1990 und der damit verbundenen Zugänglichkeit zu Archiven im Osten wurde die Verstrickung der Peenemünder in das NS-Regime immer deutlicher. Auch die inzwischen zweifelfrei belegte Existenz von Konzentrationslagern in Peenemünde, eines in Trassenheide, das andere im Bereich der Luftwaffenerprobungsstelle Peenemünde-West nahe des Peenemünder Flughafens, wird nur kurz am Rande erwähnt und zwar beinahe verniedlichend als Barackenlager für Kriegsgefangene. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Schließlich und endlich wird die unmenschliche Situation der Häftlinge im KZ Dora beim Mittelwerk auch eher verharmlosend als Arbeitslager mit eigener, humaner Infrastruktur geschildert, um den Arbeitskräften Unterkünfte und Verpflegung zu bieten. Dass sich den Amerikanern bei der Befreiung des KZs freilich ein ganz anderes Bild bot, wird ebenso verschwiegen, wie die nach Neufeld mehrfach dokumentierte Anwesenheit Wernher von Brauns im KZ Buchenwald, um dort KZ-Insassen für die Mitarbeit im Mittelwerk auszusuchen, wobei seine SS-Mitgliedschaft äußerst hilfreich war. Auch, dass von Braun öfter in den unterirdischen Stollen war, in denen die KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen die V2 und anderes Kriegsgerät zusammenbauen mussten, lässt der Autor unter den Tisch fallen. Überhaupt wirken seine Bezüge zu den Menschen, die leiden mussten, um die Raketen für die Peenemünder, die Wehrmacht und die SS zu bauen, irgendwie notgedrungen, so als wären die vielen Toten nur unangenehme Begleiterscheinungen auf dem Weg zum Mond.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Auch unterliegt der Autor einer Fehleinschätzung, wenn er schreibt, dass ein früherer Fronteinsatz der V2 viel Gutes bewirkt und noch mehr Todesopfer vermieden hätte. Das Gegenteil ist der Fall, denn die heutigen Historiker sind sich darüber einig, dass, wäre der Krieg nicht am 8. Mai 1945 in Europa beendet worden, die ersten Atombomben auf deutsche Städte abgeworfen worden wären. Die hießen dann nicht Hiroshima und Nagasaki, sondern womöglich Hamburg, Berlin, Köln oder München als "Hauptstadt der Bewegung", wie man die bayerische Metropole damals nannte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;So fragt man sich, ob sich ein Kauf diese Buches lohnt. Ehrlich, ich weiß keine rechte Antwort darauf, aber hätte ich mehr über den Inhalt gewusst, hätte ich es wohl nicht gekauft.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-8581827923899328488?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/8581827923899328488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/buchbesprechung-hitlers-v2-rakete.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/8581827923899328488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/8581827923899328488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/buchbesprechung-hitlers-v2-rakete.html' title='Buchbesprechung: Peter Faber: Hitlers V2 - Rakete'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4976391113374668899</id><published>2011-09-12T21:12:00.003+02:00</published><updated>2011-10-18T11:36:37.509+02:00</updated><title type='text'>Bloggen aus dem Urlaub (2)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Für den heutigen Tag waren die Wetteraussichten nicht mal annähernd so gut, wie am gestrigen. Statt eines Tages am Strand entschloss ich mich daher, nach Anklam zu fahren. Auf den ersten Blick kein guter Entschluss, denn diese Stadt offenbart die Probleme vieler Städte und Gemeinden entlang der deutsch-polnischen Grenze. Mittlerweile ist nicht nur das Einkaufen in den grenznahen polnischen Regionen günstiger, auch finden dort oft mehr Menschen eine Arbeit als in Deutschland. Und Anklam gehört leider zu den Städten, wo die Bevölkerung immer mehr abwandert, entweder nach Polen oder in andere Bundesländer weiter westlich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dabei hat Anklam durchaus einiges zu bieten, zumindest für Touris, z.B. das Museum in Steintor. Dem gegenüber liegt übrigens der Pulverturm mit einer auch astronomisch interessanten Geschichte, denn hier hatte einst Gustav Spörer (1822-1895) in den Jahren von 1860 bis 1874 eine Sternwarte nur für die Sonnenforschung betrieben. Seit 1855 war er Oberlehrer in Anklam und zu seinen Schülern gehörte auch Otto von Lilienthal, der Segelflugpionier.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In Anerkennung für seine Verdienste bekam Spörer 1868 vom Kronprinzen Friedrich Wilhelm ein Fernrohr geschenkt. Heute verbindet man mit Spörers Namen Untersuchungen zum Sonnenfleckenzyklus, er untersuchte wie Edward Maunder das Fleckenminimum in den Jahren zwischen 1645 und 1715. Die späteren Ehren wurden aber Maunder zugesprochen. Dafür entdeckte er die Breitenwanderung der Sonnenflecken im Laufe eines Fleckenzyklus (Stichwort Schmetterlingsdiagramm), heute bekannt als das Spörersche Breitenwanderungsgesetz. Nach 1879 ging Spörer an die Berliner Sternwarte. Allein über seine vielfältigen Arbeiten zur Sonnenphysik, wobei er auch die 1860 aufgekommene Spektralanalyse intensiv einsetzte, sollen 50 verschiedene Schriften entstanden sein. Heute weits auf Spörer nurmehr eine Plakette am Pulverturm hin. Überreste seiner ehemaligen Sternwarte, die damals als Rundbau auf den Turm aufgesetzt wurde, sind heute nicht mehr vorhanden und wurden auch bei der Rekonstruktion 1998 nicht berücksichtigt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Geschichte des Spörerschen Beobachtungsturms ist auch sehr interessant. Um 1450 fertiggestellt und erst 1463 erstmals urkundlich erwähnt, war er Teil der Stadtmauer, hatte früher eine andere Spitze und erlangte besonders im Dreissigjährigen Krieg besondere Bedeutung. Zuvor war er ein Wehrturm in der konfliktreichen Epoche des Adelsgeschlechts derer von und zu Schwerin, das seinerzeit unweit von Anklam im Schloß Stolpe residierte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Noch später war hier das Stadtgefängnis, danach das Pulvermagazon der Stadt Anklam untergebracht. Die letzte besondere Nutzung des Turms war, als Spörer dort seine Sternwarte eingerichtet hatte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Über die Jahre hinweg verfiel das Bauwerk zusehends und ist seit Ende des letzten Jahtausends in einem wieder hergestellten, ansehnlichen Zustand. Ob man ihn besichtigen kann, darüber gab die Hinweistafel keine Informationen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;So bewahrheitete sich am heutigen Tag mal wieder, dass man nur die Augen offen halten muss, um an vielen Orten, wo man gar nicht damit rechnet, auf Spuren von Astronomen oder vergessenen Sternwarten stoßen kann.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4976391113374668899?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4976391113374668899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-2_12.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4976391113374668899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4976391113374668899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-2_12.html' title='Bloggen aus dem Urlaub (2)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-5787715617711577816</id><published>2011-09-11T14:16:00.003+02:00</published><updated>2011-10-18T10:52:17.202+02:00</updated><title type='text'>Besuch in Peenemünde (4)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wieder im "Haus des Gastes" im beschaulichen Bansin: Den gestrigen Tag habe ich wieder mal in Peenemünde verbracht, dieses Mal aber nicht auf dem Museumsgelände. Um 13 Uhr wollte ich an einer Historischen Rundfahrt teilnehmen, die vom Flugplatz Peenemünde aus startet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zuvor suchte ich aber erst mal wieder den berühmten Parkplatz gegenüber den Resten der alten Hauptwache auf. Entlang des freigegebenen Wanderweges in Richtung Karlshagen wollte ich zwei der Punkte aus dem Museumsplan aufsuchen. Wegen der diversen Mückenstiche, die ich mir bei meiner letzten Wanderung zugezogen hatte, trug ich dieses Mal eine armlange Jacke und einen breitkrempigen Hut. Vorweg genommen: auch das half mir nicht und am Ende hatte ich einen richtig dicken Hals.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das hielt mich aber dennoch nicht davon ab, das Gelände zu erkunden, wobei ich mich zunächst an die Weisung hielt, die vorbezeichneten Wege nicht zu verlassen. Die zahlreichen, aus Bombentrichter entstandenen Tümpel sind ein Segen für die einzigartige Naturlandschaft am Peenemünder Haken. Vor allem für die Steckmücken ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die erste Station waren die Überreste des ehemaligen Fernheizungssystems, damals das modenste im ganzen Deutschen Reich. Heute sieht man davon nur ein Paar Trümmerstücke und, im Unterholz verborgen, hier und da mal ein kurzes Stück Leitung, das damals nicht von den Russen demontiert worden ist. Weiter ging es in Richtung Karlshagen, so sich linker Hand diverse kleine Wege abzeichneten, die natürlich mit dem obligatorischen Hinweisschild, aber nicht mit einem Zaun gesperrt waren. Schließlich sah ich eine kleine Rampe, die auf eine betonierte Fläche führte. Es war die Verladestation, die ich vor ein paar Tagen doch nicht erreicht, sondern mit etwas anderem verwechelt habe. Das Teil war schnell erkundet und da ich auf den verbotenen Wegen ein paar Fahrräder stehen sah, gsing ich davon aus, dass man da gefahrlos herumlaufen konnte. So gelangte ich zu den Überresten der Fertigungshalle F1, ebenfalls eines def mordensten Hallen ihrer Art, die durch eine spezielle Dachkonstuktion dafür sorgte, dass man das Tageslicht optimal nutzen konnte, um damit Energie für die Beleuchtung zu sparen ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wenn ich mich da nicht allzusehr verirrt habe, besteht die Halle nur noch aus einem aufgeschütteten Trümmerberg. Von der einstmals futuristischen Konstruktion ist heute nichts mehr erhalten. Andere Gebäudereste sollen noch im Wald stecken, aber da hatte ich mich nun doch nicht mehr hingetraut. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das jedenfalls glaubte ich, bis ich nach aktuellen Bildern der Fertigungshalle, bzw. deren zum Teil sehr umfangreichen und massiven Betontrümmer gegoogelt hatte. In den Waldstücken befindet sich noch viel mehr, das der eigenen Erkundung harrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wenn man mutig wäre, müsste man von den Wegen, die durch den Wald in Richtung Peeneufer abgehen, direkt zu den dort liegenden ehemaligen Prüfständen, bzw. deren heute noch (zum Teil) vorhandenen Ringwällen kommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Irgendwann machte ich mich auf den Rückweg zum Auto, fuhr kurz zum Museum, verschlang ein Eis und fuhr dann weiter zum Flugplatz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Rundfahrt begann pünktlich und brachte uns Fahrgäste, nachdem wir im Wald in einen Bus umsteigen mussten, zu den Überresten der alten Schussversuchsanlagen für den alten Kirschkern, der Tarnbezeichnung fur die spätere V1. Hier wurden mehrere Typen von Rampen getestet und deren Flugbahnen von der Messstation auf der nahe gelegenen Insel Ruden, die künftig auch zur Museumslandschaft gehören wird,&amp;nbsp;vermessen wurden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wir erfuhren viel auch über die Geschichte von Peenemünde-West, der Erprobungsstelle der Luftwaffe, die später von einer Jagdfliegerstaffel der Roten Armee und noch später vom Jagdgeschwader 9 der NVA genutzt wurde. Das Werk Ost, die ehemalige Heeresversuchstelle Peenemünde, wurde nicht wieder aufgebaut, nachdem man alle Anlagen demoniert oder gesprengt, aus dem Boden gerissen oder, durch Luftangriffe zerstört, einfach sich selbst überlassen hat. Heute verstehen vor allem alliierte Besuchergruppen aus Russland, den USA und England nicht, wieso man das Gelände nicht offener und musealer gestaltet. Dabei zeigen die Engländer, die am meisten unter den V2-Raketen zu leiden hatten, noch am ehesten Verständnis dafür, dass man diese Stätte der NS-Waffenforschung lieber sich selbst überlässt. Außerdem stellen Teile davon ein einzigartiges Übungsgebiet fur die Bundeswehr dar, die einzelne Bereiche nicht anders nutzt, als damals die NVA. So sind manche Zerstörungen im Bereich der alten HVA auch neueren Datums.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Über die Jahre hinweg, als man die Landschaft sich selbst überließ, hat sich die Natur binnen wenige Jahrzehnte das zurückerobert, was ihr seit 1936 genommen worden ist. Dadurch ist ein&amp;nbsp;einmaliges Biotop entstanden, das unter Naturschutz steht. Wenn man bedauert, dass man die ehemaligen Anlagen, von denen ohnehin nur Trümmer, tiefe Löcher im Boden, wassergefüllte Tümpel etc. vorhanden sind, nicht besichtigen kann, sollte man auch an den Erhalt der Natur denken, die für viele Tier- und Pflanzenarten zu einer neuen Heimat geworden ist. Problematisch aber ist die unkontrollierte Ansiedlung von Kormoranen, deren Kot zu einem Massensterben im Baumbestand führt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;In den kommenden Tagen werde ich wohl nochmal da hinfahren und an einer offiziellen Führung zum Prüfstand VII teilnehmen, sofern genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen kommen und es auch vom Wetter her passt. Der Grundwasserspiegel liegt auf der Insel Usedom sehr niedrig, und ist durch den vielen Regen der letzten Zeit, soweit angestiegen, dass &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;manche Zufahrtswege bis zu 2 bis 3 Metern tief überflutet sind und&amp;nbsp; von dem eingesetzten Bus dann leider auch nicht passiert werden können. Und irgendwo mitten im Wald mit dem Bus in einer mit Wasser gefüllten Vertiefung stecken zu bleiben, ist sicher auch kein Vergnügen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-5787715617711577816?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/5787715617711577816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/besuch-in-peenemunde-4.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5787715617711577816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5787715617711577816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/besuch-in-peenemunde-4.html' title='Besuch in Peenemünde (4)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-308270846851625374</id><published>2011-09-09T22:13:00.002+02:00</published><updated>2011-10-18T10:10:38.210+02:00</updated><title type='text'>Bloggen aus dem Urlaub (2)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Was soll man dazu sagen: Der k-Index liegt schon bei 7 und eigentlich müsste der Himmel vor Polarlichtern geradezu glühen. Zu sehen ist hier gerade außer irdischen Lichtquellen vom Hotel, einem nahen Skybeamer und den Touristikzentren Bansin und Heringsdorf sowie dem Mond, der die tief hângenden Wolken von unten her beleuchtet, nichts. Keine Spur von Polarlicht. Frage mich grad, warum. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Vielleicht könnte man ein fotografisches Polarlicht nachweisen, aber dazu müssten auch die Wolken mal verschwinden. Dabei sah es am Tage eigentlich ganz gut aus. Die Sonne konnte ich schon um 7 Uhr beobachten, da war sie noch leicht deformiert im Okular zu sehen. Mond und irisiernde Wolken gab es vorhin auch noch. Aber leider kein Polarlicht, schade.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ohnehin ist der Himmel hier nicht mehr so dunkel wie früher. Gestern Abend konnte ich h und chi im Perseus mit meinem neuen 12 x 50 Fernglas gerade mal so eben sehen, was auch am Mond lag. Immerhin zeigte der nur teilweise erfolgreiche Versuch, dass das Fernglas gar nicht mal sooo schlecht ist, die Sterne sind punktförmig und der Farbfehler hält sich auch in erträglichen Grenzen. Ich muss ihn mal unter wirklich dunklem Himmel testen, vielleicht ja mal beim Workshop an der GvA-Außensternwarte in Handeloh. Gekauft habe ich ihn aber, um ihn tagsüber als Touri zu verwenden. Etwa um den Großsegler zu beobachten, der gerade an der Seebrücke vor Heringsdorf festgemacht hat und tagsüber vor Bansin kreuzt. Und nun harren wir der Dinge und schauen, was die Nacht so astronomisch bringt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-308270846851625374?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/308270846851625374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/308270846851625374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/308270846851625374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-2.html' title='Bloggen aus dem Urlaub (2)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2884198479218491243</id><published>2011-09-08T13:52:00.002+02:00</published><updated>2011-10-18T10:09:02.354+02:00</updated><title type='text'>Bloggen aus dem Urlaub (1)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Eigentlich wollte ich ursprünglich heute nur dann etwas bloggen, wenn es was Neues gibt und es auch irgendwie mit Astronomie zu tun hat. Nun ist das heutige Wetter hier in Bansin an der Ostsee sehr wechselhaft. Auf Sonne folgt Regen, Nervtröpfeln und wieder Sonne. Dafür besteht Hoffnung, dass das Wetter in den kommenden Tagen hier an der Küste wieder besser wird. Vielleicht gilt aber auch als Rechtfertigung für diesen Beitrag, dass ich per iPod die Musik der letzten Space Night-CD höre? Außerdem habe ich vor meiner Fahrt an den Strand noch meine tagliche Sonnenfleckenrelativzahl bestimmt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zum Glück gibt es hier das Touristikzentrum "Haus des Gastes", wo ich gerade im Lesesaal sitze. Immerhin, ich habe noch ein raumfahrtgeschichtliches Buch im Rucksack. Und der dritte Becher Tee wird auch schon wieder kalt. Immerhin gibt es hier ein freies WLAN. Das hat auch was.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wer sich übrigens wundert, wenn meine Beiträge ein paar Tibbfählarr zu viel enthält, ich tippe alles auf dem iPad. Das ist zwar ganz nett, für mich aber immer noch etwas gewöhnungsbedürftig. Ich versuche zwar, sie nachträglich zu korrigieren, aber der eine oder andere flutscht dann doch schon mal durch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Draußen wird es gerade wieder dunkel, es ziehen wieder Regenwolken auf. Zum Glück bin ich Nichtraucher, sonst hätte ich heute wohl schon ne Packung durchgebarzt. Und fürs Schönsaufen ist es noch zu früh. Aber wir wollen mal nicht meckern, unser Sommerwetter ist halt nicht das Beste. Es gibt auch kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung und Ideenlosigkeit, wie man die freie Zeit nutzen kann, wenn man nicht grad bloggt, Zeitung liest, wenn die Sonne scheint, spazieren geht, etc.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Den Hotspot muss ich in den kommenden Tagen noch mal mit meinem MacBook nutzen, um größere Datenmengen zu bewegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Das nicht ganz so warme Wetter bietet sehr schöne Beobachtungsmöglichkeiten für Wolkenstrukturen aller Art und Schattierungen. Obwohl ich Schatten hier eigentlich nicht haben wollte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dafür habe ich mir schon einen Standort in der Nähe meines Hotels ausgesucht, wo ich mich Freitag Abend möglicherweise auf die Lauer lege, um evtl. ein Polarlicht zu fotografieren. Aber da muss man noch mal sehen, ob es überhaupt einen Impakt im geomagnetischen Feld gibt, der stark genug ist, um auch Polarlichter auszulösen. Noch lassen die ACE-Daten nichts erkennen und der k-Index ist auch noch niedrig. Aber es dauert halt auch immer ein paar Tage, bis die Teilchen eines koronalen Massenauswurfes die Entfernung zur Erde überbrückt haben. Auch war das Ereignis nur kurz, weswegen man eigentlich nicht mit einem so gewaltigen Schauer zu rechnen ist, den man bräuchte, um wirklich kräftige Polarlichter sehen zu können. Und wenn es ganzg dumm läuft, tritt der Impakt am Vormittag ein und wir sehen hier abends nichts davon. Da muss man halt abwarten, zumindest sind die Wetteraussichten für die kommenden Tage in Nordosten ja ganz gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Ich fange mir gerade bitterböse Blicke ein, weil ich hier im Lesesaal tippe ... Nun denn, beenden wir diesen Post. Man weiß ja, nach dem Posting ist vor dem Posting ...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2884198479218491243?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2884198479218491243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2884198479218491243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2884198479218491243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/bloggen-aus-dem-urlaub-1.html' title='Bloggen aus dem Urlaub (1)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-7669039447341197377</id><published>2011-09-07T20:35:00.003+02:00</published><updated>2011-10-18T10:41:44.620+02:00</updated><title type='text'>Besuch in Peenemünde (3)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nachdem ich schon vor ein paar Stunden in mein Hotel Bergmühle in Bansin zurückgekehrt bin und mir in Kürze das obligatorische, abendliche, Alsterwasser genehmigen werde, noch ein paar Eindrücke und Erlebnisse vom Nachmittag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Als ich das Kraftwerk an der Peene verließ, worin sich das Museum inkl. Kinosaal befindet, kam leichter Regen auf und von Südwesten her schien&amp;nbsp;sich ein Gewitter zu nähern. Zum Glück kam da nicht viel runter. Ich ging nochmal durch den Shop, fand noch je ein Buch über Sigmund Jähn und Juri Gagarin, verschickte eine Urlaubspostkarte und begab mich dann zum Parkplatz. Von da aus fuhr ich zum Flugplatz, wo immer noch dass Hinweisschild stand, dass es von da aus Führungen zu den hidtorischen Stätten der flugtechnischen und Raumfahrtforschung in Peenemünde gab. Leider war ich ein paar Minuten zu spät, sodass ich in den kommenden Tagen da noch mal hinfahren werde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Vor meiner Abreise aus Hamburg hatte ich auf der Website des Museums einen neuen Plan mit den verschiedenen Anlaufstellen innerhalb der Museumslandschaft gefunden und ihn auf meinem iPad abgespeichert. Das half mir aber nur teilweise, denn einige, auch wieder im Wald verborgene Überreste der Wohnsiedlung, bestehend nur aus dem Fundament, fand ich nicht, obwohl ich durch die heute unverkennbar immer noch existierende Siedlung der Wissenschaftler durchgefahren bin. Trotz neuerer Außenanstriche und Sonnenkollektoren auf den Dächern war der Baustil aber unverkennbar.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der Siedlung gegenüber befand sich früher das sogenannte Versuchkommando Nord, das heute aber nur an der noch gut zu erkennenden Form des Vorplatzes zu erkennen, aber, wie üblich, nicht zu besichtigen ist. Zu sehen sein sollten laut Plan aber noch eine alte Station der Werksbahn, die dem Vorbild der Berliner S-Bahn nachempfunden war (und deren alte Streckenführung heute teilweise durch die Usedomer Bäderbahn genutzt wird). Diese in Karlshagen gelegenen Überreste sind aber nur zu Fuß oder per Fahrrad zu erreichen und liegen, wenn man den Weg in Richtung Norden geht, auf der rechten Seite. Von hier aus konnte man unterirdisch zu den auf ebener Erde liegenden Bahnsteigen gelangen. Nach links herüber verliert sich der Weg im Wald.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dahinter lagen weitere Prüfstände und Versuchseinrichtungen, an denen Teile wie Motoren der V2-Rakete nach ihrer Anlieferung aus dem Mittelwerk getestet wurden, bevor sie in der Rakete verbaut wurden. Das bedeutete hier aber nicht den Kriegseinsatz gegen das Vereinigte Königreich, sondern weitere Tests der Rakete mit Flugrichtung über die Ostsee. Aufbewahrt wurden die überwiegend von KZ-Häftlingen unter unmenschlichen im Harz produzierten Flugkörper in den direkt an der Peene gelegenen, heute zerstörten, Bunkeranlagen, die dort besichtigt werden können und ebenfalls zur Museumslandschaft gehören.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nachdem ich auch das abgeklappert hatte, machte ich mich auf den Heimweg ins Hotel. Eines aber ist sicher, ich war in diesem Urlaub sicher nicht da letzte Mal an dieser historisch wichtigen, in seiner Bedeutung aber höchst zweifelhaften Forschungsstätte, die gerne auch mal die Wiege der Weltraumfahrt genannt wird. Aber trifft dieses Adjektiv nicht auch auf Kummersdorf oder andere Plätze zu?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-7669039447341197377?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/7669039447341197377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/peenemunde-3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7669039447341197377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7669039447341197377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/peenemunde-3.html' title='Besuch in Peenemünde (3)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4424942293219089814</id><published>2011-09-07T14:01:00.004+02:00</published><updated>2011-10-18T10:38:32.298+02:00</updated><title type='text'>Besuch in Peenemünde (2)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Der Film war nur kurz, also geht es gleich weiter mit dem nächsten Blogbeitrag, frisch aus dem ehemaligen Kraftwerk in Peenemünde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Noch bis Sonntag ist hier die Ausstellung über den ersten Mann im All, Juri Gagarin, zu sehen. Und ein Ausflug an die Ostsee lohnt sich wirklich. Die komplette obere Etage im Haupttrakt ist angefüllt mit zahlreichen Exponaten aus dem Leben Gagarins und den Beginn der sowjetischen und amerikanischen Raumfahrt. Zwar sind es nicht immer Originale, sondern häufig Nachbildungen, die man in den Vitrinen findet, doch auch die sind allemal sehens- und bestaunenswert. Wie die Ausstellungsstücke zur Geschichte der amerikanischen Raumfahrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Faszinierend sind auch die alten Zeitungsausschnitte aus jener Zeit Anfang der 60er Jahre und zeigen klar den Geist der damaligen Zeit. Geprägt vom Kalten Krieg zwischen Ost und West wurden Astronauten und Kosmonauten zu Helden des jeweiligen Landes hochstilisiert, wie man es sich heute kaum mehr vorzustellen vermag. Astronauten und Kosmonauten wurden in einem Maße verehrt und geradezu vergöttert, ihre unbestritten herausragenden Erstleistungen derart in den Mittelpunkt des Zeitgeschehens gestellt, dass man heute darüber durchaus ein wenig schmunzeln mag. Dennoch: Es entsprach dem Klima im Kalten Krieg und während des Wettlaufs ins All.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Überdies laufen kleine Filme und es gibt einen Raum, in dem Spielzeug aus der DDR, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, England, den USA und der damaligen UdSSR prasentiert wird. Es mutet schon recht skurril an, wenn man sich die Hinterlassenschaften des Kosmonautenkults in der DDR so anschaut. Spielzeug, DDR-Sandmännchen in Kosmonautenkluft, Plüschtiere und Gummifiguren mussten neben einigen sonderbaren Selbstbaumodellen herhalten. Nun denn, auf unserer Seite des Eisernen Vorhanges war man in der Beziehung auch nicht viel besser.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Und nun warte ich, Kekse aus dem Automaten mampfend und Fruchtsaft und Wasser trinkend, auf das nächste cineastische Highlight, obwohl ich befürchte, den Film über Peenemünde schon zu kennen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4424942293219089814?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4424942293219089814/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/besuch-in-peenemunde-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4424942293219089814'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4424942293219089814'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/besuch-in-peenemunde-2.html' title='Besuch in Peenemünde (2)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-9084441992595817951</id><published>2011-09-07T13:45:00.003+02:00</published><updated>2011-10-18T10:35:59.922+02:00</updated><title type='text'>Besuch in Peenemünde (1)</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Kleine Pause im Kinosaal des Historisch-Technischen Informationszentrums in Peenemünde. Ich muss hier erst mal erste Eindrücke des heutigen Tages loswerden. Die Fahrt über die Hauptstraße in den Nordwesten der Insel Usedom wird durch eine lange Baustelle erschwert, weil man da über einen mehr oder weniger schlecht ausgebauten Acker geführt wird. Schließlich kam ich an der Abzweigung in Richtung Flugplatz an. Dort befand sich zwischen 1936 und 1945 die sogenannte Hauptwache zum Werk Ost (Raketenentwicklung), beim Flugplatz gelangte man ins Werk West, der Erprobungsstelle der Luftwaffe. Vom Werk Ost sind an dieser Stelle lediglich die Grundmauern einiger Gebäude übrig. Hinweistafeln liefern Erläuterungen über diesen&amp;nbsp;zur Museumslandschaft gehörenden Ort.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Dem gegenüber befanden sich früher ein paar niedrige Verwaltungsbauten sowie ein Carport und einige spätere Bauten aus NVA-Zeit. Wer das dortige Hinweisschild ignorierte und ohne Metallsucher, nur mit Kameras ausgerüstet, durchging, musste lediglich vor Zecken, Stechmücken&amp;nbsp;und Wildschweinen Acht geben, konnte aber von da auch in rund zwei Stunden per pedes zum Prüfstand VII gelangen. Im letzten Jahr war dies noch möglich. Jetzt befindet sich dort ein Zaun, der zwar an mehreren Stellen unterbrochen ist, aber man geht auf eigene Faust durch und ich weiß nicht, wie man reagiert, wenn man da erwischt wird. Dafür kommt man aber jetzt direkt zum Strand mit seiner einzigartigen Landschaft. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Immer am Zaun entlang, nur begleitet von den Geräuschen des Waldes und umsäumt von umgestürzten Bäumen,&amp;nbsp;Teile der alten sowie der neuen Absperrung, kam die Ostsee immer näher. Ohne Kenntnis dessen, was sich dahinter befindet, erkennt man lediglich Aufschüttungen,&amp;nbsp;mit Wasser gefüllte Senken und niedrige Farne, die wenig spektakulär wirken. In der Tat befinden sich hier kleinere Gebäude aus der NVA-Zeit, jede Menge Bombentrichter aus dem zweiten Weltkrieg und den Ergebnissen von Sprengungen durch sowjetische (Frauen-)-Strafbataillone, kurz bevor der sowjetische Raketenforscher Boris Tschertok die Anlagen besichtigen konnte. Ansonsten sah man früher hier auch nur vereinzelte Gebäudereste, im Boden befindliche Schienenreste und sonstiges, was ich auch nach einiger Recherche nicht ganz klären konnte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Immerhin kam man von hier aus direkt zum Prüfstandsgelände, von dem aber auch kaum mehr als die Abgasschurre, Markierungen im Boden und der teilweise durchbrochene und heute total überwucherte Ringwall vorhanden sind. Letzteren erkennt man aber meist erst dann, wenn man auf ihm steht. Ein Gedenkstein, der mehrmals umgestellt wurde, markiert dort den Startplatz der ersten V2-Rakete. Vergleicht man das mit alten Bildern oder dem Diorama im Museum, stimmt auch der neue Aufstellungsort nicht so ganz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nach dem Ausflug zum Strand und mindestens vier dicken Mückenstichen ging es schnurstracks zum Museum und da erst mal in den Shop, wo aber eher Altbekanntes im Regal stand,&amp;nbsp;auch die kommentierte Ausgabe von Hitlers "Mein Kampf", in Deutschland eigentlich auf dem Index stehend, war als Bückware zu finden. Unglaublich.&amp;nbsp;Dabei soll man dieses unsägliche und wohl auch sprachlich konfuse und nur schwer verdauliche Machwerk in Österreich frei kaufen können ... Immerhin eines der im 3. Reich meistgekauften und ungelesensten Bücher der Welt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Anschließend lief ich gleich zu Gagarinausstellung in den Museumsräumen in noch bis 1990 genutzten Kraftwerk an der Peene. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag, gerade beginnt ein weiterer Film über den Prüfstand VII.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-9084441992595817951?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/9084441992595817951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/besuch-in-peenemunde-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/9084441992595817951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/9084441992595817951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/besuch-in-peenemunde-1.html' title='Besuch in Peenemünde (1)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1320415301268602648</id><published>2011-09-06T15:41:00.005+02:00</published><updated>2011-10-18T10:18:15.617+02:00</updated><title type='text'>Urlaubsblog</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nun ist er endlich da, der lang ersehnte und beinahe noch gescheiterte Urlaub auf der Ostseeinsel Usedom, genauer gesagt, im Kaiserbad Bansin. Zwar bin ich bei strömendem Regen angekommen (zuvor musste ich noch unter einem heftigen Gewittersturm am gestrigen Montag hindurchfahren, der mich kurz vor Greifswald auf einen Parkplatz zwang, weil die Sicht auf unter zehn Meter gefallen war), doch dafür wurde ich am Abend gleich mit einem dicken fetten Regenbogen belohnt, den ich so in dieser Form und so vollständig lange nicht mehr gesehen habe. Das Bild harrt aber noch der genaueren Bearbeitung. Leider war ich zu blöd, nicht an die Möglichkeit der HDR-Fotografie zu denken. Nun ja, vielleicht gibt es nach Abzug des für morgen angekündigten Regens ja eine zweite Chance.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Nun sitze ich auf einer Bank auf der Strandpromenade und blogge per iPad. Nicht nur durch die Urlaubsbrille gesehen, ist es hier sehr schön, nur das Kurkonzert etwas weiter weg nervt mit einer Musik, die zuletzt vermutlich meine Eltern begeistert hatte, als diese noch jünger waren als ich heute.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Letztes Jahr gab es hier mal ein Jazzkonzert, das war wenigstens anständig. Aber zur Not hat man ja sein iPod dabei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Wahrscheinlich werde ich morgen mal in Richtung des Historisch-technischen Informationszentrums Peenemünde aufbrechen. Bei Regenwetter kann man da sehr schön die noch bis Sonntag laufende Juri Gagarin-Ausstellung besichtigen. Für Erkundigungen im Freigelände wird das Wetter wohl zu schlecht sein, aber wer weiß, soweit ist das ja auch gar nicht weg hier. Da kann man noch mehrmals hinfahren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Und nachdem ich ein paar Stunden jetzt am Strand und auf der Seebrücke verbracht, leckeres Eis und ein Kännchen Kaffee intus habe, bloggt es sich hier viel einfacher ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Momentan kommen gerade wieder Wolken auf und ... Ach ja, ich musste mir noch einen Feldstecher kaufen, weil meiner zu Hause geblieben war. Erst hatte ich einen 10x50er ausprobiert, damit kam ich überhaupt nicht klar, weil ich das rechte Rohr partout nicht scharfstellen konnte. Mit dem 12x50er klappte das auf Anhieb. Übrigens stammen beide von der Fa. Praktika und lieferten am Taghimmel ganz ordentliche Ergebnisse. Bin mal auf den Test bei Nacht gespannt. Werde hier mal darüber berichten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Oh nein, grad gibt irgendein Hilfssänger seine nicht vorhandenen Künste zum Besten ...Nun denn, ich beende den Post und melde mich bestimmt bald wieder.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1320415301268602648?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1320415301268602648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/urlaubsblog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1320415301268602648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1320415301268602648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/09/urlaubsblog.html' title='Urlaubsblog'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1676279202901405919</id><published>2011-08-09T13:08:00.000+02:00</published><updated>2011-08-09T13:08:22.562+02:00</updated><title type='text'>Die Sonne im Juli 2011</title><content type='html'>&lt;span style="color: red; font-size: large;"&gt;(Achtung: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken, es drohen Augenschäden!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Sonnenaktivität im Juli nahm sich in den ersten Tagen sehr bescheiden aus und kam erst gegen Ende des Monats ein wenig in die Schuhe. Am 1.7. konnte man im Weißlicht noch die beiden Gruppen des letzten Monats erblicken: Zwei D- und eine B-Gruppe bildeten das Hauptaugenmerk, da sie wie an einer Perlenkette hängend die Nordhalbkugel zierten. Es waren die Aktiven Regionen mit den Nummern 11242 bis 11243. Sie wanderten geradezu gemächlich über die Sonnenscheibe und zeigten dabei kaum eigene Entwicklungen, nur geringfügige Änderungen in der Penumbrastruktur oder bei der Anzahl der Flecken. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Schon am 5. Juli war die AR 11242 verschwunden, am 6. kam die AR 11243, eine C-Gruppe, um den Sonnenrand herum rotiert. Es kamen in den nächsten Tagen eine Vielzahl von kleineren Gruppen um den Rand rotiert oder bildeten sich auf der erdzugewandten Seite der Sonne; bis zur Monatsmitte war die Nummernfolge auf 11253 geklettert und man konnte schon ihre Verteilung auf die beiden Sonnenhemisphären beobachten. In dieser Zeit gab es seitens der NOAA wieder einige sehr merkwürdige Klassifikationen, so wurde die AR 11247 als E-Gruppe eingestuft, während die Zeichnungen des Sonnenobservatoriums Kanzelhöhe keine Gruppe mit der entsprechenden Länge aufwiesen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Höhe der Wolfschen Relativzahlen wurde Mitte Juli denn auch zum wiederholten Male eher durch eine hohe Anzahl von Fleckengruppen, nicht aber durch ihren Entwicklungszustand gebildet. Immerhin: Es waren auch zwei D- Gruppen darunter, aber zweitweise auch vier der Klasse A. Nach dem 20. Juli brach die Aktivität wieder ein wenig ein, die kleinen Gruppen lösten sich auf, aber sie sank nicht so weit ab, wie zwei Wochen vorher. Am interessantesten war dabei die AR 11254 auf der Südhalbkugel: Sie hatte kräftige Penumbren ausgebildet und scharrte eine Menge Einzelflecken um sich, erreichte aber nicht die Ausdehnung, die für eine Einstufung in die Klasse E erforderlich gewesen wäre. Die erreichte sie auch nie, denn nach dem 22. wurde sie wieder kleiner und hatte das Maximum überschritten. Auch die anderen Gruppen waren in der Rückwärtsbewegung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Zwischen dem 23. und 25. waren gar nur A- und B-Gruppen zu sehen. Alles sah nach einer Fortsetzung der immer noch sehr niedrigen Fleckentätigkeit aus. Am 27. erschienen mit der AR 11260 und der 11261 zwei neue Gruppen, die man gleich der Stufe D zuordnen konnte. Am 28. kam die AR 11262 hinzu und alle drei sorgten in den kommenden Tagen für Aufregung: Sie waren liefen, wie Anfang des Monats schon mal zu beobachten, wie an einer Kette aufgereiht hintereinander über die Nordhalbkugel. Die AR 11260 war schon am 29. Zur Klasse E aufgestiegen, während die beiden anderen in der Klasse D verblieben. Die rasante Entwicklung dieser drei Gruppen äußerte sich nicht nur in der Ausdehnung ihrer Penumbren (die auch für die Sichtung mit bloßem Auge und Sonnenfilter (!!!) verantwortlich waren), auch banden sie viele Einzelflecken an sich. Dabei wurden die anderen, kleineren Gruppen, die über die Südhalbkugel liefen, fast schon übersehen. Diese Gruppen sollten sich insbesondere im August noch auf ganz andere Art und Weise bemerkbar machen. So endete der Monat, der immerhin 20 neue Fleckengruppen hervorbrachte mit einer hohen Sonnenaktivität, die sich bis in die ersten Tage des Folgemonats hinein fortsetzte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Die Aktivität der Sonne im Hα war in der ersten Dekade des Monats Juli eher ruhig bis mittelmäßig.&amp;nbsp;Einen ersten nennenswerten Flare gab es am 3. um 11:01 UT, ein C2/Sf, gefolgt von einer Vielzahl kleinerer Ausbrüche, die aber nicht höher als B eingestuft werden konnte, einem C1 am 7. um 2:43 UT, ein C1/Sf am 18. um 10:28 UT und einigen weiteren der gleichen Klasse, die aber nicht besonders spektakulär waren. Dazwischen lagen immer wieder Tage ohne einen einzigen Flare, aber mit einigen durchaus sehenswerten Protuberanzen. Am 26. verzeichnete die NOAA um 3:39 einen C1-Flare und schon einen Tag später schoss die Aktivität in die Hohe: Die AR 11260 produzierte um 16:07 UT einen M1/1n-Flare, der aber das Erdmagnetfeld aufgrund seiner noch sehr dem Ostrand zugeneigten Position nicht zu störend vermochte. Die gleiche Gruppe brachte am 28. um 12:12 UT einen C5 hervor, dem am 29. neben kleineren Ausbrüchen um 16:40 UT ein C6/1f folgte. Die nachfolgende Region 11261 verzeichnete dagegen am 30. um 2:09 UT einen M9-Flare, der allerdings nicht mit einem koronalen Massenauswurf assoziiert war. Ein C3/SN bildete am 31. Um 2:54 UT den Abschluss des Monates Juli. Richtig losgehen, sollte es dann Anfang August, wo man in weiten Teilen Deutschlands – gute Sichtbedingungen vorausgesetzt – Polarlichter sehen konnte.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1676279202901405919?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1676279202901405919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/08/die-sonne-im-juli-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1676279202901405919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1676279202901405919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/08/die-sonne-im-juli-2011.html' title='Die Sonne im Juli 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-5604339816029130693</id><published>2011-08-05T09:42:00.000+02:00</published><updated>2011-08-05T09:42:06.305+02:00</updated><title type='text'>Wenn Amateure sich berufen fühlen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Amateur zu sein, ist an sich nichts Verwerfliches oder Ehrenrühriges, schon gar nicht etwas, was verboten ist. Viele Menschen sind das auf irgendeinem Gebiet, meist ihrem Hobby. Schauen wir in der großen online-Bibliothek wikipedia&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;zu diesem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amateur"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Thema&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; nach, so stehen dort einige einprägsame Sätze, die ich glatt so unterschreiben würde. Insbesondere der Satz (Zitat Anfang):„Ein Amateur ist ein Laie … für seine Tätigkeit nicht formal ausgebildet, im Unterschied zum Fachmann („dem im Fachgebiet ausgebildeten“) (Zitat Ende).&lt;/span&gt; &lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Ich finde, das trifft es exakt. Ich selber sehe mich zwar eher als Sternfreund denn als Amateurastronom, obwohl einiges, was ich mache, vielleicht mit gutem Willen auch als semi-professionell gelten kann. Dennoch fühle ich mich nicht dazu berufen, anerkannte Theorien widerlegen zu können. Dazu fehlt mir das nötige Handwerk und das Rüstzeug. Ich habe daran auch gar kein wirkliches Interesse, meine Zeit damit zu vergeuden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Bei meinen Tätigkeiten steht nicht der Gedanke des Geldverdienens an erster Stelle, sondern der Spaß an der Freude. Wenn es denn Geld dazu gibt, sage ich selbstredend nicht nein. Ich beschäftige mich mit astronomischen Themen in der Freizeit, aber nicht mit wissenschaftlichem Anspruch, sondern weil es mir Spaß macht. Auch stört es mich nicht, Deep-Sky-Objekte anzuschauen, ohne gleich den ganzen wissenschaftlichen Hintergrund abrufen zu wollen, den es zum jeweiligen Objekt gibt. Ich beobachte sie, weil ich genau daran Freude habe. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Wenn ich Artikel für Fachzeitschriften schreibe, dann, weil ich Spaß daran habe. So sehe ich das auch für meine Sonnenkolumnen, die ich für drei Zeitschriften erarbeite.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nun gibt es in der Astronomie Themen, die für viele irgendwie immer ein Reizthema sind. Neben den ganzen 2012er Szenarien, die mich eigentlich fast nur noch langweilen und wo ich gar keine rechte Lust habe, mich damit zu befassen, ist auch Einstein immer wieder ein Thema. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Seine Ausführungen zur Allgemeinen und speziellen Relativitätstheorie (hier kurz RT genannt) sind bis heute anerkannt, weil sich alle angeblichen Befunde dagegen, leicht widerlegen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Als eher an der Praxis interessierter Sternfreund kommt man allerdings eher selten damit in Berührung, da man seine Zeit lieber am Teleskop, beim Beobachten verbringt. Die einzigen Male, in denen ich mich damit ein wenig befasst habe, war während regelmäßiger Vorträge im Hamburger Planetarium, das ich aber seit 2002 aus persönlichen Gründen nicht mehr besucht habe. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Das in diesen Vorträgen vorgestellte mathematische Konstrukt habe ich nie verstanden und Einstein ist nur über die Mathematik wirklich begreif- und nachvollziehbar. Auch alle Ableitungen aus seinen beiden Hauptarbeiten. Es gibt unzählige Bücher zur RT, einige habe ich mir auch mal gekauft, vom Inhalt aber in der Regel nicht mal die Hälfte wirklich verstanden. Heute habe ich dazu keine Bücher mehr in meinem Bestand.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nun erzähle ich meinen wissenschaftlich vorgebildeten Blogleserinnen und –lesern ja nichts Neues, wenn ich behaupte, gerade in der&amp;nbsp;Physik steht die Beschäftigung mit der Mathematik an erster Stelle, weil sie die Grundlage ist, um physiaklische Prozesse zu verstehen und zu beschreiben.&amp;nbsp;Das ist&amp;nbsp;nichts für mich, gebe ich ehrlich zu. Aber als Amateur muss ich mich darum ja auch nicht kümmern. Mathe ist in Naturwissenschaften das A und O und wer Mathe nicht kann, denke ich, wird wohl auch kein guter Naturwissenschaftler sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nun gibt es aber Zeitgenossen, die sich geradezu berufen fühlen, mit ihrem gediegenen Halb- oder Viertelwissen die gesamte Naturwissenschaft außer Kraft setzen zu wollen. Sie scheitern zwar schon am Dreikörperproblem, können die Bewegungen der Himmelskörper im Sonnensystem mathematisch nicht berechnen, wissen nicht, was Ephemeriden sind oder wie man die Bahnen von Kometen und Kleinplaneten rechnet, meinen aber, Fehler in der RT problemlos nachweisen zu können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Man braucht nur mal die Worte „Einstein Kritik“ in google eingeben und landet 2.800.000 Treffer. Und kommt so auf Seiten, wo Leute sich darüber auslassen, was Einstein angeblich alles verschwiegen haben sollte, was er alles falsch gemacht hat etc. Da gibt es teilweise antijüdische Hetze (einfach nur ekelhaft), oder Leute, die keine Befähigung zu höherer Mathematik haben, aber voller Inbrunst&amp;nbsp;die RT aufs Korn nehmen. Ich will hier gar keine speziellen Seiten herausgreifen (obwohl bei zumindest einer, kritische Kommentare über die Kritik an Einstein einfach gelöscht werden).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Leute, die meinen, alles besser zu wissen, aber nix kapiert haben, schaden irgendwo auch dem Ruf der Amateure, die etwas aus Liebhaberei machen. Klar kann man sich aus Liebhaberei mit Einsteins Theorien auseinandersetzen und sich eigene Kosmologien zusammenstricken. Das klappt auch gut im Hinterstübchen mit ingenieurswissenschaftlichen Rechenmethoden (so wird auch immer wieder glaubhaft versichert, mit Dreiecksberechnungen könne man ungetrübt von Fachwissen behaupten, dass die Pyramiden von Gizeh nicht von Ägyptern erbaut wurden).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nur, ehrlich, den Stammtisch und die Hinterbänke oder dunklen Studierstuben im Keller sollten diese Ideen besser nicht verlassen, auch wenn man im Suff und in der Klarheit des Alkoholdunstes meint, alle Zusammenhänge zu verstehen und&amp;nbsp;fröhlich lallend dann auch noch&amp;nbsp; eine neue Physik gleich mit erfindet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nebenbei bin ich ja auch ein wenig bei twitter aktiv und &lt;a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/fischblog/content/about"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Lars Fischer&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (Fischblog) macht mich auf den Dunning-Kruger-Effekt aufmerksam, zu dem auch bei &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;wikipedia&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;wieder erhellendes steht. In der Einleitung heißt es, Zitat: „Der &lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Dunning-Kruger-Effekt&lt;/span&gt;&lt;sup id="cite_ref-0"&gt; &lt;/sup&gt;ist eine Form der kognitiven Verzerrung und beschreibt die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen“ Zitat Ende.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Ich finde, mehr brauche ich dazu nicht zu schreiben, außer: Danke an Lars Fischer für den Hinweis!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-5604339816029130693?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/5604339816029130693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/08/wenn-amateure-sich-berufen-fuhlen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5604339816029130693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5604339816029130693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/08/wenn-amateure-sich-berufen-fuhlen.html' title='Wenn Amateure sich berufen fühlen'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-6355416248361065445</id><published>2011-08-04T11:25:00.000+02:00</published><updated>2011-08-04T11:25:55.321+02:00</updated><title type='text'>Schreiben mit und ohne …</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Das Schreiben an sich gehört bei mir zum täglichen Geschäft. Während es im Beruf in der Hamburger Stadtverwaltung eher um nüchterne sachliche Texte geht, schreibe ich in meiner Freizeit zum einen semiprofessionell für Zeitschriften wie &lt;a href="http://www.interstellarum.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;interstellarum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, den &lt;a href="http://www.oculum.de/interstellarum/newsletter.asp"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;interstellarum-Newsletter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.suw-online.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Sterne und Weltraum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, oder für Amateurblätter wie den Sternkieker der &lt;a href="http://www.gva-hamburg.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;GvA-Hamburg&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.sternzeit-online.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;STERNZEIT&lt;/span&gt;,&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.vds-sonne.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;SONNE&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; usw. Natürlich schreibe ich dann und wann auch hier im Blog, wenn ich die Aktivität in den letzten Wochen hier auch etwas zurückschrauben musste. Notgedrungen. Aber immer etwa in der Mitte eines Quartals stehen einige Texte an, die geschrieben werden wollen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;So gehören zu meinem Repertoire auch Berichte über astronomische Veranstaltungen, an denen ich persönlich teilgenommen habe. Diese Texte landen dann in der Regel im Sternkieker, der Zeitschrift, die ich nebenher redaktionell mitbetreue. Ich hatte ja schon früher mal darüber geschrieben, wie die Zeitschrift entsteht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Mit großem Schrecken stellte ich gestern fest, dass mein Artikel über die 1. Tagung der norddeutschen Sternwarten nur rudimentär vorhanden war und nun endlich mal fertig gestellt werden sollte. Bei Veranstaltungen mache ich mir zwischendurch auf dem Rechner Notizen und forme dann meist zeitnah einen Artikel daraus. Das mit zeitnah klappte dieses Mal nicht, denn das Treffen fand schon am 25.6.2011 in Tornesch statt. Wie dem auch sei, gestern Abend machte ich mich an die Arbeit, dazu ein Gläschen Weißwein und ein paar Salzstangen nach dem Abendessen. Der Text kam dann so über mich und es wurde mit einem weiteren Gläschen immer besser. Immer flüssiger entsprangen meinem Hirn die wildesten Formulierungen und ich fand sie gut.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Aber nur bis heute Morgen. Wieder nüchtern – so auch jetzt – las ich mir das Zusammengeschriebene noch mal durch. Besser is, man weiß ja nie. Dann stellte ich fest, dass viele Formulierungen nicht den Weg vom Hirn über die Finger in die Tastatur meines MacBookPro schafften. Irgendwas blieb immer irgendwo hängen. Schachtelsätze, toll angefangen, endeten mit vielen Tippfehlern im Nirwana. Manches Mal habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich mitteilen wollte. Nun gut. Neuer Tag, neues Glück, der Artikel musste noch mal gründlich, aber wirklich gründlich, überarbeitet werden. Dann war er nach meinem Empfinden so einigermaßen lesbar. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Danach habe ich ihn zum Korrekturleser für den Sternkieker gegeben, der wird sicher wieder einiges finden, aber dafür ist er ja auch da.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Fazit: Im leicht benebelten Zustand kann man sicher Texte schreiben, nur sollte man die am anderen Morgen dann doch vorsichtshalber noch mal lesen, bevor sie rausgehen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-6355416248361065445?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/6355416248361065445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/08/schreiben-mit-und-ohne.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6355416248361065445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6355416248361065445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/08/schreiben-mit-und-ohne.html' title='Schreiben mit und ohne …'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-5433923851317713395</id><published>2011-07-28T11:20:00.000+02:00</published><updated>2011-07-28T11:20:32.775+02:00</updated><title type='text'>Demenz – und viele laufen weg</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demenz"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Demenz&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und besonders die Altersdemenz ist ein Problem, dass in Deutschland immer noch zu wenig beachtet wird. Selber bin ich davon zwar zum Glück noch nicht betroffen, aber mein nunmehr 80 jähriger Vater. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;In Hochglanzprospekten steht immer, wie einfach es heute sein soll, Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu helfen, zu unterstützen, damit beide im Alltag damit zurechtkommen. Ziel ist es auch, die Erkrankten so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld zu lassen. In Kursen sollen Angehörige auf den Umgang mit Demenzkranken vorbereitet werden. Hört sich gut an, ist aber problematisch, wenn der Erkrankte jede Form der (fremden) Hilfe ablehnt oder &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;wenn der Erkrankte den Tag-/Nacht-Rhythmus umdreht, nachts aktiv wird und tagsüber schläft. Die Nachtaktivität ist dann häufig, wie der Name schon sagt, mit einer Aktivität in der Nacht verbunden. Da wird nachts die Wohnung gesaugt, laut Musik angemacht oder Einkaufen gegangen. Spätestens an dieser Stelle ist Hilfe erforderlich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Hilfe kann (!) vom Medizinischen Dienst kommen. Aber der ist nach meiner Erfahrung&amp;nbsp;eher dafür da, eine Pflegestufe und Hilfe zu verhindern, weil das ja die Pflegekasse belastet. So habe ich zweimal versucht, eine Pflegestufe für meinen demenzkranken Vater zu bekommen. Zweimal wurde es abgelehnt, einmal, weil er mich angeblich noch Versorgen, für mich Kochen und Einkaufen müsse. Im Alltag ist das umgekehrt. Die Sozialarbeiterin des MD meinte nur, ich müsse in meinem Alter langsam mal selbständig werden (da war ich Mitte 40), damit mein alter Vater nicht alles für mich machen müsse… Er hatte die Realität umgedreht. Auch hat sich der MD nicht an die vereinbarten Zeiten gehalten und mich hinterher quasi der Lüge bezichtigt. Hilfe ist von denen nicht zu erwarten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Also ging es erst mal normal weiter, ich habe für ihn eingekauft, dafür gesorgt, dass er was zu essen bekommt etc. Das hat natürlich dazu geführt, dass ich abends immer gegen 18 Uhr bei ihm zu Hause sein und am Wochenende spätestens um 7 Uhr aufstehen musste. Ein normales Leben nach der Arbeit war nicht mehr möglich, da er versorgt werden musste. Auch das Wochenende war dann immer zeitlich sehr eingeschränkt, um es einmal vorsichtig zu formulieren. Eine Freundin meinte damals sogar: „Versorg Du erst mal Deinen Vater, danach kannst Du ja mal wieder bei mir anrufen“. Das war das Ende der Beziehung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Man sagt, in der Krise erkennst Du Deine wahren Freunde. Stimmt. Nach einer leider fälligen OP ist mein Vater nun endgültig in die Demenz abgerutscht, überdies aggressiv, ungerecht und auch gewalttätig geworden. Daraus ergeben sich viele Probleme. Erst wurde er aus dem Krankenhaus kurzerhand rausgeworfen und ist in der Geriatrie gelandet. Nach zwei Wochen wurde er nun in eine Pflegeeinrichtung verlegt. Für einen Demenzkranken sind solche Veränderungen nicht schön und er war auch mittlerweile schon viermal „auf der Flucht“. Zu Hause angekommen, weiß er nicht mehr, was er da machen soll oder kann, oder er fällt hin und verletzt sich. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Das sind alles belastende Probleme, wenn nachts um 1 Uhr das Telefon geht und das Krankenhaus bittet, ihn sofort abzuholen, weil er tobt. Oder dass ich angerufen werde, weil er wieder mal in der Gegend herumirrt. Mein Chef hat da großes Verständnis, meine direkten Kollegen aber nicht unbedingt. Sie tuscheln hinter meinem Rücken, wohl weil ich derzeit weniger arbeite und dadurch natürlich ins Minus komme. Aber echte Hilfe gibt es nur von wenigen. Dabei sind es gerade einige „moderne“ Kolleginnen, die besonders stolz auf ihre sozialen&amp;nbsp;Netzwerke sind, von denen ich geschnitten werde. Die nicht mal zuhören wollen, wenn ich von meinen derzeitigen Problemen rede. Da wird dann einfach kurzerhand mal die Tür zugemacht, bis ich aufgehört habe zu reden. Menschlich verständlich, aber im Endeffekt hilft das auch nicht weiter. Es gibt nur wenige, die sich zumindest mal was anhören.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Man sagt, in der Not erkennst Du Deine wahren Freunde. Das stimmt. Ein Kumpel hilft mir, indem ich ihn jederzeit anrufen kann, ein anderer hat mich kürzlich zu sich eingeladen, um mal auf andere Gedanken zu kommen. Es gibt aber auch&amp;nbsp;Reaktionen, wie oben beschrieben, wo es Leute immer plötzlich sehr eilig haben, die sich vorher Zeit genommen haben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Zum Glück sind die Betreuerinnen in der Einrichtung, in die mein Vater erst einmal eingewiesen werden musste, sehr hilfsbereit und unterstützen mich. Seit vielen Jahren ist das die erste Unterstützung, die ich erhalte. Wir sind da in engem Kontakt, was auch schon sehr hilfreich ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Durch die Betreuung eines demenzkranken Familienangehörigen gehen einem viele soziale Kontakte verloren. Immer mehr Leute ziehen sich zurück, nach dem Motto: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;„Meld Dich mal wieder, wenn das mit Deinem Vater vorbei ist“,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;„Du, ich hab grad gar keine Zeit für die Probleme anderer …“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;„Ich bin grad in Eile, kannst ja in ein paar Wochen wieder anrufen!“ usw.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Da kommt einem schon mal der Gedanke, sich ins Auto zu setzen und Vollgas zu geben …&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Unterm Strich ist es so, dass man trotz großer Versprechen, trotz Hochglanzbroschüren und all den Sozialheinis, die da durch die Gegend laufen und kluge Reden halten, am Ende doch alleine gelassen wird. Mit Worten sind sie gut, aber konkrete Hilfe habe ich erst in den letzten Tagen erfahren, als er in die Pflegeeinrichtung gekommen ist, sodass ich wenigstens meinen schon länger geplanten Urlaub antreten kann. Den hätte ich sonst, wie in den vergangenen Jahren öfter geschehen, wieder mal absagen müssen. Nun kommt es bei meinem Vater zu einer sogenannten „Verhinderungspflege“, die dann möglich ist, wenn Angehörige in den Urlaub fahren möchten. Aber schon gibt es wieder Leute, die mich deswegen schneiden oder einfach weglaufen …auch solche, die die Situation kennen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Es gab aber auch unerwartet positive Erlebnisse. So habe ich auf der Mailingliste meines Vereins versehentlich eine Mail gepostet, die an einen Freund gerichtet war. Danach haben sich gleich mehrere Leute bei mir gemeldet und mir zumindest Trost zugesprochen und Hilfe angeboten. Auch wenn die vielleicht nicht zustande kommt, es hilft, wenn man wenigstens nicht das Gefühl hat, mit allem am Ende allein gelassen zu werden, wenn das faktisch auch der Fall sein könnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-5433923851317713395?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/5433923851317713395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/07/demenz-und-viele-laufen-weg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5433923851317713395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5433923851317713395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/07/demenz-und-viele-laufen-weg.html' title='Demenz – und viele laufen weg'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2042356869017182176</id><published>2011-07-12T11:17:00.001+02:00</published><updated>2011-07-12T11:19:38.388+02:00</updated><title type='text'>Die Sonne im Juni 2011</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="color: red; font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: x-large;"&gt;(Achtung: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken, es drohen Augenschäden!)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Weißlicht:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Der Monat begann fulminant mit einer Vielzahl von einzelnen Aktivitätsgebieten. Die NOAA zählte am Monatsersten 8, das Sonnenobservatorium Kanzelhöhe 6 Fleckengruppen. Darunter waren als höchst entwickelte Stufen zwei D-Gruppen vertreten. In den kommenden Tagen blieb die Aktivität erst einmal hoch. Die Unterschiede in der Zahl der Gruppen blieb auch weiter bestehen, das sollte in dem Fall aber nicht stören, denn beide Quellen folgten dem Trend. Am interessantesten war dabei die AR 11226, eine D-Gruppe, deren Penumbra im voranschreitenden Teil zunächst immer komplexer wurde. Auch dehnte sich die Gruppe immer weiter aus, erreichte aber nicht die Klasse E. So wurde die hohe Sonnenaktivität in der ersten Dekade des Juni auch nicht durch große Aktivitätsgebiete, sondern durch eine Vielzahl kleinerer bestimmt. Nach dem 6. Juni wurde es dann deutlich ruhiger auf der Sonne, die Fleckenentwicklung folgte dem leider schon gewohnten Bild: Nach einem kurzen Aufbäumen brach die Aktivität dann ziemlich schnell zusammen, die Penumbren verloren ihre Vielfältigkeit, die Gruppen ihre Einzelflecken und schließlich lösten sie sich ganz auf. Am 9. waren gerade mal zwei A- und zwei H-Gruppen zu finden, am 12. befand sich nur noch – ziemlich zentral auf der Südhalbkugel, eine unscheinbare B-Gruppe: Die Aktivität war also wieder mal nach einem kleinen Aufschwung fast völlig in sich zusammengebrochen. Am 15. Juni kamen mit den Aktiven Regionen 11235 und 11236 zwei kleinere D-Gruppen hinzu, wobei die AR 11236 von der NOAA gleich als E-Gruppe klassifiziert wurde, was aber selbst unter Berücksichtigung der Lage dicht am Sonnenrand so nicht hinkam, weil zunächst die Längenausdehnung zu gering war. Hier ist man wohl nach den – in der Tat – großflächiger gestalteten Penumbren gegangen. Die AR 11236 war dann aber in den Folgetagen eindeutig dieser Waldmeierklasse zuzuordnen. Einen direkten Vergleich zu einer anderen Gruppen ergab sich durch die AR 11234, die sich – quasi still und heimlich – enorm weiterentwickelte, scheinbar aus einer einzigen riesigen Penumbra zu bestehen schien, aber offiziell nur der Stufe D zugeordnet wurde. Beide Gruppen dominierten in den Folgetagen das Angesicht der Sonne. Mehr noch: Zumindest die AR 11236, die ab 18. von der Kanzelhöhe als F-Gruppe klassifiziert wurde (einen Tag später aber nur noch als E), war auch mit bloßem Auge durch einen Sonnenfilter einigermaßen gut zu sehen. Ich selber habe die Gruppe an vier aufeinander folgenden Tagen mehr oder weniger gut gesehen. Die AR 11234 zerfiel dann aber binnen weniger Tage und rotierte am 20. Mittlerweile nur noch der Klasse B angehörend, um den Westrand der Sonne herum. Die AR 11236 bildete im voranschreitenden Teil eine überaus große Penumbra aus (sie war es, die man mit bloßem Auge sah), während der nachfolgende in der Entwicklung eher ein wenig hinterherhinkte. Auch sah das Umfeld dieser großen Gruppe nicht gerade beeindruckend aus. Nur zwei kleinere B-Gruppen waren außer ihr noch auf der Sonne zu beobachten. Sie erreichten zwischendurch zwar mal für einen Tag die Klasse D, waren aber ansonsten nicht sehr auffällig. Vom 22. auf den 23. Juni aber zerfiel die 11236 dann vollends. War sie am Vortag noch als E-Gruppe zu sehen, waren über Nacht alle zwischen dem p- und dem f-Teil vorhandenen Flecken verschwunden und die Gruppe selbst in zwei Teile zerfallen: Eine C- und eine kaum mehr sichtbare A-Gruppe, die vor allem in kleinen Teleskopen nur sehr schwer oder überhaupt nicht zu sehen war. Bis zum Monatsende wurde lediglich durch die AR 11241 die Waldmeierklasse D erreicht, am 28. konnten gerade mal zwei B-Gruppen gesehen werden. Die Kanzelhöhe sah am 27. sogar nur eine kleine B-Gruppe. Am 29. und 30. stieg die Aktivität dann wieder leicht an und wer am Monatsletzten sein gefiltertes Teleskop auf die Sonne richtete, fand drei Gruppen auf der Nordhalbkugel.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif; font-size: x-large;"&gt;H-Alpha:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;Analog zum Weißlicht war in den ersten Tagen des Juni auch die Aktivität im H-Alpha recht hoch. Die AR 11226 produzierte mehrere c-Class-Flare (den größten um 17:08 UT, ein C4/1f), die AR 11228 hatte schon vorher um 2:53 UT einen C2/Sf gezeigt. Um 6:09 UT und um 20:09 UT kamen noch zwei weitere koronale Massenauswürfe hinzu, die nicht mit einer Fleckengruppe assoziiert und erdwärts gerichtet waren. Danach flaute die Aktivität erstaunlicherweise ab, ganz im Gegensatz zum Weißlicht. Die STEREO-Sonden konnten aber auf der erdabgewandten Seite zwei kräftige CMEs registrieren, deren Teilchen mit 1380 km/s und 2160 km/s ins All hinausgeschleudert wurden. Der 6. Juni war dann vergleichsweise ruhig, während am 7. um 6:41 UT aus der AR 11226 ein M2/2N-Flare im Südwestquadranten der Sonne auftrat und zu den größten der letzten Monate gehörte. Die Teilchen wurden mit einer Geschwindigkeit von 1155 km/s ausgestoßen, aber aufgrund der Position war leicht errechenbar, dass die Erde von dem Protonenstrom allenfalls gestreift werden könnte. In der bundesdeutschen Presselandschaft rief das aber fast schon Panik hervor. Man erwartete aus - oder auch herabfallende Satelliten, unterbrochene Handyverbindungen, Polarlichter bis nach Rom etc. Dieses als „deutsche Sonnenhysterie“ in die Geschichte eingegangene Ereignis war vor allem ein mediales. Die Presse überschlug sich regelrecht (passend zur öffentlichen Diskussion um Atomausstieg, Energiewende und – fatal – der verstärkten Nutzung der Sonnenenergie), hatte aber gar nicht zur Kenntnis genommen, dass die „gefährliche Sonnenstrahlung“ die Erde überhaupt nicht zentral traf. Und selbst bei einem Volltreffer wäre es zu keinen lebensbedrohenden Vorkommnissen auf der Erde gekommen. Es sei denn, man empfindet ein nicht funktionierendes Mobiltelefon als ein solches. Mehrere Tage lang wurde in den Gazetten über die „stark gestiegene“ Sonnenaktivität berichtet. Die nach dem 7. erst einmal wieder stark abfallende H-Alpha-Tätigkeit wurde dann ebenso wenig zur Kenntnis genommen, wie ein randnaher M1/Sf flare in der Region 11236, der am 14. um 21:47 UT aufstieg. Auch die die Teilchen eines nun wirklich in Richtung Erde laufenden, auf der Sonne von Nord nach Süd ausgerichteten eruptiven Filamentes, das am 14. emporkam und am 17. das Erdmagnetfeld erreichte, juckte bei der Tagespresse nun niemanden mehr, obwohl es für das geomagnetische Feld erheblich intensiver war, als das eine Woche zuvor. An den folgenden Tagen ging, passend zur Aktivität im Weißlicht, die Flaretätigkeit erheblich zurück und die Ereignisse reichten nur noch bis zur Klasse c. Bis zum Monatsende sollte sich daran auch nichts mehr ändern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2042356869017182176?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2042356869017182176/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/07/die-sonne-im-juni-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2042356869017182176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2042356869017182176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/07/die-sonne-im-juni-2011.html' title='Die Sonne im Juni 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4041368100400045934</id><published>2011-07-12T11:08:00.002+02:00</published><updated>2011-07-12T21:17:07.867+02:00</updated><title type='text'>Die Sonne im Mai 2011</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif; font-size: x-large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="color: red; font-family: Times, 'Times New Roman', serif; font-size: x-large;"&gt;(Achtung: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken, es drohen Augenschäden!)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif; font-size: x-large;"&gt;Weißlicht:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif; font-size: x-large;"&gt;Am „Tag der Arbeit“ hatte sich das Antlitz der Sonne gegenüber dem Vortag nur wenig geändert. Am Folgetag hatte sich die Zahl der Gruppen verringert und auch deren Aktivität war auf dem Rückzug, denn die Klasse C wurde – auch in den nächsten Tagen – nicht mehr überschritten. Dafür hatten zwei Aktive Regionen – AR 11200 und 11204 – ganz hübsche Penumbren entwickelt. Fünf bis sieben Gruppen, je nach Quellenangabe, bevölkerten vorwiegend die nördliche Hemisphäre der Sonne – die zwischendurch in der Presse aufgetauchte Behauptung, die derzeit hohe Aktivität im Süden der Sonne hänge mit dem mysteriösen Planeten X zusammen, kann daher getrost ins Reich der Fabel verwiesen werden. Die AR 11204 erklomm am 7. die Klasse D und blieb darin bis zum 10, während sich das Beiwerk mit kleineren Gruppen ziemlich rasch verflüchtigte. Bis zum 13. stieg die Zahl der Fleckengruppen auf sieben an, wobei wirklich spektakuläres nicht darunter war. Lediglich die AR 11204 und 11208 hatten höher entwickelte Stufen erreicht. Doch zerfielen dann bei allen bipolaren Gruppen zusehends die Hofgebiete, sodass am 13. nur noch zwei B-Gruppen (bei der NOAA waren es bei paar mehr) zu beobachten waren. Der 14. brachte einen Aktivitätsschub und viele neue, kleine A- und B-Gruppen, von denen aber einige noch nicht mal den Tag überstanden und schon am 15. nicht mehr zu finden waren. Am auffälligsten war die AR 11208, die eine langgestreckte Kette von Einzelflecken aufwies. Die nachfolgenden Tage waren &amp;nbsp;dann nicht so spannend, maximal drei verschiedene Fleckengruppenwaren gleichzeitig zu sehen, keine davon höher entwickelt als bis zur Klasse C. An diesem eher sparsamen Anblick änderte sich erst am 27. etwas: Mit der AR 11226 tauchte am Ostrand eine große E-Gruppe auf, die sich bis weit in den Juni hinein bemerkbar machte und von dem einen oder anderem Beobachter auch mit bloßem Auge (bei Sonnenuntergang oder mit Filter) wahrgenommen werden konnte. Sie war die bestimmende Fleckengruppe auf der Südhalbkugel, die anderen, gleichzeitig mit ihr auf der Sonne befindlichen Aktivitätszentren, fielen ihr gegenüber stark zurück. Einen richtigen Aufschwung in der Fleckentätigkeit sollte es dann aber Anfang Juni geben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif; font-size: x-large;"&gt;H-Alpha:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;span style="font-family: Times, 'Times New Roman', serif;"&gt;Der geneigte H-Alpha-Beobachter musste in den ersten Tage des Mai doch schon sehr genügsam sein, denn außer den üblichen, kleinen Protuberanzen am Sonnenrand und die Filamente vor der Sonnenscheibe gab es kaum nennenswerte Flareereignisse. Erst am 9. wurde um 20:59 UT ein längerer, isolierter, also nicht mit einer Aktiven Region verbundener, C5-Flare registriert. Am 13. gab es gar keinen einzigen Flare zu sehen, am 15. produzierte die AR 11208 ein C4-Ereignis um 23:34 UT. Erst Ende Mai zog die Aktivität auch im H-Alpha spürbar an. Am 27. brachte allein die AR 11226 ein b-class-Flare und vier c-class-Flares hervor. Das größte Ereignis war dabei ein C5 um 16:43 UT, gefolgt von einem C8-Flare am 28. um 3:31 UT. Am 29. gab es das größte Flareereignis seit Langem: Aus der AR 11226 auf der Südhalbkugel stieg ein M1/1F-Flare auf, dem wenig später ein kräftiger CME folgte. Da beide Ausbrüche nicht erdwärts gerichtet waren, kam es zu keinen Reaktionen im Magnetfeld der Erde. Die AR 11224 produzierte am 30. um 2:52 UT ein C3-Flare, der aber ebenfalls nicht zur Erde zeigte. Um 11:01 UT stieg aus der AR 11227 ein C2/Sn-Flare auf, AR 11226 brachte schon vorher, um 5:49 UT ein C7/Sn hervor. Am 31. flaute die Aktivität ein wenig ab und es wurden deutlich weniger Flares beobachtet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4041368100400045934?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4041368100400045934/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/07/die-sonne-im-mai-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4041368100400045934'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4041368100400045934'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/07/die-sonne-im-mai-2011.html' title='Die Sonne im Mai 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2640369933009728799</id><published>2011-06-20T21:43:00.000+02:00</published><updated>2011-06-20T21:43:05.638+02:00</updated><title type='text'>Fukushima: Auch die Sternwarte ist hin</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Der 11. März 2011 brachte nicht nur viele Japanerinnen und Japaner ums Leben oder, wenn sie Glück hatten, zumindest um Hab und Gut. Das Seebeben und der anschließende Tsunami haben das Gebiet in der Präfektur Fukushima weitgehend verwüstet. Und, als wenn das noch nicht schlimm genug ist, es kam auch noch zur größten Havarie in einem Atomkraftwerk seit der Explosion des Reaktors in Tschernobyl 1986. Fortan gab es für die bundesdeutsche Presse nur ein Thema: Das AKW. Die auf einige Tausend angestiegene Zahl der Toten und Verletzten interessierte auf einem Schlag nicht mehr. Fukushima beeinflusste wie kein zweites Land auf der Welt die bundesdeutsche Politik.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Ganz anders hingegen die Japaner, die angesichts zweier Atombombenabwürfe am 6.8.1945 auf Hiroshima und am 9.8.1945 auf Nagasaki allen Grund dazu hätten, panisch wie die Deutschen zu reagieren. Zwar mehren sich nun auch dort kritische Stimmen gegenüber der eigenen Regierung, doch gehen sie einfach anders mit der Katastrophe um.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;So ein Beispiel ist  der 62 jährige Hiroaki Ohno, Leiter des 1991 gegründeten &lt;a href="http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110528f2.html"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Hoshi no Mura Observatory&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in Tamura, Präfektur Fukushima (s.auch &lt;a href="http://www.swr3.de/info/nachrichten/Das-verflixte-Moratorium/-/id=47428/did=1097038/jjys7t/index.html#"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und &lt;a href="http://www.tagesschau.de/ausland/sternwartefukushima100.html"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;). Nur 33 km vom Unglücksort entfernt, wurde die Sternwarte durch die enormen Erschütterungen aufgrund des Erdbebens arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Kuppel ist wohl noch weitgehend in Takt, der Kuppelspalt und das Dach dicht, aber die Gabelmontierung mit dem 65cm-Spiegel, der ganze Stolz der Sternwarte, ist aus der Verankerung herausgerissen worden und zerbrochen. Der Spiegel, der von der Montierung gehalten werden sollte, ist zu Boden gegangen und hat dort ein 1,20 Meter breites Loch gerissen. In welchem Zustand Haupt- und Sekundärspiegel und der Tubus sind, das war der japanischen Tagespresse nicht zu entnehmen, doch darf man wohl nicht zu sehr in Optimismus verfallen. Hinzu kommen noch Gebäudeschäden, die auf den ersten Blick nicht zu sehen sind.   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Der Gesamtschaden an der Sternwarte, die in einer für ihre klare Luft und einen weitgehend dunklen Himmel bekannten Region liegt, wird auf 70 Millionen Yen, umgerechnet etwas mehr als 610.000 EUR, geschätzt. Woher das Geld für die Renovierung kommen soll, ist unklar, zumal die Rettungskräfte zunächst wichtigere Aufgaben haben und auch der Staat erst einmal zusehen muss, die Situation vor Ort in den Griff zu bekommen und den Einwohnerinnen und Einwohner  Unterkünfte zuzuweisen. Dabei erweisen sich japanische Versicherungen nicht besser als unsere, denn wer in sein altes Haus oder die Reste davon einzieht, um es wieder aufzubewahren, bekommt keinen Yen ausgezahlt … Immerhin hofft er, Geld vom Betreiber des AKW zu bekommen, aber ob das funktioniert, muss man abwarten, denn der Betreiber ist „nur“ für Strahlenschäden verantwortlich zu machen, nicht aber für die Folgen des Erdbebens.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Hiroaki Ohno, der mit einem kleineren Instrument der Sternwarte am Morgen des 11.3. die Sonne im H-Alpha aufgenommen hatte, war gerade mit dem Mittagessen beschäftigt, als er das Erdbeben durch ein dumpfes Grollen wahrnahm und – zum Glück für ihn – das Zusammenbrechen der Montierung aus der Ferne wahrnahm. Ein Mitarbeiter der Sternwarte brachte sich durch rasches Weglaufen in Sicherheit. Hinter dem Sternwartengebäude entstand ein über 1 Meter großer Riss im Boden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Über einen Monat war das Observatorium geschlossen, um die notdürftigsten Reparaturen vornehmen zu können und längst ist noch nicht alles wieder in Stand gesetzt. Das wird wohl noch ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen, immerhin hat sich auch das Gebäude durch die Erschütterungen um ein paar Meter hin und her bewegt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Doch anstelle nun den Kopf in den Sand zu stecken, erinnerte sich Ohno seiner frühen Jahre als Händler von Stoff, aus denen die in Japan beliebten Kimonostoffen hergestellt wurden. Da momentan wegen der Nähe zum Unglücksreaktor die Besucher ausbleiben (die Sternwarte hat seit ein paar Tagen ihren regulären Betrieb wieder aufgenommen), weil die gesamte Gegend als mehr oder weniger strahlenversucht gilt, macht er aus der Not eine Tugend.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Wenn die Menschen nicht zum Astronomen kommen, muss der Astronom halt zum Menschen kommen; und so reist er ungeachtet der Strahlengefahr (im Umfeld der Sternwarte soll sie nach seinen eigenen Messungen bei unbedenklichen 0,2 Mikrosievert pro Stunde liegen) quer durch das Katastrophengebiet und macht dort an klaren Abenden öffentliche Führungen an einem kleinen transportablen Instrument der Sternwarte, um den betroffenen Menschen wenigstens etwas Abwechslung zu bringen. Himmelsbeobachtung als eine Art Therapie, um die Erinnerung an die Erlebnisse zu verarbeiten. Wie man auch immer dazu stehen mag: Hiroaki Ohno kommt an bei den Menschen in der Präfektur Fukushima.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Übrigens, was kaum jemand weiß: Es gibt auch den Hauptgürtel-Asteroiden &lt;a href="http://hamilton.dm.unipi.it/astdys/index.php?pc=1.1.0&amp;amp;n=3915"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;(3915) Fukushima&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Er wurde am 15. August 1988 von zwei japanischen Astronomen (Masayuki Yanai und Kazuo Watanabe, Sternwarte Kitami, IAU-Code 400) entdeckt, aber nicht nach dem Ort, sondern nach dem Hydrodynamikprofessor  Hisao Fukushima, Professor für Hydrodynamik an der Hokkaido University, benannt. Er ist Amateurastronom mit Schwerpunkt Astronomiegeschichte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2640369933009728799?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2640369933009728799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/fukushima-auch-die-sternwarte-ist-hin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2640369933009728799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2640369933009728799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/fukushima-auch-die-sternwarte-ist-hin.html' title='Fukushima: Auch die Sternwarte ist hin'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1903572654760304729</id><published>2011-06-15T21:57:00.000+02:00</published><updated>2011-06-15T21:57:26.474+02:00</updated><title type='text'>Mondfinsternis: Die ist vorbei, bevor sie angefangen hat</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Eigentlich sollte ich jetzt irgendwo auf einem Feld mit guter Horizontsicht stehen und gespannt die südöstliche Horizontlinie absuchen. Aber Murphy hat es mal wieder nicht gut gemeint, denn ich sitze jetzt zu Hause vor dem Fernseher und meinem Rechner und schaue mir die MoFi nebenbei im Web an. Wie bei solchen Ereignissen geradezu typisch, ist hier der Himmel mal wieder völlig bedeckt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Manchmal frage ich mich, ob ich nicht vielleicht das falsche Hobby habe. Immer wenn besondere Ereignisse anstehen wie Mond- oder Sonnenfinsternisse, machen andere die Fotos und berichten andere über ihre natürlich gelungenen Beobachtungen. Fahre ich irgendwo zur Beobachtung hin, kriege ich garantiert die einzige Wolke im ganzen Umkreis mit. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Eine Woche Astrourlaub in Kirchheim bedeutet selten eine Woche Beobachtung, aber die Gegend ist ja auch ganz schön. Das Fernrohr ins Auto packen (ich habe schon seit gut 2 Jahren nicht mehr nachts beobachtet, wenn nicht noch länger), und rausfahren hat zur Folge, dass ich da unter bewölktem Himmel stehe oder es klar ist und ich ein wichtiges Teil für das Fernrohr vergessen habe, deswegen nicht beobachten kann und es dann richtig schön klar ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Das verstehen natürlich viele Leute nicht, die ihr Teleskop unter den  Arm nehmen und vor der Haustür gleich mit dem Beobachten loslegen können, die nur kurz zur Sternwarte brauchen (und keine Stunde, um einen dunklen Standort zu finden) oder einfach immer Glück bei der Beobachtung haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Nun denn, selbst die maximalste Anhäufung von Astromurphys müsste doch irgendwann mal vorbei sein, wahrscheinlich nur bei mir wieder nicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Und jetzt wird eine Pulle Alsterwasser geköpft … Prost!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1903572654760304729?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1903572654760304729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/mondfinsternis-die-ist-vorbei-bevor-sie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1903572654760304729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1903572654760304729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/mondfinsternis-die-ist-vorbei-bevor-sie.html' title='Mondfinsternis: Die ist vorbei, bevor sie angefangen hat'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2186105124950920769</id><published>2011-06-15T08:45:00.000+02:00</published><updated>2011-06-15T08:45:38.184+02:00</updated><title type='text'>Mondfinsternis und wieder nichts zu sehen?</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Die kommenden Stunden werden für alle, die sich die heutige &lt;a href="http://www.mondfinsternis.org/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Mondfinsternis&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; anschauen wollen, sehr spannend. In Norddeutschland sieht es derzeit mal wieder so aus, als ob nach der verpassten Sonnenfinsternis vom 4. Januar 2011 auch die Mondfinsternis vom 15. Juni 2011 nicht zu sehen sein wird. Die Wetteraussichten sind, schlicht gesagt, mau. Zudem stört doch die Dämmerung sehr. Als ich gestern Abend zur gleichen Zeit aus dem Fenster schaute, war es noch so hell, dass ich in der Wohnung kein Licht anzuschalten brauchte und problemlos in einer &lt;a href="http://http.//www.suw-online.de"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Astrozeitschrift&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; lesen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Die partielle Phase und den Eintritt in den Kernschatten werden wir ohnehin nicht sehen können, denn der Mond geht auf, wenn er bereits im Kernschatten der Erde steht. Eine Situation, die ich selber so auch noch nicht erlebt habe, meist des Wetters wegen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Um 20:25 Uhr MESZ erfolgt der Eintritt in den Kernschatten, die Totalität beginnt um 21:25 Uhr MESZ die Mitte der Finsternis wird um 22:15 Uhr MESZ erreicht, das Ende der Totalität um 23:05 Uhr MESZ. Der Mond verlässt dann um 0:04 Uhr MESZ den Kernschatten der Erde. Aufgehen wird er für den norddeutschen Beobachter (berechnet nach dem Programm &lt;a href="http://www.andrewulff.de/software.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;SAW&lt;/span&gt; &lt;/a&gt;von André Wulff) aber erst um 21:43 Uhr MESZ, sodass wir ihn verfinstert am Horizont auftauchen sehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Eine Besonderheit gibt es bei dieser Mondfinsternis: Die Finsternisdauer. Der Mond ist auf seiner elliptischen Bahn heute nur etwas mehr als 371.000 km von der Erde entfernt und taucht deswegen auch besonders tief in den kegelförmigen Erdschatten ein. Daraus (und aus einigen anderen Bedingungen) ergibt sich eine Finsternisgröße von 1,71 (was fast am Maximalwert von 1,825 liegt). Sie ist ein Wert für die Eindringtiefe des Mondes in den Schatten der Erde, wobei Werte über 1,0 auf eine totale, Werte zwischen 0 und 1 auf eine partielle Mondfinsternis hinweisen. Als Folge davon dauert die heutige Finsternis über dreieinhalb Stunden, bezogen auf die Zeit von Eintritt bis Austritt aus dem Kernschatten. Mit Halbschatten dauert sie sogar noch wesentlich länger.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Ist man am Beobachtungsort angekommen, wird man erst einmal nach dem Aufgangsort des Mondes am Horizont suchen müssen. Das wird insofern schwierig, wenn man nicht am Vortag an dem Ort war, wo man die Mondfinsternis beobachten möchte. Man wird erst mal den Mond tief im Südosten suchen müssen und verpasst dadurch evtl. entscheidende Momente, da er sich sehr schnell über den Horizont erhebt. Man kann sich&amp;nbsp;prinzipiell mit einem Trick behelfen: Am Rechner ein Programm wie &lt;a href="http://www.stellarium.org/de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Stellarium&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; starten und sich die Position der Sterne merken, die nördlicher als der Mond stehen (diese gehen früher auf und sind daher eher zu sehen). Bei uns im Norden wird das aber so nicht funktionieren, weil wir bei Mondaufgang noch mitten in der bürgerlichen Dämmerung stehen, diese endet erst um 22:43 Uhr. Wegen der Mitternachtsdämmerung haben wir in Hamburg auch nur noch die nautische, nicht einmal mal mehr die astronomische Dämmerung haben. Folge: Wir sehen bei Mondaufgang keine&amp;nbsp;Sterne!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Erschwerend kommt hinzu, dass der Mond ohnehin vor einen mit schwachen Sternen geradezu übersäten Himmelshintergrund steht und der einzige helle Stern in der Nähe, den man auch in der Dämmerung gut sehen kann, nämlich Antares, annähernd die gleiche Deklination wie der Mond aufweist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Eine Möglichkeit gibt es aber dennoch: Bei Vollmond steht der Erdtrabant geometrisch der Sonne genau gegenüber (er bildet ja mit Sonne und Erde eine Linie). Also braucht man sich nur den Sonnenuntergangspunkt zu suchen, stellt sich so hin, dass die Sonne genau im Rücken ist und schon hat man das Suchfeld vor sich. Das setzt natürlich voraus, dass die Sonne nicht durch Häuser verdeckt ist oder&amp;nbsp;gerade eine Wolkenbank die Sicht behindert. Aber dann kann man sich immer noch nach dem Helligkeitsschwerpunkt in der Abenddämmerung orientieren. Ist zwar nur ganz grob, sollte aber die einfache Suche nach dem Mond erleichtern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Was man natürlich überhaupt nicht steuern kann, ist das Wetter und danach sieht es momentan überhaupt nicht gut aus und wenn ich so aus dem Fenster gen Süden schaue, sehe ich jede Menge Wolkenschleim und Wolken, die aus dem Südwesten hereinkommen. Keine guten Voraussetzungen für eine ohnehin schwierig zu beobachtende Mondfinsternis.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2186105124950920769?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2186105124950920769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/mondfinsternis-und-wieder-nichts-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2186105124950920769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2186105124950920769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/mondfinsternis-und-wieder-nichts-zu.html' title='Mondfinsternis und wieder nichts zu sehen?'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-3932111713441639596</id><published>2011-06-14T11:08:00.000+02:00</published><updated>2011-06-14T11:08:16.181+02:00</updated><title type='text'>Schon wieder: Astro-Panikmache</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Am kommenden Mittwoch wird es eine &lt;a href="http://www.mondfinsternis.net/mofi2011t1/#ueberblick"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;totale Mondfinsternis&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; geben, bei der der Mond teilverfinstert im dämmerigen Abendhimmel im Südosten aufgehen wird. Kaum, dass man dachte, die Sonnenhysterie sei journalistisch abgehakt, folgt der „Blutmond“ in der BILD. Ungeachtet der Tatsache, dass diese Finsternis wegen der Dämmerung keineswegs so auffällig sein wird, wie eine vor einem wirklich dunklen Himmelhintergrund, wird gleich schon mal wieder die Horror- und Panikschiene geschoben. Aus der &lt;a href="http://astroholl.blogspot.com/2011/06/sonnenhysterie-in-deutschland.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Sonnenhysterie&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; hat man natürlich wieder nicht gelernt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Wie schon deutlich bei den Berichten zur Sonneneruption zu sehen, sind da Schreiberlinge am Werk, die irgendwelche Agenturmeldungen ohne Prüfung verwerten, weil sie ja von der dpa kommt. Und die Agenturmeldungen der dpa sind, das weiß man ja, ebenfalls ungeprüft und werden einfach nur weitergereicht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;So entsteht mal wieder ein mittelalterliches Bild und wahrscheinlich werden sich auch jetzt wieder einfache Zeitgenossen vor Angst schlotternd verkriechen, weil sie negative Einflüsse durch den Mond befürchten. Dank der Zeitung mit den vier Buchstaben glaubt auch jeder wieder an hormonelle Veränderungen und sonstigen geistigen Dünnsinn, die durch die totale Mondfinsternis hervorgerufen werden soll, weil es die Astrologen so sagen und weil es in der Zeitung stand (dazu fällt mir immer wieder das Lied von &lt;a href="http://www.lyricspedia.com/reinhard-mey/was-in-der-zeitung-steht-lyrics/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Reinhard Mey&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ein).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Dass eine Mondfinsternis ein vollkommen natürlicher Vorgang ist, wird dabei völlig außen vor gelassen, erst recht, dass es ein wunderschönes Naturerlebnis ist, vor dem sich niemand zu fürchten braucht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Der Vorgang, wie eine Mondfinsternis zustande kommt, wird zwar erstaunlich genau beschrieben, aber die Bezüge zur Praxis fehlen und so geht man davon aus, dass der Mond tiefrot sein wird. Die Dämmerungssituation lässt man geflissentlich unter den Tisch fallen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Vernachlässigt wird auch ein anderes Phänomen: Man kann von einem hochgelegenen Standort aus sehen, wie annähernd zeitgleich im Nordwesten die Sonne unter- und im Südosten der verfinsterte Mond aufgeht. Das ist zwar im Grunde bei jedem Vollmond so, aber bei einer Mondfinsternis guckt man halt mal genauer hin.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Spannend ist in dem Zusammenhang&amp;nbsp;eher die Frage, wie das Wetter zur Mondfinsternis wird. Und darin sind sich die Meteorologen derzeit noch weitgehend uneinig. Gestern noch sahen die Bedingungen relativ gut aus, heute haben sie sich allerdings verschlechtert. Man wird die Situation bis kurz vorher durch Wettermodelle wie &lt;a href="http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsavneur.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;GFS&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ein wenig im Auge haben müssen, um abschätzen zu können, wohin man fahren muss, um die ohne nicht sehr auffällig Mondfinsternis sehen zu können. Schön leichte Cirrusbewölkung kann einem die Sache schon ganz schön vermiesen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-3932111713441639596?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/3932111713441639596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/schon-wieder-astro-panikmache.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3932111713441639596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3932111713441639596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/schon-wieder-astro-panikmache.html' title='Schon wieder: Astro-Panikmache'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-151823806133632498</id><published>2011-06-09T08:29:00.000+02:00</published><updated>2011-06-09T08:29:50.603+02:00</updated><title type='text'>Sonnenhysterie in Deutschland</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Da war sie wieder, diese allgemeine, dumpfe Hysterie, die derzeit typisch für Deutschland ist und eher an mittelalterliche Szenarien denn an eine moderne Gesellschaft erinnern: Auf der Sonne gab es eine – auf &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=crtBSIeJsWM"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Videos&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; im Übrigen sehr schön anzusehende und sehr dynamische – Eruption auf der Sonne. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;In hochauflösenden Bildern konnte man erkennen, wie es zu einem recht ordentlichen Materieauswurf kam, deren Komponenten teilweise wieder auf die Sonne zurückfielen und dort weitere Ereignisse auslösten. Da der Ausbruch von der Erde gesehen, rechts unten, erfolgte, werden die Teilchen die Erde kaum treffen, allenfalls streifen. Deshalb wird es auch nicht, wie gestern mehrfach im TV behauptet wurde, zu gefährlichen und lebensbedrohenden Auswirkungen für die Bewohner dieses Planeten kommen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Und wie es mit den Polarlichtern in der kommenden Nacht aussieht, muss man abwarten, hierüber kann man sich profund und seriös im Polarlicht-Forum bei &lt;a href="http://www.meteoros.de/php/viewtopic.php?t=8500"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;meteoros.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; informieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Was ich persönlich sehr bedenklich finde ist, dass man hierzulande nur noch panikartig auf Ereignisse reagiert. Atomausstieg nach Fukushima, kein Obst, Fleisch und Gemüse mehr nach EHEC und nun auch noch die Sonne. Was all das bei den etwas schlichteren Gemütern unserer Gesellschaft auslöst, wenn dauernd nur Panik geschürt wird, vermag sich wohl kaum jemand vorzustellen. Am Beispiel einer Nachbarin, die gestern meinte, nach Fukushima sei nun auch auf der Sonne ein Reaktor explodiert, ist zu sehen, dass die vielen halbseidenen Agenturmeldungen nur eines erzeugen: Angst und Unwissenheit. Dazu passte, dass sie meinte, ich lönne ja jetzt auch nicht mehr die Sonne beobachten, weil der Reaktor ja kaputt sei ... Dreimal Aua!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Schon jetzt kommen Verschwörungstheoretiker aus den Löchern und behaupten, die Regierung wolle von irgendwas ablenken, was die Bevölkerung nicht mitkriegen soll.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Meine Theorie ist eine andere: Immer mehr Menschen wissen immer weniger, immer weniger Menschen interessieren sich für natürliche Vorgänge und wenn dann mal wieder was passiert, wie der Massenauswurf auf der Sonne, gerät alles in Panik, weil man sich das nicht mehr erklären kann – wie einst im Mittelalter. Und so sind wir trotz modernster Technik eher auf dem Weg dorthin als in eine aufgeklärte Zukunft. Und aus dem wenigen, was die Leute heute noch wissen, marmeln sie sich ihr eigenes Weltbild zusammen, das nur noch wenig mit der Realtität gemein hat.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Im Übrigen lässt sich mit Panik sehr viel Geld verdienen, siehe die ganzen (Weltuntergangs-)Berichte in der Tagespresse oder in den Nachrichtensendungen, die mehr auf Quoten als auf Inhalte schielen. Und auch das Thema 2012 gewinnt zunehmend an Bedeutung, wenn man sich beispielsweise das Büchersortiment in irgendeiner Buchhandlung anschaut. Auch beim Onlinehändler Amazon gibt es ein reichhaltiges Sortiment, wenn man nur den Begriff &lt;a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;amp;url=search-alias%3Daps&amp;amp;field-keywords=2012"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;2012&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; eingibt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Immer mehr Bücher, gerade auf dem Esoteriksektor, wollen ihren Leserinnen und Lesern Glauben machen, sie wüssten, wie man 2012 überlebt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Also ich weiß es auch: Sich nicht an dem ganzen 2012-Gelaber stören, sich höchstens darüber amüsieren, und am 22.12.2012 feststellen, dass die Welt, wie überraschend, nun doch nicht untergegangen ist … Wer finanziert mir jetzt für den Tipp eine Privatsternwarte für eingehende Untersuchungen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-151823806133632498?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/151823806133632498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/sonnenhysterie-in-deutschland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/151823806133632498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/151823806133632498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/06/sonnenhysterie-in-deutschland.html' title='Sonnenhysterie in Deutschland'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1339348038837469652</id><published>2011-05-20T21:50:00.002+02:00</published><updated>2011-05-20T21:50:17.796+02:00</updated><title type='text'>Morgen geht es zum NAFT</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Das Norddeutsche Astrofotografentreffen steht vor der Tür und morgen Mittag geht es los. In den letzten Stunden habe ich mal mein digitales Bildarchiv durchgesehen und so einiges an Aufnahmen gefunden, die ich morgen per Rechner präsentieren werde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Dabei musste ich schon einiges weglassen, um nicht zu viel Aufnahmen vorzuführen. Aber auch so sind es schon fast 50 Folien geworden. Hoffentlich langweile ich niemanden damit.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Ich bin schon gespannt, was die Kollegen so alles an DeepSky- oder Planetenaufnahmen, von der Sonne oder dem Mond vorführen werden. Dabei liegen interessante astronomische Ereignisse noch vor uns, so die partielle Mondfinsternis am Abend des 15. Juni 2011 oder der Beginn der Saison der Leuchtenden Nachtwolken in ein paar Wochen. Zur Einstimmung darauf habe ich mal ein paar alte Bilder rausgesucht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Sicher werde ich spätestens Anfang kommende Woche hier über das NAFT, seine Protagonisten und die dort gezeigten Bilder berichten. Bis dahin heißt es erst einmal, nach Ostfriesland reisen und hoffen, dass uns da die für das Wochenende angesagt Schlechtwetterfront nicht mit Gewittern heimsuchen wird!&amp;nbsp;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1339348038837469652?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1339348038837469652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/morgen-geht-es-zum-naft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1339348038837469652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1339348038837469652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/morgen-geht-es-zum-naft.html' title='Morgen geht es zum NAFT'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-3591648939317115537</id><published>2011-05-19T20:37:00.000+02:00</published><updated>2011-05-19T20:37:54.120+02:00</updated><title type='text'>Auf nach Wardenburg zum NAFT</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Am kommenden Samstag, den 22. April 2011, ist es mal wieder soweit: Die Oldenburger Sternfreunde haben um diesjährigen Frühjahrstreffen der norddeutschen Astrofotografen eingeladen. Wieder eine Reise in Astrosachen, nachdem eine Teilnahme am Paralleltreffen in Gudensberg südlich von Kassel mangels Interesse und der Tatsache abgesagt werden musste, weil mein Mitfahrer drei Tage vor der Fahrt abgesagt hatte. Nun geht es also zum NAFT.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Gegen Mittag werde ich aufbrechen, einen Vereinskollegen in Scheeßel aufsuchen und dann mit ihm nach Ostfriesland aufbrechen. Dabei wissen wir gar nicht, was uns da erwartet, denn ein festes Programm gibt es beim NAFT nicht. Jeder, der was zeigen will, trägt sich einfach in eine Liste ein und ist irgendwann dran mit seiner Präsentation. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass fast ausschließlich nur noch digital fotografiert wird und kaum jemand sich noch mit analogem 35mm-Farb -oder Schwarzweißfilm abgibt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Deren Beschaffung wird auch immer schwieriger, denn die meisten Technikkaufhäuser (auch das mit dem 6. Planeten im Firmennamen), bietet noch Filme an, hat aber immerhin noch eine kleine Fotoabteilung.  Von der Entwicklung nicht standardisierter Aufnahmen ganz zu schweigen. Auch wird der Kauf der Utensilien für die eigene Filmentwicklung immer teurer, ganz zu schweigen von der Entsorgung der Entwickler- und Fixiererflüssigkeiten, die seinerzeit viele Hobbyfotografen– wenig umwelttauglich – nach Gebrauch einfach ins Klo kippten. Man kann sie natürlich fachgerecht in einem Recyclingcenter entsorgen, doch dabei werden oft fette Gebühren fällig, was den Preis pro Bild noch weiter in die Höhe treibt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Auf der anderen Seite bietet die digitale Fotografie dem Astrofotografen heute so viele Möglichkeiten, wie sie vor Jahren nur den großen Sternwarten vorbehalten blieben. Und auf solche Aufnahmen kann man auf dem NAFT schon jetzt gespannt sein, wenn auch das Wetter in den letzten Monaten oft nicht ausreichend astrotauglich war. Es gibt durchaus einige Astrofotografen, die Zeit und Gelegenheit haben, selbst kleinste Lücken zu nutzen, und die werden mit Sicherheit am Samstag ihre Ergebnisse vorführen. Ein Grund also, unbedingt nach Wardenburg zu fahren!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-3591648939317115537?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/3591648939317115537/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/auf-nach-wardenburg-zum-naft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3591648939317115537'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3591648939317115537'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/auf-nach-wardenburg-zum-naft.html' title='Auf nach Wardenburg zum NAFT'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-5793534723078802158</id><published>2011-05-15T21:46:00.000+02:00</published><updated>2011-05-15T21:46:05.001+02:00</updated><title type='text'>Ich habe es getan ...</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;ja wirklich, ich habe ihn gewagt, den Umstieg vom VW zum Mercedes im IT-Bereich, sprich, ich habe mir vor ein paar Tagen meinen ersten Apple-Rechner zugelegt, kämpfe ein wenig mit System und Programmen, aber das, was ich bisher meine, verstanden zu haben, geht schon besser als bei meinem Windows-Rechner. Dieser Text ist auf dem Obstrechner entstanden, den ich mit vor allem auch deswegen gekauft habe, um während Präsentationen keine nervigen Programmabstürze mehr zu haben oder mich auf das Thema anstatt der Technik konzentrieren zu können.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Nun sitze ich im Café des neuen &lt;span id="goog_1780878261"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.sternwarte-hh.de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Besucherzentrums&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="goog_1780878262"&gt;&lt;/span&gt; auf der Sternwarte Bergedorf und warte auf Leute, die bei der von mir geleiteten Führung um 14 Uhr mitmachen wollen, die um 14 Uhr beginnt. Die Route ist eigentlich immer genau festgelegt und beginnt beim Äquatorial, am Meridianhaus vorbei zum Großen Refraktor, dann zurück zum Besucherzentrum und dann zurück zum 1m-Spiegel. Ich glaube, ich habe das hier schon mal beschrieben.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Nun sitze ich hier, Obstrechner und Orangensaft vor mir auf dem Tisch, dazu Schwarzbrot mit Lachs. Mein Blick wandert aus dem Fenster und erhascht die schnell vorüber ziehenden Wolken, die zwischendurch immer mal wieder etwas Regen bringen. Zum Glück nicht in Sturzbächen, was für den staubtrockenen Boden nicht gut wäre. Echter Landregen wäre das beste, zwar nicht für uns Astros, aber für die Natur und die Landwirtschaft.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: large;"&gt;Vor ein paar Wochen hatten wir noch erheblich höhere Temperaturen, nun muss man sich bei den Führungen wieder Gedanken um Mehrschichtklamotten machen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Jetzt warte ich noch immer, freue mich aber schon auf den Kaffee zwischendurch und das leckere Stück Butterkuchen, für mich als Diabetiker zwar keine empfehlenswerte Mahlzeit, aber im Ausnahmefall kann man es mal machen, wenn man entsprechende Gegenmaßnahmen ergreift. Aber nun schweife ich vom Thema ab.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Auf der Sternwarte zu sitzen und hier zu arbeiten, das ist für mich schon so eine Art Verwirklichung eines Lebenstraumes. Diese einzigartige Parklandschaft mit den Kuppeln und den Arbeitsgebäuden übt auf mich eine besondere Faszination aus. Sie ist ein Ruhepol inmitten der hektischen Stadt und auch die Geräuschkulisse ist hier tagsüber ganz anders als nur 1 oder 2 km in Richtung zum Bergedorfer Zentrum.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Aber nun geht es gleich los und ich muss meinen neuen Rechner erst einmal wieder in Ruhe lassen. Die Arbeit ruft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-5793534723078802158?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/5793534723078802158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/ich-habe-es-getan.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5793534723078802158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5793534723078802158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/ich-habe-es-getan.html' title='Ich habe es getan ...'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-5679532382746387306</id><published>2011-05-11T22:14:00.000+02:00</published><updated>2011-05-11T22:14:30.679+02:00</updated><title type='text'>20 Years After – eine Filmkritik</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Laut wikipedia handelt es sich bei diesem &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/20_Years_After"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Film&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt; um eine &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dystopie"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Dystopie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;also um eine Erzählung über eine negative Zukunftsgesellschaft. So weit so gut. Eigentliche liebe ich solche Filme, aber dieser hier ist doch ein wenig langatmig. Der Plot ist kurz erzählt: Welt 20 Jahre nach Atomkrieg, ein paar haben überlebt, nach 15 Jahren wird erstes Kind geboren, darum gibt es Kämpfe und am Ende siegt das Gute, nämlich ein Radiomoderator, der nun mit größerer Sendestärke arbeiten kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Also keine wirklich berauschende Story und so ganz neu ist das mit den ersten Kind, dass nach dem Atomkrieg geboren wird, nun auch wieder nicht. Das habe ich neulich in einen anderen Film auch schon mal gesehen. Außerdem lahmt der Film fast bis zum Ende und die wenige Action muss man mit der Lupe suchen. Da sind andere Filme, wie &lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/I_Am_Legend_(Film)"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;I Am Legend&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;mit Will Smith bedeutend besser inszeniert, der ein gelungene Remake des Films &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Last_Man_on_Earth"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Last Man On Earth&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt; ist.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Und in der Tat erinnert auch so manche Szene an den Will Smith-Film.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Faszinierend an diesen Weltuntergangsfilmen finde ich immer wieder, wie die Protagonisten trotz einer weltweiten Vernichtung aller Industrieanlagen immer genügend Benzin für futuristische Motorräder, unendlich viel Munition für ihre Waffen sowie in großen Mengen Alkohol und Zigaretten haben, und wo trotz EMP-Impuls natürlich die Technik weiterhin funktioniert, obwohl kein Kraftwerk mehr Strom produziert. Und Solaranlagen, Windräder etc. sind auch keine zu sehen, weil die ja im Krieg zerstört worden sind. Aber bestimmt kommt auch da der Strom einfach aus der Steckdose!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Man kann sich den Film trotzdem anschauen, wenn man grad nichts besseres zu tun hat. "Stärkt die Reihe" sagte man früher dazu, oder "etwas schwergängig", wie ein Freund neulich meinte, als wir den Film guckten. Also nichts für lange, spannende DVD-Abende, eher, um nachts einschlafen zu können. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-5679532382746387306?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/5679532382746387306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/20-years-after-eine-filmkritik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5679532382746387306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5679532382746387306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/20-years-after-eine-filmkritik.html' title='20 Years After – eine Filmkritik'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2730077928478211647</id><published>2011-05-07T22:50:00.002+02:00</published><updated>2011-05-08T09:52:23.817+02:00</updated><title type='text'>Astronomischer Tausch- und Trödeltreff in Essen</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Das war er nun, der 27. Tausch- und Trödeltreff in der Ruhrstadt Essen. Vorhin: Ich sitze im Zug von Essen nach Hamburg (ein Zug aus der Schweiz) und habe keine Internetverbindung. Daher wird dieser Blogbeitrag ein wenig später erscheinen als geplant. Dafür habe ich die Zeit in der Bahn genutzt, neben diesem Blogbeitrag einen Artikel für den GvA-Sternkieker und einen kleinen Artikel für die kommende Ausgabe des interstellarum-Newsletters zu schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Der ATT ist wie in jedem Jahr ein Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Astronomieinteressierten, die auf der Suche nach neuen Teleskopen und  neuem Zubehör sind, die Kontakte zu anderen Sternfreunden suchen oder sich über die neuesten Teleskopentwicklungen und anderen astronomisch orientierten Themen informieren möchten. Der ATT wird aber auch häufig für überregionale Treffen und Zusammenkünfte von Sternfreunden genutzt. So trafen sich in diesem Jahr die Spektroskopiker in Essen. Überdies lockte auch ein interessantes Vortragsprogramm die Besucherinnen und Besucher in den vorbereiteten Vortragsraum.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Wir, eine Gruppe von sechs Hamburger Sternfreunden, trafen uns morgens früh gegen 5:30 Uhr in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofes, um per Zug in die Ruhrstadt zu fahren. Gegen 9:30 Uhr kamen wir entspannt in der Gesamtschule Bockwurst, äh Bockmühle, ohne großen Widerstand in der Ohmstraße, an und begaben uns auch gleich zum &lt;a href="http://www.gva-hamburg.de/" style="color: red;"&gt;GvA&lt;/a&gt;-Stand, der zu diesem Zeitpunkt schon von vier fleißigen Helfern aufgebaut worden war ...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Von dort aus machten wir immer wieder Streifzüge zu verschiedenen Händlern in der Haupthalle, wo sich wieder alles tummelte, was Rang und Namen hat Um keinen zu bevorzugen und keinen zu benachteiligen, lasse ich die Namen hier mal weg. Nur zwei sollen erwähnt werden: In der Haupthalle war man am Stand des &lt;a href="http://www.oculum.de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Oculum-Verlags&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; dabei, Live-Einspielungen über die interstellarum-website vorzunehmen, schräg gegenüber, hinter einem anderen Stand hatte sich der &lt;a href="http://www.astrotreff.de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Astrotreff&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; platzieren dürfen. Direkt vom Stand aus gab es regelmäßig &lt;a href="http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=118094&amp;amp;whichpage=1" style="color: red;"&gt;Postings&lt;/a&gt; in den Treff, ein netter Service für diejeniegen, die nicht in Essen dabei sein konnten. Im Hauptgang konnte man überdies am Stand der &lt;a href="http://www.gerdneumann.net/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Fa. Neumann&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Filtertests zuschauen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Draußen vor dem Gebäude ergab sich angesichts des sommerlichen Wetters die Möglichkeit, durch Teleskope für die Beobachtung der Sonne im H-Alpha-Licht (man konnte so die unterschiedliche Qualität von Teleskop und Filter testen) hindurchzuschauen. Eine kleine aufsteigende Protuberanz – kein Vergleich zu Maximumsprotuben – schwebte gerade in Nordwestquadranten der Sonne. Trotz der geringen Größe schon ein beeindruckendes Bild der Live-Sonne (in die man natürlich niemals ohne ausreichenden Schutz blicken sollte).   &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Ich unternahm mehrere Rundgänge, fand aber neben einigen Büchern kaum etwas, was mich wirklich interessierte, wo der „Haben-Wollen-Effekt“ auftrat. Dieser hatte mich ein paar Tage vorher beim Kauf meines ersten Apple-Computers überfallen, weswegen jetzt nicht mehr genügend Geld da war. Da ich an Teleskopen und Zubehör alles das habe, was ich derzeit für meine Sonnenbeobachtungen benötige (ein H-Alpha-Teleskop wäre schon sehr schön, aber irgendwie muss man auch Prioritäten im Leben setzen), wurde nur sehr wenig Geld ausgegeben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Man kann auch aus anderen Gründen zur ATT fahren, denn ein großer Vorteil dieser Veranstaltung  ist unbestritten der Kontakt zu anderen Sternfreunden, von Leuten, die man kennt, die aber zu weit weg wohnen, um sie nur eben mal kurz zu besuchen. Dafür ist eine Messe wie der ATT hervorragend geeignet, wenn auch jedes Mal weite Reisen von Norddeutschland aus in Kauf genommen werden müssen. Und so stand die Veranstaltung dieses Jahr einmal mehr unter dem Siegel der Kontaktpflege. Und es waren dieses Mal sehr viel Leute da, die ich lange nicht mehr gesehen habe, oder die man halt hier regelmäßig trifft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Da ich auch Boardmaster für Buchbesprechungen bei &lt;a href="http://www.astronomie.de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: red;"&gt;Astronomie.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; bin, nahm ich ab 12 Uhr an einer Arbeitsbesprechung teil, deren Ergebnisse hier aber nicht verraten werden. Das versteht sich von selbst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Danach drehte ich noch ein paar Mal meine Runden, fand ein wenig Lesestoff, so ein Buch über die Geschichte der Amateurastronomie an der Berliner Archenhold-Sternwarte oder über das Leben der APOLLO-Astronauten, die Moon-Walkers.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Insgesamt fiel (nicht nur mir) mir auf, dass in diesem Jahr deutlich weniger Besucherinnen und Besucher auf dem ATT waren. Nur rund 2000 Eintrittskarten wurden verkauft, was man auch daran merkte, dass man selbst zu den üblichen Spitzenzeiten noch jede Menge Platz in den Hauptgängen waren und selbst die Menschenschlangen vor dem Café deutlich geringer ausfielen. Auch blieb – ich hatte zwischendurch immer mal wieder am GvA-Stand Platz genommen – der letzte Run, der stets so ab 15 Uhr einsetzte, dieses Mal aus. Es war schon um diese Zeit so leer wie sonst gegen 17 / 18 Uhr. Inwieweit sich das auf die Umsätze der Händler auswirkte, entzieht sich zwar meiner Kenntnis - es waren schon einige Sternfreunde zu sehen, die große Teleskope heraus schleppten, auch solche, die durchaus die Dimension der mitgeführten Kraftfahrzeuge sprengten - aber anscheinend sitzt bei vielender Geldbeutel nicht mehr so locker wie in den vergangenen Jahren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;So endete für uns der ATT ein wenig früher als angedacht. Wir sammelten uns vor dem Gebäude, mussten ein wenig warten, weil einige Mitglieder unserer Reisegruppe irgendwie entschwunden waren, fuhren dann mit der S-Bahn zum Essener Hauptbahnhof und stiegen kurz nach 18 Uhr in unseren Zug nach Hamburg ein, wo an meinem neuen Rechner dieser Text entstand, aber wegen einer fehlenden Internetanbindung nicht gleich gepostet werden konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Der ATT  war und ist für mich wie immer einer der Höhepunkte meines amateurastronomischen Lebens, denn auch ohne Kaufabsichten ist die Fahrt jedes Mal ein Erlebnis, zumal in einer lustigen Reisegruppe. So werde ich sicher auch – falls nichts dazwischen kommt – 2012 wieder in Essen dabei sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2730077928478211647?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2730077928478211647/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/astronomischer-tausch-und-trodeltreff.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2730077928478211647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2730077928478211647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/astronomischer-tausch-und-trodeltreff.html' title='Astronomischer Tausch- und Trödeltreff in Essen'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-5445998360101589680</id><published>2011-05-06T20:16:00.000+02:00</published><updated>2011-05-06T20:16:05.163+02:00</updated><title type='text'>ATT 2011 – bald ist es soweit</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Die letzten Vorbereitungen laufen, bis morgen früh um 4 Uhr der Wecker klingelt und ich mich um Hamburger Hauptbahnhof aufmache, um mit Freunden aus der GvA zum ATT, dem Astronomischen Tausch- und Trödeltreff in Essen zu starten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Der ATT ist zwar eine reine Verkaufsmesse, hat aber über die Jahre hinweg einen Kultstatus erlangt, den heute niemand mehr missen möchte. In der großen Halle können die Teleskope aller gängigen deutschen Anbieter bewundert werden, in den zahlreichen Nebengängen finden sich diverse kleinere Händler. Nicht zu vergessen sind auch die vielen vielen Stände der Vereine, die hier ihre Arbeit präsentieren. Das sind zwar überwiegend Vereinigungen aus der Region, was deren Arbeit aber nicht im mindesten schmälert. Es ist interessant, mal zu schauen, was die anderen so treiben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Überdies findet man auch Stände der gängigen großen Astronomiezeitschriften wie interstellarum, Sterne und Weltraum oder STERNZEIT, die man unbedingt besuchen sollte. Auch die Stände der Portale Astronomie.de und Astrotreff.de sowie der große Stand der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) kann gar nicht übersehen werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Dazu gehören dann auch viele niederländische Astroverkäufer, die das eine oder andere Schnäppchen im Angebot haben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Doch nun geht es erst mal an die Vorbereitungen: Klamotten zurecht legen, weil es in den Räumen immer stickig warm ist, diesen Rechner einpacken, Kameras mitnehmen und schwer bepackt geht es dann  auf ins Ruhrgebiet. Wenn ich vor Ort eine vernünftige Datenverbindung hinbekomme, werde ich morgen mehr oder weniger live berichten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;cu in Essen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-5445998360101589680?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/5445998360101589680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/att-2011-bald-ist-es-soweit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5445998360101589680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5445998360101589680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/att-2011-bald-ist-es-soweit.html' title='ATT 2011 – bald ist es soweit'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1928524081656234018</id><published>2011-05-06T10:53:00.000+02:00</published><updated>2011-05-06T10:53:18.156+02:00</updated><title type='text'>Die Sonne im April 2011</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 9pt; line-height: 115%; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin;"&gt;Insgesamt 20 verschiedene Fleckengruppen wurden im April registriert. Fünf waren am 1. April auf der Sonne im Weißlicht zu finden, die dominantere war die AR 11183, die man unschwer als E-Gruppe klassifizieren konnte.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Die NOAA sah dann noch eine F-Gruppe (AR 11176), die auf der Zeichnung der Kanzelhöhe für diesen Tag aber nirgends zu finden ist. Daneben fanden sich ein paar kleinere Fleckengruppen niedrigerer Waldmeierklassen. Grundsätzlich änderte sich in den nächsten Tagen dann erst einmal nicht viel. Die NOAA sah immer noch eine F-Gruppe, die von der Kanzelhöhe in zwei Gruppen aufgeteilt war und nun wirklich auch nach eigenen Beobachtungen nicht wie ein Vertreter der höchsten Waldmeierklasse aussah. Die dann folgenden Tage waren wieder eher geprägt von einer mittleren Sonnenaktivitäten, denn E- und F-Gruppen wurden bis zum 14.4. nicht registriert, stattdessen gab es – durchaus interessant anzusehende – Gruppen der Klasse bis D. Auch H- und J-Gruppen waren eher selten zu sehen. Dafür stieg die Zahl der insgesamt auf der Sonne sichtbaren Gruppen teilweise auf 8 bis 9 an. Hierin waren sich Kanzelhöhe und NOAA mal wieder uneins. Die AR 11190 erreichte Mitte des Monats die Klasse F (NOAA) bzw. E (Kanzelhöhe) und hatte reichlich strukturierte Penumbren in voranschreitenden und nachfolgenden Teil der bipolaren Gruppe ausgebildet. Am 17. sah die Kanzelhöhe eine G-Gruppe, was prinzipiell sehr schwierig ist. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung einer F-Gruppe, die alle komplexen Penumbren verloren hat und die oftmals aussieht, wie zwei H-Gruppen, die sich gegenüber stehen. Im Grunde kann man G-Gruppen nur mit Hilfe der Positionsbestimmung identifizieren. Hierzu ist es allerdings zwingend notwendig, die Gruppe vorher schon beobachtet, ihre Position bestimmt und dabei auch Eigenbewegung und Breitenwanderung berücksichtigt zu haben. Dies ist nur möglich, wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg ein Wetter hat, das solcherart Messungen zulässt. Gruppen der Waldmeierklasse G zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Flecken mehr zwischen dem p- und dem f-Teil und eine Längenausdehnung von ca. 10 heliographischen Graden haben. Das macht ihre Identifikation vor allem dann schwierig, wenn man witterungsbedingt für einen längeren Zeitraum keine Beobachtungen vornehmen konnte. Am 16. hatte die AR 11193 lt. NOAA die Stufe E erreicht, während sich die AR 11190 bereits im Auflösungsstadium befand und wieder auf eine niedrigere Stufe zurückgefallen war. Die AR 11193 entwickelte sich nur ganz allmählich weiter und wurde dabei immer länger und die Penumbren immer umfangreicher. Am 21. erschien am Ostrand die AR 11195, die binnen weniger Tage offenbarte, dass es sich hierbei zumindest um eine E-Gruppe handelte. Ab dem 22. waren dann zwei große E-, bzw. F-Gruppen, schön verteilt auf beide Hemisphären, zu beobachten. Insbesondere die neue Gruppe legte ein enormes Tempo vor, was den Aufbau immer strukturreicher Penumbren betrifft. Die in ihr enthaltenen Einzelflecken nahmen Werte von um die 40 herum an, sodass bei manchen Beobachtern die Sonnenfleckenrelativzahl in diesem Tagen die 100,0-Marke überschritt. Am 25., die AR 11195 stand ziemlich zentral nahe der Sonnenscheibenmitte, nahm die Kanzelhöhe wieder eine seltsame Unterteilung zwischen zwei dicht beieinander liegenden Flecken vor, die sicher viele Beobachter so nicht gesehen haben und die auch anhand der Zeichnung nur schwer nachzuvollziehen ist. Nach dem 26. wurde die AR 11193 nicht mehr gesehen, weil sie um den westlichen Sonnenrand herumrotiert war, die AR 11195 hatte ihren Höhepunkt überschritten und entwickelte sich nun wieder zurück: die Penumbren wurden kleiner und die Zahl der Flecken darin nahm drastisch ab. Am 28. fiel sie endgültig auf die Stufe D zurück. Für den 30. meldete die NOAA, dass die AR 11199 die Stufe E erreicht haben soll, anhand der Zeichnung der Kanzelhöhe ließ sich das aber nicht verifizieren. Der Monat endete dann für Beobachter im Norden Schleswig-Holsteins in der Nacht vom 29. Auf den 30. April mit einem schönen Polarlicht, welches als Folge des aus einem Koronaloch austretenden erhöhten Teilchenstroms von der Sonne entstanden war. Beobachter während des Aschberg-Frühjahrs-Treffens kamen so in den Genuss eines lange nicht mehr gesehenen Himmelsspektakels.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;a href="http://www.swpc.noaa.gov/ftpmenu/forecasts/RSGA.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Hα&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Die Hα-Sonne war in den Anfangstagen des Monats April relativ ruhig. Flares konnten nur wenige Beobachtet werden und auch die Protuberanzen hatten eher MInimumsdimensionen. So produzierte die AR 11183 am 3. um &lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;5:19 UT einen kleine C1-Flare, gefolgt von einem B8/Sf aus der AR 11173, der immerhin mit einem respektablen CME verknüpft war. Am 4. gab es weitere Koronale Massenauswürde, die aber nicht mit Aktiven Regionen in Verbindung standen und auch eher niederenergetisch ausfielen. Bis zum 12. April konnte der geneigte Beobachter nur schwächere Ausbrüche bis maximal zur Klasse b beobachten. An diesem Tag gab es in der sehr aktiven AR 11190 gleich drei Flares der Klasse c. Auch die nachfolgenden Tage brachten kaum Abwechslung, da wieder nur kleinere Flares von der Sonne erzeugt wurden, darunter am 14. ein C4/Sf aus der AR 11193. Doch schon ein paar Stunden später meldete sich die AR 11190 zu Wort und trumpfte mit einem M1/1F-Flare am 15. um 17:12 UT auf. Verbunden war das mit einer schwachen Radioemission zwischen 4995 und 15400 MHz. Bereits um 0:36 UT hatte es ein aufsteigendes Filament gegeben, dessen Teilchen mit 390 km/s in den Weltrau, hinaus befördert wurde. Am 16. folgte dem um 0:57 UT ein C5/Sf- und um 16:16 UT ein weiterer C5/Sf, dem um 16:53 UT noch ein C3-Flare folgte. Dieses Niveau wurde in etwa gehalten bis zum 21, als um 9:48 UT aus der AR 11195 ein c8/Sf gab. Ein Tag mit hoher Flareaktivität war der 22. April. Um 4:57 UT gab es einen M1/Sn- und um 15:53 einen M1/1n-Flare, jeweils aus der AR 11195. Bis zum 26. wurden entweder gar keine, oder nur sehr schwache Flares beobachtet. Am 27. produzierte die neue AR 11201 um 3:01 UT einen C2-Flare mit einem erdwärts gerichteten CME und um 8:00 UT einen weiteren C2 mit einem CME. Bis zum Monatsende konnte man eine ganze Reihe kleinerer und schwächerer c-class-Flares beobachten, die allerdings keine Auswirkungen für das Erdmagnetfeld hatten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1928524081656234018?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1928524081656234018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/die-sonne-im-april-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1928524081656234018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1928524081656234018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/die-sonne-im-april-2011.html' title='Die Sonne im April 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2056331004190823817</id><published>2011-05-05T22:04:00.000+02:00</published><updated>2011-05-05T22:04:16.812+02:00</updated><title type='text'>Noch zwei Tage bis zur ATT … und ein neuer Rechner</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Nun sind es nur noch zwei Tage bis zur größten deutschen Astronomiemesse in der Ruhrstadt Essen. Die GvA Hamburg wird wieder mit einer Reisegruppe vertreten sein, die mit der Bahn anreist. Das hat schon fast Tradition, denn früher fuhren wir immer mit ein oder zwei Autos, doch für die Fahrer bedeutete das puren Stress, wenn man morgens um 4 aufsteht und erst um Mitternacht wieder ankommt. Jeder Fernfahrer würde bei solchen Bedingungen Probleme bekommen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Viel entspannter geht es mit der Bahn vom Hamburger Hauptbahnhof aus bis zum Bahnhof Frohnhausen in Essen. Dann sind es nur noch ein paar Minuten per pedes und man ist da. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Lustig sind auch die Anfahrten, denn im Zug gleicht es immer irgendwie einem Astroworkshop. Kaum aus der großen Halle des Hamburger Hauptbahnhofes landen die ersten Rechner auf den Tischen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;In diesem Jahr bin ich selber mit einem neuen Computer dabei, meinem ersten Apple-Rechner. Da wir MacUser dabei haben, kann ich mich dabei über die Handhabung des neuen Obstrechners informieren. Da gerät die Astronomie durchaus ein wenig ins Hintertreffen, doch dafür hat man während der Messe noch asureichend Zeit.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Und so entstand dieser Text auch als erster auf meinem ersten Apple, der zwar der kleinste in der Serie der MacBook Pro-Reihe ist, aber dafür ist er auch jeden Fall bei Präsentationen und Vorträgen  leistungsfähiger als bei Windows-Rechner, auf dem nach wie vor wichtige Programme laufen werden, etwas, um den Sternkieker der GvA zu erstellen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Die ATT wird also in mehrfaher Hinsicht sehr interessant. Ich werde an einer Arbeitsbesprechung der Astronomie.de-Mitarbeiter teilnehmen, mir sicher auch den Filtertest bei Gerd Neumann anschauen, am Stand von interstellarum zu finden sein, mich mit den Sonnenleuten der VdS-Fachgruppe Sonne zusammensetzen und mir natürlich jede Menge Teleskope und Zubehör anschauen. Kaufen werde ich mir nichts, denn das Geld, dass eigentlich für einen kleinen ED-Refraktor für meine Sonnenbeobachtungen einsetzen wollte, steckt nun mit im Apple. Aber so hat jeder seine eigenen Prioritäten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Und letztlich kann man den Apple auch astronomisch nutzen, wie, das muss ich noch lernen, mir zeigen lassen und selber in Erfahrung bringen. Ein erster Apple – durchaus einAbenteuer, auf das man sich einlassen kann – auch auf der Rückfahrt. Aber da werden wir sicher alle schon sehr sehr müde sein!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2056331004190823817?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2056331004190823817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/noch-zwei-tage-bis-zur-att-und-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2056331004190823817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2056331004190823817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/05/noch-zwei-tage-bis-zur-att-und-ein.html' title='Noch zwei Tage bis zur ATT … und ein neuer Rechner'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-7319570371047349089</id><published>2011-04-27T16:05:00.000+02:00</published><updated>2011-04-27T16:05:15.751+02:00</updated><title type='text'>Radfahrer dürfen anscheinend alles</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Eben auf dem Nachhauseweg auf dem Fußweg. Ein Radfahrer kommt von hinten streift mich am Arm und als ich ihn fragte, was das soll, dass der Fußweg kein Radweg sei, kam die Antwort: „Halt´s Maul, sonst gibt es was drauf.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Vor zwei Tagen stand ich an einer belebten Ampel in der Hamburger City. Diese sprang auf grün, die Leute überquerten die Straße auf dem Zebrastreifen. Plötzlich schossen zwei Radfahrer durch die Menschenmenge hindurch, sind also bei rot gefahren. Mindestens zwei Polizisten haben es gesehen. Passiert ist nichts. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;In unserem neuen schönen Ökoland gehören Radfahrer zu der Sorte von Menschen, die anscheinend alles dürfen, bei rot über die Ampel fahren, Leute umradeln und verletzt liegen lassen. Eine alte Dame ist vor längerer Zeit in meiner Straße von einem Radfahrer auf dem Fußweg umgefahren worden. Sie kam mit einem Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus. Der Radfahrer ist ungerührt weitergefahren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Ein auf dem Gehweg spielendes Kind wurde vor meiner Haustür von einer Radfahrerin umgefahren und musste verletzt in Krankenhaus. Statt Erste Hilfe zu leisten, beschimpfte sie die Mutter: „Sie sei eine alte V.… und soll gefälligst auf ihr Sch...-Balg aufpassen.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Ich selber bin vor ca. zwei Jahren von einem Radfahrer auf dem Fußweg umgefahren worden und habe mir dabei den Knöchel verstaucht und die Hose zerrissen. Dabei musste ich einem mir auf dem nur vier Gehwehplatten schmalen Fußweg entgegenkommenden Radfahrer ausweichen. Keiner half, beide radelten einfach weiter. Und die Polizei: Macht nichts. Zwar wurde die Anzeige aufgenommen, aber später wieder eingestellt, weil der Täter nicht ermittelt werden konnte. Super, in welchem Land leben wir eigentlich?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Und jetzt bläst man den Radfahrern noch mehr Zucker in den Hintern, weil sie ja ökologische Gutmenschen sind. Selbst Radfahrer, die direkt vor der Polizei bei rot über die Straße fahren, interessieren nicht mehr. Wenn ein Autofahrer einen Zusammenstoß mit einem Radfahrer verursacht, steht es am nächsten Tag in der Presse und es gibt eine Anzeige. Geschieht das gleiche zwischen einem Radfahrer und einem Fußgänger, interessiert das niemanden. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Also braucht man sich in diesem Land nur auf ein Fahrrad zu setzen und hat plötzlich alle Rechte der Welt, kann Leute umfahren, Verkehrsunfälle verursachen, oder andere Straftaten begehen. Verfolgt wird man nicht. Aber wehe, man fährt 10 km/h zu schnell, dann gibt es ein Verwarngeld. Radfahrer, die zu schnell fahren, werden in der Regel nicht belangt. Und dann will die Hamburger Stadtregierung auch noch den Radverkehr verdoppeln. Na denn man gute Nacht!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-7319570371047349089?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/7319570371047349089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/radfahrer-durfen-anscheinend-alles.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7319570371047349089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7319570371047349089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/radfahrer-durfen-anscheinend-alles.html' title='Radfahrer dürfen anscheinend alles'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-6491080872893094316</id><published>2011-04-27T08:19:00.000+02:00</published><updated>2011-04-27T08:19:07.682+02:00</updated><title type='text'>Erinnerungen an das Hamburger Planetarium (2)</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Der Hamburger Astronomieverein &lt;a href="http://www.gva-hamburg.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;GvA&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.manfredholl.de/gva.htm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;1964&lt;/span&gt; &lt;/a&gt;gegründet und hervorgegangen aus einer Gruppe Hamburger &lt;a href="http://www.vds-astro.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;VdS&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;-Mitglieder und Astronomieinteressierter knüpfte im Jahr 1969 erste zarte Bande mit dem Planetarium und 1970 gelang es schließlich, dort Räume zu bekommen und diese vertraglich abzusichern. Das galt durchgängig bis zur einseitigen Aufkündigung des Mietvertrages im Jahr 2002 durch den neuen Planetariumsleiter und die Kulturbehörde der Stadt Hamburg. Letztere versprach seinerzeit großspurig Ersatz, stand dann aber nicht mehr zu ihrem Wort. Gleiches galt auch für die Abgeordneten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, die&amp;nbsp;über alle Parteien hinweg vollmundige Zusagen machten, sich hinterher, als es darauf ankam,&amp;nbsp;sich nicht mehr ihrer Worte erinnern konnten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Einfach war es auch Ende der 60er Jahre nicht, für den Verein einen Stammsitz zu bekommen (den er heute dank des Rauswurfs in Hamburg übrigens immer noch nicht wiedererlangt hat). Wissenschaft ist in einer Hafen- und Handelsstadt wie Hamburg eben nicht angesagt oder wurde immer recht stiefmütterlich behandelt. Das sieht man auch, wenn man sich die Geschichte der ersten Hamburger Sternwarte am Holstenwall anschaut, oder sich die Bemühungen der Hamburgischen Bürgerschaft betrachtet, in den 80er Jahren die Sternwarte in Hamburg-Bergedorf zu schließen und die Astronomen weiter in irgendwelchen untergeordneten Räumen am DESY forschen zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Irgendwie schaffte man es aber doch, den Verein aus seinem Leben in Hamburger Schulklassen heraus zu bekommen, zumal einige Mitglieder ohnehin häufig Gast im Planetarium waren. Die GvA hatte sich verpflichtet, für die Überlassung von Räumen bei der Öffentlichkeitsarbeit mitzuwirken und die erste größere Aktion in diesem Zusammenhang war der Merkurdurchgang vom 9. Mai 1970. Der führte u.a. zur Gründung der Sektion Sonne, die ich 1979/1980 und dann durchgehend seit 1993 leite.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Damals war ich aber noch nicht dabei, befriedigte mein Interesse&amp;nbsp;eher aus Astronomie- und Raumfahrtbüchern, schließlich lebte man ja in der APOLLO-Ära. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Ein paar Jahre später machte ich meine ersten eigenen Führungen vor dem Planetarium. Hierzu stellte man sich mit dem Planetariumsfernrohr vor die Treppe auf der Nordseite des Gebäudes. Eines der ersten Objekte, die ich einstellte, war M44, die Praesepe, die man von dem Standort aus im Winter gut erreichen konnte. Auch begeisterten schon damals, das war irgendwann gegen Ende der 70er, Anfang der 80er, der Anblick von Mond und Planeten. Meist war es so, dass sich die Leute schnell eine Karte holten und dann wieder zum Fernrohr eilten, um noch mal hindurchzuschauen. Es war eine aufregende Zeit. Man selber lernte viel über Teleskope und Objekte am Himmel. Seinerzeit verfügte ich nicht über eigene Instrumente, sondern nutzte die vereinseigenen Teleskope.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Für mich war der Stadtpark auch immer relativ leicht zu erreichen, bis der &lt;a href="http://www.hvv.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;HVV&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Anfang der 80er mal auf die krude Idee kam, den Bahnverkehr einzuschränken, sodass meine U-Bahn ab 22 Uhr nur noch alle 40 Minuten fuhr und ich für eine 15minütige Autostrecke fast 2 Stunden brauchte, um wieder nach Hause zu kommen. So waren die GvA und das Planetarium auch der Grund, weshalb ich 1983 meinen Führerschein machte und mir ein Jahr später mein erstes Auto kaufte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Bei den öffentlichen Führungen vor dem Planetarium konnten wir nicht nur auf unseren Verein hinweisen, man machte auch Bekanntschaft mit so manch seltsamer Gedankenwelt der Besucherinnen und Besucher des Planetariums, die eher esoterisch als wissenschaftlich geprägt war. Aber das gehörte nun einmal dazu. In den kommenden Jahren wurde es aber für die GvA zunehmend schwieriger, solche Führungen zu organisieren, was vor allem daran lag, dass man immer weniger Interessierte fand, die sich abends hinstellen und den Leuten den Sternenhimmel erklären wollten. Bei Führungen muss man immer auf alle möglichen Fragen auch zu sachfremden Themen gefasst sein und manch einer, der mit seinen Vorstellungen bei Vortragenden des Planetariums keine Bestätigung fand, suchte sie danach bei der öffentlichen Führung. Damit ist man als normaler Sternfreund manchmal durchaus überfordert und man muss aufpassen, dabei nicht eigene Kosmologien zu entwickeln, nur um den nervenden Fragesteller los zu werden. Denn manche sind gar nicht an der Antwort interessiert, sondern nur an der Verbreitung ihrer eigenen Thesen. So waren schon damals Anhänger von Verschwörungstheorien sehr anhänglich und sprengten so manche Führung. Statt sich den Mond durchs Fernrohr anzuschauen, redeten sie den anderen Besucherinnen und Besuchern ein, dass der Blick durchs Fernrohr reiner Betrug sei, weil der Mond nicht wirklich existiere, da man ihn ja schließlich nicht anfassen könne …&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Eine Zeitlang war das so schlimm, dass die Leute sich gar nicht mehr für den aktuellen Sternenhimmel, sondern nur für absonderliche Theorien interessierten. Das war der Hauptgrund, weshalb ich für viele Jahre die Teilnahme an öffentlichen Führungen eingestellt habe. Statt Mond oder Planeten zu zeigen und zu erklären, musste man irgendwelche Urknallphantasien kommentieren, was für einen Nicht-Wissenschaftler eine Katastrophe darstellt und zu sagen: „Ich weiß es nicht!“, hat nur dazu geführt, dass man sich anhören musste: „Und was machen Sie denn am Fernrohr, wenn Sie das nicht wissen?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Damit umzugehen, ist für einen interessierten Jugendlichen oder Jungerwachsenen, wie der Terminus heute lautet, der eine öffentliche Führung übernommen hat, schwierig und frustrierend zugleich. Auch deshalb sank das Interesse an der Wahrnehmung dieser für das Planetarium und den Verein so wichtigen Aufgabe. In den späten 90ern hatte ich zusammen mit einem Freund die Führungen neu organisiert, sie liefen dann bis 2002 wieder recht gut an.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Neben den regelmäßigen Führungen am Freitag vor den Sondervorträgen - man konnte einen richtigen Planetariumsabend hier verbringen und nach dem 18 Uhr-Monatsthema sich den Vortrag um 20 Uhr anhören – war man auch immer wieder bei besonderen Anlässen wie Sonnen- und Mondfinsternissen aktiv. Da gab es dann meist einen Vortrag zu dem jeweiligen Ereignis mit anschließender Beobachtungsmöglichkeit vor dem Planetarium oder auf der Repsold-Sternwarte, die stets sehr gut besucht waren. An vielen dieser Aktionen habe ich auch persönlich teilgenommen. Sie gehörten zu den Höhepunkten meines amateurastronomischen Lebens. Doch darüber soll in einem der späteren Blogbeitrag dieser kleinen Serie die Rede sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Diese durchgängigen Planetariumsfreitage habe ich auf jeden Fall auch selber&amp;nbsp;immer genossen. Am frühen Nachmittag in den Stadtpark fahren, um 18 Uhr das Monatsthema hören, dann am Astro-Shop verweilen, oder am Tisch die neusten Astrozeitschriften durchblättern, und schließlich den Sondervortrag mitnehmen, das waren schon echte Highlights, die im Jahr 2002 dann leider abrupt endeten und deutlich machten, das nichts im Leben für die Ewigkeit ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-6491080872893094316?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/6491080872893094316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/erinnerungen-das-hamburger-planetarium_27.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6491080872893094316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/6491080872893094316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/erinnerungen-das-hamburger-planetarium_27.html' title='Erinnerungen an das Hamburger Planetarium (2)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-3088418020760481430</id><published>2011-04-26T15:12:00.000+02:00</published><updated>2011-04-26T15:12:05.172+02:00</updated><title type='text'>Erinnerungen an das Hamburger Planetarium (1)</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mitten im Hamburger Stadtpark steht der alte Wasserturm, der seit 1930 das Planetarium der Stadt beherbergt. Seit 1977 war ich dort regelmäßiger Gast und als ich neulich bei Aufräumen alte Dokumente wiederfand, die ich inzwischen eingescannt und das Papier der Verwertung zugeführt habe, kamen doch so einige Erinnerungen wieder hoch.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;An das früheste Datum, an dem ich dort war, kann ich mich nicht mehr so ganz genau erinner, aber es war ein Sonntagvormittag mit meinem Vater. Auch das Thema fällt mir nicht mehr ein. Aber seit dem wurde ein unsichtbares Band mit diesem Haus geknüpft. Seit etwa 1975/76 wusste ich, dass es dort einen Astronomieverein gab, dem ich aber erst 1977 beitrat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Schnell lernte ich einige Leute kennen und gemeinsamen besuchten wir das Astronomische Seminar in der Kuppel, die uns wie ein Heiligtum vorkam. Das Anstehen vor den Freitagabendvorträgen (von denen ich am Anfang so gut wie nichts verstand) glich einem Ritual. Erinnern kann ich mich auch an etliche Vorträge von Prof. Heinz Haber, der dem Haus stets mit Wohlwollen verbunden war.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Als man älter wurde, wandelten sich auch die Interessen, doch dem Seminar blieb ich treu. Hinzu kam der Besuch der GvA-Veranstaltungen im Kuppelsaal, die immer etwas ganz besonderes war. Am GvA-Astro-Shop konnte man sich mit neuester Literatur, Dias und vielem anderen versorgen. Am Rundtisch lagen die neuesten Zeitschriften aus, mit deren Lektüre man die Zeit bis zum Vortrag mühelos überbrücken konnte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Noch später kamen erste Beobachtungserlebnisse auf dem Flaggenbalkon, der GvA-Repsold-Sternwarte, hinzu. Mond- und Sonnenfinsternisse, besondere Planetenereignisse, ich kann gar nicht alles aufzählen, was mir da in den Sinn kommt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, &amp;quot;serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Im Sommer 1979 verbrachte ich fast drei Monate dort, weil meine Ausbildung erst am 1. Oktober anfing und die Schule Ende Juni aus war. Diese Zeit werde ich immer in Erinenrung behalten. Mit dem 70/1000er Kosmos-Refraktor machte ich meine ersten regelmäßigen Sonnenbeobachtungen, mit dem 10cm (?)-Refraktor des Planetariums durfte ich als frisch gebackener Sektionsleiter Sonne beim Ausgang auf der Südseite dem Publikum des Planetariums, vor unds nach den Vorträgen, die damals nahe dem Fleckenmaximum hohe Sonnenaktivität zeigen. Es war eine herrliche Zeit, die leider durch die beginnende Ausbildung endete. Dennoch blieb ich Planetarium und GvA treu, bis zu jenem unglücksseligen Jahr 2002. Unser Verein wurde einfach so rausgeworfen, das Haus organisatorisch zu einem Kunst- und Kommerztempel umstrukturiert, in dem nur noch das nackte Wirtschaftsdenken an der Tagesordnung ist. Statt um Wissenschaft, so wie ich es in den Jahren zuvor erlebt habe, geht es dort nur noch darum, möglichst viel Geld zu verdienen. Dass man es dennoch geschafft hat, die Besucherzahlen zu verdoppeln, mag verwundern, denn so attraktiv wie früher erscheint mir das Programm längst nicht mehr. Und so war ich auch seit gut 10 Jahren nicht mehr in der Stätte, mit der mich viele Erlebnisse auch heute noch verbinden und von denen ich hier einige schildern werde. Mich interessiert die Astronomie, nicht Lasershows, Konzerte oder sonstige Veranstaltungen, die man auch an anderen Orten abhalten könnte und die nichts mit der Himmelskunde zu tun haben.&amp;nbsp;Andererseits passt das Programm aber auch in unsere Zeit, wo kein gedanklicher Tiefgang mehr gefordert oder geboten wird, wo Kommerz die Oberhand hat und man etwas nicht mehr um der Sache willen, sondern nur aus Gewinnsucht macht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-3088418020760481430?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/3088418020760481430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/erinnerungen-das-hamburger-planetarium.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3088418020760481430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3088418020760481430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/erinnerungen-das-hamburger-planetarium.html' title='Erinnerungen an das Hamburger Planetarium (1)'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2292488286127401128</id><published>2011-04-25T22:33:00.000+02:00</published><updated>2011-04-25T22:33:18.220+02:00</updated><title type='text'>Ostern ist vorbei</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Vier freie Tage über Ostern, man glaubt gar nicht, wie schnell diese Tage vergangen sind. Das Wetter im Norden war relativ gut. Relativ deswegen, weil der Himmel doch recht dunstig war. Das merkte an besonders, weil der Himmel neben der Sonne (kann man prüfen, wenn man unser Tagesgestirn mit der Hand abdeckt, um nicht geblendet zu werden) eher weiß als blau war, ein Hinweis auf viel Feuchtigkeit in der Atmosphäre.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Vor ein paar Tagen hatte ich mir über den süddeutschen &lt;a href="http://www.teleskop-service.de/Astronomie/" style="color: red;"&gt;Teleskop-Service&lt;/a&gt; (ein sehr zu empfehlender, kundenfreundlicher Laden) neben einem neuen 9,5 mm Okular und einem neuen Zenitprisma auch einen neuen, meinen ersten, einen 10 Zoll durchmessenden Sonnenglasfilter der &lt;a href="http://www.teleskop-service.de/OrionUS/Allgemein/Allgemein.htm#Sonnenfilter" style="color: red;"&gt;Fa. Orion&lt;/a&gt; bestellt. Dieser lässt sich bequem über die Taukappe meines 80/400 mm Skywatcher-Refraktors schieben und lässt nur 1/1000 des ankommenden Sonnenlichts durch. Im Okular sieht man eine angenehm orangeartige Sonne; die Details in den Fleckengruppen kommen nun deutlicher heraus als bei meinem leider beschädigten Herschelkeil und auch die im Weißlicht stets nur am Sonnenrand sichtbaren Fackeln kommen nun deutlicher heraus. Es zeigen sich nun aber auch die naturgemäß bei einfacheren Teleskopen immer auftretenden optischen Mängel. Dennoch wird der kleine Refraktor weiterhin bei der Sonnenbeobachtung mein Hauptbeobachtungsinstrument sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Über die vier Ostertage konnte ich die aktuelle Entwicklung der Sonnenaktivität verfolgen. Leider zeigten alle Flecken hinsichtlich ihrer Komplexität eine deutlich abnehmbare Tendenz. Für eine Bestimmung des weiteren Verlaufs der Sonnenaktivität in den kommenden Wochen und Monaten sind die paar Tage natürlich nicht ausreichend, aber es war schön, mal wieder ein paar Tage hintereinander ohne Unterbrechung beobachten zu können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Zum Osterwochenende gehörte auch die Lektüre des Buches &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/29222.html" style="color: red;"&gt;„Die Sonne“&lt;/a&gt; vom Kulturwissenschaftler Dieter Hildebrandt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Ein spannendes Werk, der Untertitel Biografie unseres Sterns ist allerdings irreführend, denn hier geht es nicht um eine Beschreibung des Lebenswegs unseres Tagesgestirns, sondern vielmehr darum, wie die Sonne die Ansichten über das Universum durch die Jahrhunderte hindurch beeinflusst hat. Genau die richtige Lektüre für ein paar Stunden Ruhe am Nachmittag – selbstverständlich nach dem obligatorischen Besuch meines Eismanns in der Dithmarscher Straße in Hamburg-Dulsberg.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Doch nun beginnt die neue Arbeitswoche in fast leeren Büros, weil die meisten Kolleginnen und Kollegen jetzt im Urlaub sind.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2292488286127401128?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2292488286127401128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/ostern-ist-vorbei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2292488286127401128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2292488286127401128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/ostern-ist-vorbei.html' title='Ostern ist vorbei'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4790078182395853292</id><published>2011-04-18T08:26:00.001+02:00</published><updated>2011-04-18T13:55:02.396+02:00</updated><title type='text'>Lange Nacht der Museen in Hamburg</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nur eine Woche nach dem offiziellen bundesweiten Astronomietag (der in Hamburg mal wieder nicht begangen wurde) stand die &lt;a href="http://www.langenachtdermuseen-hamburg.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;„Lange Nacht der Museen“&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (LNdM) auf dem Programm, an der sich die &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Sternwarte Hamburg-Bergedorf&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, der &lt;a href="http://www.fhsev.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Förderverein der Sternwarte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://www.blogger.com/www.gva-hamburg.de"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;GvA&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; beteiligten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der offizielle Beginn war für 18 Uhr angesetzt, doch schon seit dem frühen Nachmittag tummelten sich Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände. Vor dem neuen, erst am 26. März 2011 eröffneten, &lt;a href="http://www.sternwarte-hh.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Besucherzentrum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in den ehemaligen Büroräumen des &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/1mspiegel/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;1m-Spiegels&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; wurden Zelte für das spätere Catering aufgestellt. Das Café im Gebäude war gut besucht und um 14 und 16 Uhr wurden Führungen über das Gelände (vom &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/aequator/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Äquatorial&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ausgehend am &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/meridian/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Meridianhaus&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; vorbei zum &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/grrefr/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Großen Refraktor&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, dann zurück zum 1m-Spiegel und zum &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/lippert/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Lippert&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) angeboten und relativ gut angenommen. Überhaupt hat sich das neue Besucherzentrum offenbar schnell zu einem Besuchermagneten in der Region und insbesondere durch die Versorgung mit Würstchen, vegetarischer Mahlzeit und heißen und kalten Getränken während der Langen Nacht zu einer besonderen Anlaufstelle entwickelt! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Schon frühzeitig trafen auch die ersten Sternfreunde ein, um vor dem früher als Schmidtmuseum genutzten Gebäude ihre Instrumente aufzubauen. Am Nachmittag konnte man so schon die Sonne beobachten. Allerdings entsprach das Wetter nicht ganz den Vorstellungen der Sternfreunde, weil es doch ziemlich bewölkt und zu Beginn der Dämmerung der Himmel dann vollständig bedeckt war. Das änderte sich erst in den späteren Abendstunden, sodass Besucherinnen und Besucher der Sternwarte bis ca. 1:30 Uhr noch durch die Amateurfernrohre Mond und Saturn beobachten konnten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Dieses Mal kamen nach halboffiziellen Schätzungen weniger Interessierte auf die Sternwarte, als in den vergangenen Jahren. Wer den weiten Weg nach Bergedorf nicht scheute (ein Shuttlebus des HVV fuhr regelmäßig die Sternwarte an), bekam ein umfangreiches Programm angeboten: Alle Kuppeln waren geöffnet, sodass man auch abseits der offiziellen Führungen die Teleskope besichtigen konnte (Ausnahme war nur das &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/luehning/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Oskar-Lühning-Teleskop&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, dass mit seiner 1,20 m Öffnung und 15,60 m Brennweite für laufende Forschungsaufgaben genutzt wird). Es gab sieben kleine Ausstellungen zu bewundern: Mensch und Himmel im Keller unter dem 1m-Spiegel, &lt;a href="http://www.zeitball-hamburg.de/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Zeitball&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;-Zeit von den Gestirnen im Erdgeschoss des Hauptgebäudes, Astrofotografie in Schwarz-Weiß im Bernhard-&lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/schmidt/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Schmidt-Museum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; im Keller des Hauptgebäudes, Farbige Spektren-ein Schlüssel zur Kosmologie im 2. Stock des &lt;a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/hauptgeb/index.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Hauptgebäudes&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, Sterne über Hamburg als Posterausstellung im Hauptgebäude, Bibliophile Kostbarkeiten – Farbige Impressionen in der Bibliothek sowie den allseits beliebten kleinen Shop in den Räumen des Großen Refraktors. Nebenbei gab es regelmäßig halbstündliche Führungen unter dem Motto: Neue Farbe fürs Kulturdenkmal und Vorträge zu den Ausstellungen (etwa zur Restaurierung des 1m-Spiegels oder über Bernhard Schmidt). Zwischendurch wurde nahe des Besucherzentrums musikalische Untermalung durch den LOLA Chor-Bergedorf geboten, der später auch am Großen Refraktor einiges Liedgut intonierte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Gegen Abend füllte sich der für die Amateure des Fördervereins genutzte Platz mit Fernrohren verschiedenster Art und Größe vom kleinen Refraktor bis hin zum großen Dobson und glich einmal mehr einem kleinen Teleskoptreffen. Die meiste Zeit war man dort unter sich, weil nur wenige Besucherinnen und Besucher selber durch ein Teleskop schauen wollten, was hauptsächlich aber am Wetter lag. Sie informierten sich eher über die Teleskope selber und vor allem die Preise. Das änderte sich erst später, als der Himmel aufriss und den Blick freigab. So dürften am Ende nach einem doch ereignis- und arbeitsreichen Tag alle Beteiligten zufrieden gewesen sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4790078182395853292?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4790078182395853292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/lange-nacht-der-mussen-in-hamburg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4790078182395853292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4790078182395853292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/lange-nacht-der-mussen-in-hamburg.html' title='Lange Nacht der Museen in Hamburg'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-3773999625561256986</id><published>2011-04-12T09:18:00.000+02:00</published><updated>2011-04-12T09:18:26.565+02:00</updated><title type='text'>Die Sonne im März 2011</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;An dieser Stelle wird es künftig aktuelle Berichte über die Sonnenaktivität im zurück liegenden Monat geben, getrennt nach Weißlicht und den Beobachtungen in der Wasserstofflinie H-Alpha. Es versteht sich von selbst, dass man mit einem Fernrohr oder Fernglas nie ungeschützt in die Sonne blicken darf. Unmittelbare und dauerhafte (!!!)&amp;nbsp;Augenschäden wären die sofortige Folge. Professionelle und Amateursonnenbeobachter verwenden daher Spezialsysteme, um nicht zu erblinden. Machen also auch Sie keine unbedachten Selbstversuche, Sie haben nur 2 Chancen, einmal mit dem linken, einmal mit dem rechten Auge und dann wäre Sie für den Rest Ihres Lebens blind und könnten meinen Blog nicht mehr lesen!!!!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;u&gt;Weißlicht&lt;/u&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;In den ersten Tagen des neuen Monats dominierten die schon im Februar sichtbaren aktiven Regionen Nr. 11163 bis 11165, von denen die 11164 als E-Gruppe mit reich strukturierten Penumbren sehr schön anzusehen war und es auf eine stattliche Anzahl von Einzelflecken brachte. Begleitet wurde sie von einer C- und einer B-Gruppe. Am 3. war die AR 11163 verschwunden und die 11166 neu hinzugekommen: Eine H-Gruppe, die sich einen Tag später als eher unauffällige D-Gruppe präsentierte. Am 4. kam dann auch die AR 11167 hinzu, eine B-Gruppe, die für diesen Tag aber auch den Zeichnungen des &lt;a href="http://cesar.kso.ac.at/synoptic/draw_years.php"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Sonnenobservatoriums Kanzelhöhe&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; nicht zu finden ist.&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Auffällig entwickelte sich die AR 11166, die sich binnen weniger Tage zu einer stattlichen Gruppe entwickelte und sowohl von der Kanzelhöhe als auch von der &lt;a href="http://www.swpc.noaa.gov/ftpmenu/forecasts/SRS.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;NOAA&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; als E-Gruppe klassifiziert wurde. Allerdings war der Abstand zwischen voranschreitendem und nachfolgendem Teil der Fleckengruppe zu gering, sodass sie eigentlich eher als D-Gruppe hätte eingestuft werden müssen. Ohnehin differierte die Gruppeneinteilung bei den Profis ganz erheblich, wie man noch sehen wird. Am 6. erreichte die AR 11164 die Stufe F (was auch fraglich ist, da auch hier die Längenausdehnung zu gering war). Die NOAA sah an diesem Tag 5, die Kanzelhöhe 7 Fleckengruppen, Unterschiede, die man sich eigentlich kaum erklären kann. Auch am 7. erkannte die NOAA fünf Gruppen (3x E, 2x B), während es bei der Kanzelhöhe wieder sieben Gruppen waren. Übereinstimmend nahen beide drei E-Gruppen, die Kanzelhöhe führte aber zusätzlich noch einige kleinere Gruppen auf, die von der NOAA offenbar übersehen wurden. Am 9. stieg die Anzahl der Fleckengruppen bei der NOAA auf 6, bei der Kanzelhöhe sank sie auf 4 herab. Völlig unverständlich. Die Zeichnung der Kanzelhöhe wies für diesen Tag zwei D- und zwei E-Gruppen auf, die NOAA meldete eine A-, eine B-, eine D-, zwei E- und eine F-Gruppe. Der 10. März brachte dann vor allem eine größenmäßige Weiterentwicklung der beiden E-Gruppen, die zusammen gut 80 Einzelflecken erkennen ließen. Am 11. gab es nur noch die beiden großen Fleckengruppen, alles Beiwerk hatte sich aufgelöst und war verschwunden, auch wenn die NOAA bei zwei Fleckengruppen vier meldete, noch dazu drei E-Gruppen, wieder mal eine Angabe, die auch anhand eigener Beobachtungen nur sehr schwer nachzuvollziehen ist. Die teils gravierenden Unterschiede in den Zahlen der Fleckengruppen setzte sich in den nächsten Tagen – oft auch auf skurrile Art und Weise – fort, wobei vor allem die beiden E-Gruppen ihren Höhepunkt überschritten hatten und von Tag zu Tag kleiner wurden. Am 14. waren mit den Aktiven Regionen 11166, 11169 und 11172 nur noch drei Gruppen vorhanden, die sich alle in den kommenden Tagen nicht mehr weiterentwickelten. Eine etwas ruhigere Phase der Sonnenaktivität stand bevor. Am 17. waren nur noch zwei Fleckengruppen zu sehen (wie bei der Kanzelhöhe), die NOAA sah mal wieder eine mehr. Die auffälligste war eine C-Gruppe, die sich über Nacht gebildet hatte. Drei Tage später waren sich die Österreicher und die Amerikaner mal wieder einig und erkannten je eine A-, B- und C-Gruppe. Am 21. erkannte man in Europa nur eine, in den USA drei Gruppen … Ein faszinierendes Bild ergab sich am 22.: Da konnte man im Westen die wegrotierende D-Gruppe und im Osten zwei neue Gruppen wahrnehmen. Tags darauf wieder sehr unterschiedliche Meldungen: 2xA, 1xD, 1xE aus Österreich, 2x D aus den Vereinigten Staaten. Hier konnte man fast schon vermuten, woran die Unterschiede lagen, die kleineren Gruppen sind anscheinend von der NOAA übersehen worden. Dafür entschädigte den Beobachter die sich nun rasant entwickelnde&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;AR 11176, die am 24. die Grenze zur E-Gruppe überschritten hatte und besonders durch kompliziert strukturierte Penumbren auffiel. Danach ging es stürmisch zu auf der Sonne. Insbesondere die AR 11176 wurde immer größer und komplexer. Ihr folgten weitere Gruppen nach und man konnte jetzt sehr schon sehen, wie sich die Gruppen auf die beiden Hemisphären verteilten und regelrechte Straßen bildeten, auf denen sie, aneinander gereiht, um die Sonne zogen. Am 27. wurde sie zur F-Gruppe und beide Institute zählten 6 (NOAA) bzw. 7 (Kanzelhöhe) Fleckengruppen. Einen Tag später waren es schon 8 bzw. 7 Gruppen, von denen besonders die neue AR 11183 ins Auge stach, weil man sie gleich als D-Gruppe an der Grenze zur E klassifizierte. Skurril war dann der 29. März: Die NOAA meldete 6 und die Kanzelhöhe 7 Gruppen, war nicht weiter verwunderte angesichts der unterschiedlichen Berichte der letzten Tage. Was aber am meisten verwunderte war die völlig willkürliche und nun überhaupt nicht mehr nachvollziehbare Aufteilung von Fleckengruppen bei der Kanzelhöhe. Hier hat man einfach eine langgestreckte F-Gruppe in drei Gruppen (1x F 2x C) zerschnitten. Dies konnte der Autor auch anhand eigener Beobachtungen trotz jahrzehntelanger Beobachtungspraxis nicht mehr verstehen. Unterschiede in den Klassifikationen können die vielschichtigsten Gründe haben, z.B. schlechtes Seeing, unaufmerksame Beobachter, ungenügende Vergrößerungen , durchziehende Wolkenfelder etc. Aber so eine Aufteilung, die einfach durch eine große Fleckengruppe hindurchgehen, widerspricht aller gängigen Praxis. Am 30. kamen beide wieder auf die gleiche Anzahl von Gruppen, aber die Kanzelhöhe teilte abermals die große F in zwei Gruppen auf. Wieder mitten durchgeschnitten und als F und D eingestuft. Am letzten Tag des Quartals gab es dann in Österreich 8 und in den USA nur fünf Fleckengruppen. Unabhängig von der anscheinend auch bei professionellen Sonnenbeobachtern schwierigen Klassifikation bleibt unterm Strich auf jeden Fall eine nun doch endlich erhöhte Sonnenaktivität übrig. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;u&gt;Hα:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; mso-fareast-language: EN-US;"&gt;Im Licht der &lt;a href="http://www.swpc.noaa.gov/ftpmenu/forecasts/RSGA.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Wasserstofflinie Hα&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; begann der Monat eher moderat. Am 1. wurde um 4:13 UT in der AR 11164 ein C6 Subflare beobachtet, gefolgt von einem C1/Sf Röntgenflare um 1318 UT am 2. Die folgenden Tage brachten keine wesentliche Steigerung, stets stiegen aus der AR 11164 Flares maximal der Klasse C empor. Das änderte sich erst am 7., als um 14:33 UT aus der AR 11166 ein M1/SF aufstieg, der gleich mit zwei Radioausbrüchen, einmal vom Typ II und einmal vom Typ IV assoziiert war. Um 20:12 UT brachte die AR 11164 einen M3-Flare hervor. Ein paar Stunden zuvor. Um 14:48 UT war zudem ein koronaler Massenauswurf (CME) erfolgt. Daneben gab es weitere Flares der Klasse C und einen erhöhten Strahlungsfluss im Radiobereich bei 10,7 cm Wellenlänge. Einen Tag später stieg dicht am östlichen Rand der Sonne ein CME mit einem heftigen Radioausbruch auf, der nicht mit einer Aktiven Region gekoppelt war. Die AR 11165 produzierte um 10:44 UT einen M5/1f Flare. Kurz darauf kamen aus der AR 11166 zwei weitere M-Flares hervor. Das Ende der Fahnenstange war damit aber noch längst nicht erreicht: In diesem Gebiet entstand am 9. um 23:23 UT ein X1/2b Flare, ein M1 am 10. um 22:41 UT, am 12. um 4:43 UT ein M1/2n- und um 15:27 UT ein C9/1F (beide begleitet von einem Typ II – Radiosturm). Neben ein paar c-class-flares blieb es in den kommenden Tagen etwas ruhiger. Erst die AR 11169 zeichnete sich am 14. Um 19:52 UT durch einen M4/1n-Flare aus, der ebenfalls mit einem Radiosturm verbunden war. Sie war auch der Ursprungsort für einen M1-Flare am 15. um 0:22 UT. Sie beförderte auch die Teilchen eines lang anhaltenden C3/Sf-Flare am 16. ins All, der Höhepunkt des Ausbruchs wurde um 20:34 UT erreicht. Bis zum 23. blieb es bei kleineren Ausbrüchen, die über die Klasse C nicht hinaus kamen. Just an diesem Tage aber wurde um 2:17 UT ein M1-Flare beobachtet, der aus der AR 11176 kam und weitere, allerdings schwächere Flares nach sich zog. Sie war auch für den M1/1F-Flare vom 24., 12:07 UT verantwortlich, der einen schwachen Radiosturm und einen leichten CME zur Folge hatte. Diese AR blieb auch erst mal die aktivste. Aus ihr kam auch der M1 am 25. um 23:22 UT (verbunden mit zwei Radiostürmen). Die AR 11180 erzeugte am 26. um 5:00 UT einen großen, aber nicht erdwärts gerichteten, Partikelstrom, der mit ca. 850 km/s in den umgebenden Weltraum hinausgeschleudert wurde. Am Tag darauf gab es dann wieder eher untergeordnete Ausbrüche, bzw. Materieausbrüche am Ostrand, was auf eine dort befindliche AR hindeutete, die demnächst die erdzugewandte Seite erreichen würde. Am 28. wurde um 14:05 UT ein eruptives Filament samt CME im Nordosten der Sonne beobachtet, der aber nicht erdwärts gerichtet war. Bis zum Quartalsende ging denn auch hier die Aktivität zurück, es wurden wieder nur maximal c-class-flares registriert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-3773999625561256986?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/3773999625561256986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/die-sonne-im-marz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3773999625561256986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/3773999625561256986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/die-sonne-im-marz-2011.html' title='Die Sonne im März 2011'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4493301137428454965</id><published>2011-04-12T08:45:00.000+02:00</published><updated>2011-04-12T08:45:46.525+02:00</updated><title type='text'>12. April 1981: Das Space-Shuttle COLUMBIA fliegt das erste Mal ins All</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Genau 20 Jahre, nachdem erstmals ein Mensch in den Weltraum geflogen war, startete in Cape Canaveral ein Raumfahrzeug eines ganz neuen Typus: Der wiederverwendbare Space Shuttle mit Namen COLUMBIA mit der Missionsbezeichnung STS-1 und dem internen Namen OV-102. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Zur Besatzung gehörten der Weltraumveteran und Kommandant John Young, der zuvor bereits viermal im All gewesen war (GEMINI und 3 und 10, APOLLO 10 und 16) und bis heute der einzige Shuttle-Flieger war, der auch auf dem Mond gelandet war, und Pilot Robert Crippen, ein Weltraum-Neuling, der danach noch bei vier weitere Shuttle-Missionen mitfliegen sollte. Zur Ersatzmannschaft gehörten als Kommandant Joe Engle, der schon für APOLLO-Flüge vorgesehen war, dann aber bei STS-2 und STS-51 I doch noch verspätet zu einem Einsatz kam und als Pilot Richard Truly, ein weiterer Weltraum-Neuling, der später bei STS-2 und STS-8 mitflog.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der erste Space-Shuttle-Flug war in mehrfacher Hinsicht eine historische Mission: Erstmals flog man ein neues System, ohne es zuvor unbemannt getestet zu haben (die Einzelteile wurde getestet, aber nicht, nachdem sie zu einem Ganzen verbaut worden waren). Erstmals kam mit Young ein Besatzungsmitglied zum 5. Mal zu einem Weltraumeinsatz. STS-1 und 2 waren die einzigen Unternehmungen, bei denen der Außentank weiß lackiert war (was man später wegen der Gewichtsersparnis wegließ).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Dabei hatte die COLUMBIA zu diesem Zeitpunkt bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Der Orbiter wurde am 23. März 1979 huckepack per Boeing 747 nach vierjähriger Bauzeit am Cape angeliefert. Der aus hitzebeständigen Kacheln bestehende Schutzschild an der Unterseite der Raumfähre war noch nicht fertig und bestand nun auch Kunststoffplättchen, die am Cape durch die echten Kacheln ersetzt werden sollten. Während der Überführung waren etliche dieser Kacheln wieder abgefallen. Es gab Probleme sowohl bei der Herstellung der Kacheln, als auch beim Ankleben, weswegen sich der Start vom März 1979 über den 9. November 1979 bis eben zu jenem historischen Datum im April 1981 verzögerte. Auch fehlte noch das Haupt- und das Manövertriebwerk des Shuttles, die ebenfalls nicht rechtzeitig an die NASA übergeben werden konnte. Schwierigkeiten gab es auch mit der Finanzplanung seitens der NASA, sodass für die sich verzögernden Arbeiten nun auch noch das Geld fehlte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Was folgte, waren umfangreiche Tests an den Triebwerken und anderen technischen Einrichtungen der Raumfähre. Dafür war extra auch die ENTERPRISE zum Kennedy Space Center beordert worden. Sie war jener Orbiter, mit dem seit 1977 unbemannte Testflüge ohne Triebwerke und Hitzeschilde innerhalb der Atmosphäre durchgeführt worden waren. Hierzu wurde sie, ebenfalls mit einer Boeing 747, in größere Höhen gelogen und dort abgekoppelt. Am Cape wurde sie für die Generalprobe der ersten bemannten Mission verwendet und am 1. Mai 1979 zur Startrampe 39A gefahren, wo früher die SATURN V-Mondraketen mit den APOLLO-Besatzungen abhoben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nachdem die technischen Systemtests mehr oder weniger zufriedenstellend verliefen, gab es immer wieder Probleme mit dem Hitzeschild. Die aus Glasfaser bestehenden Kacheln hafteten nicht so gut wie angenommen und fielen, gerade in der Anfangsphase der Shuttle-Flüge, immer wieder in größeren Mengen ab. Erst später konnte dieser Punkt deutlich verbessert werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;In den folgenden Monaten folgten immer wieder neue technische Hürden, die genommen werden musste. Mal brach eine Treibstoffleitung in einem der Motoren, dann machten auch neue Kacheln wieder Probleme.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Schließlich waren im November 1980 alle Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen, sodass am 29. Dezember 1980 die fertige COLUMBIA VAB zur 5,6 km entfernten Startrampe gefahren werden konnte. Erst dort erhielt sie ihre in&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Startkonfiguration mit den beiden Feststoffboostern an ihrer Seite. Weitere Tests wurden durchgeführt und verliefen erfolgreich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der Start wurde für den 17. März 1981 geplant, musste aber auf den 10. April 1981 verschoben werden, weil bei der Probebetankung des Außentanks Teile der Schaumstoffisolierung abgeplatzt waren. Die Reparaturen dauerten zwei Wochen und so wurde der 10. April als neuer Starttermin bekannt gegeben. Seit dem 6. April lief der 73 Stunden währende Countdown. Dieser musste angehalten werden, als sich die fünf Bordcomputer, die ständig miteinander in Kontakt standen. Vier waren für den Missionsverlauf zuständig, der fünfte war ein Backupsystem, das bei Bedarf automatisch hätte einspringen müssen, es gab aber Abstimmungsprobleme just mit diesem Reserverechner. Diese mussten erst bereinigt werden, der Start wurde auf den 12. April 1981, 12:00 UTC verschoben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nun gab es aber keine Unterbrechungen des Countdowns mehr und die Raumfähre COLUMBIA hob genau nach Plan ab. Die Feststoffbooster wurden nach zwei Minuten Flug in rd. 53 km Höhe abgetrennt, die Haupttriebwerke nach 8 Minuten in 118 km Höhe abgeschaltet und der erste Orbitalflug eines Space Shuttles in 245 km Höhe begann. Diverse Tests standen auf dem dicht gedrängten Programm. Als erstes wurden die Tore der Ladebucht geöffnet (was bei jeden Flug nötig ist, um einen Temperaturausgleich bei Durchflügen zwischen der Tag- und der Nachtseite der Erde herbeizuführen). Nach sieben Stunden wurde der Shuttle mit Hilfe der Manövertriebwerke auf eine Flughöhe von fast 280 km angehoben. Danach war eine mehrstündige Schlafperiode eingeplant. Geweckt wurden die Astronauten am 13. April mit dem Countrysong „Blast Off COLUMBIA“, dem ersten Wack-up-Call der Shuttle-Geschichte, der schnell zur Tradition werden sollte und auch heute noch auf der ISS praktiziert wird. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der zweite Tag im All brachte neben einem Gespräch mit dem damaligen US-Vizepräsitenden George Bush und der ersten Reparatur im Shuttle: Ein Datenrekorder musste wieder in Ordnung gebracht werden, was sehr viel Zeit in Anspruch nahm, da sich dieser im Mitteldeck hinter einer Wandverkleidung befand und gegen ein an Bord befindliches Ersatzgerät ausgetauscht werden musste. Danach begann die zweite und letzte Schlafperiode. Die Nacht aber war sehr unruhig. Um 4:00 UTC wurden Young und Crippen durch einen Alarm geweckt, in einer der drei Auxiliary Power Units, die für ausreichenden Druck in der Hydraulik der Ruderflächen sorgen mussten und für die Landung von erheblicher Bedeutung waren, war die Betriebstemperatur deutlich gefallen, was unter Umständen dazu führen konnte, dass sich das Ruder nicht mehr richtig bewegen ließ. Per Heizung wurde die Temperatur erhöht, was aber das Problem nicht löste. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nach dem obligatorischen Tubenfrühstück mussten die Trägheitsdämpfer (Inertial Measurement Units) neu justiert werden, damit das Navigationssystem fehlerfrei arbeitete. Alle im Shuttle herumfliegenden und für die Landung nicht benötigten Teile wurden danach verstaut und die Tore der Ladebucht verschlossen. Um 17:21 UTC wurde der Landevorgang durch Verlassen der vorherigen Umlaufbahn eingeleitet. Die zuvor fehlerhaft arbeitende APU zeigte nun nach der Geschwindigkeitsreduzierung auf 326 km/h und dem Einfliegen in den richtigen Landewinkel hinab zur Edwards Air Force Base in Kalifornien keinen Fehler mehr an. Um 18:21 UTC erfolgte der „Touchdown“ der Hinterräder und wurde nach 2,7 km von 352 km/h bis zum Stillstand abgebremst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Die nachfolgende Inspektion der Hitzeschutzkacheln ergab, dass 247 von etwa 31.000, überwiegend durch Steine auf der Landebahn, beschädigt und 16 ganz abgefallen waren. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Ein erfolgreicher Flug stand am Anfang des Lebens der Raumfähre COLUMBIA, ein tragischer Absturz nach 28 erfolgreichen Weltraumeinsätzen an dessen Ende. Am 1. Februar 2003 kehrte sie von der STS-107-Mission zum Kennedy Space Center zurück. In ca. 60 km Höhe über Texas brach sie beim Wiedereintritt auseinander. Als Ursache gilt nach eingehenden Untersuchungen ein Loch im Hitzeschild, das beim Start durch ein herabgefallenes Schaumstoffteil entstand, das vom Haupttank gegen die Unterseite des Orbiters geprallt war. Dieses verursachte eine Überhitzung in der Tragfläche, deren Hitze sich bis ins Innere des Shuttles fortsetzte und diesen auseinanderbrechen ließ. Dabei kamen sieben Astronauten ums Leben. Es war die zweite Shuttle-Katastrophe nach dem Absturz der CHALLENGER am 28. Januar 1986. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4493301137428454965?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4493301137428454965/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1981-das-space-shuttle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4493301137428454965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4493301137428454965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1981-das-space-shuttle.html' title='12. April 1981: Das Space-Shuttle COLUMBIA fliegt das erste Mal ins All'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-2186467831745684862</id><published>2011-04-12T08:42:00.000+02:00</published><updated>2011-04-12T08:42:48.419+02:00</updated><title type='text'>12. April 1961: Juri Gagarin ist der erste Mann im All</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Er dauerte nur 89,34 Minuten und führte einmal um die Erde herum, dennoch schrieb er Geschichte: Der erste bemannte Weltraumflug durch den sowjetischen Kosmonauten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Alexejewitsch_Gagarin"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Juri Gagarin&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; an Bord des Raumschiffs &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wostok_1"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;WOSTOK-1&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Erste Planungen für einen bemannten Weltraumflug gab es in der UdSSR bereits Ende 1957 und wurde beschleunigt, als bekannt wurde, dass die USA in Gestalt des MERCURY-Programms ebenfalls an bemannten Weltraumflügen arbeiteten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;So sollte Ende 1960 das Testprogramm des WOSTOK-Raumschiffs beginnen. Die Konstrukteure des Raumfahrzeugs schlugen derweil in einem Memorandum an das Zentralkomitee der&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion) vor, bereits im Dezember 1960 einen ersten bemannten Weltraumflug zu unternehmen. Zwei Gründe führten jedoch dazu, dass der Start verschoben werden musste. Der eine war der Start der ersten sowjetischen Venussonde VENERA-1. Sie startete am 12.2.1961 erfolgreich, aber schon am 19.2. ging in 2 Mio. km Entfernung zur Erde die Funkverbindung verloren; die Sonde flog am 12.9.1961 in 100.000 km Entfernung an dem wolkenverhangenen Planeten vorbei, war dafür immerhin das erste irdische Raumfahrzeug, das in seine Richtung flog. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der zweite Grund für die Startverschiebung war weitaus schwer wiegender: Die Nedelin-Katastrophe am 24. Oktober 1960. Benannt nach den Chef der strategischen Raketentruppen, Marschall und Held der Sowjetunion, Mitrofan Iwanowitsch Nedelin (1902-1960), kam es an dem bewussten Tag zu einer katastrophalen Fehlentscheidung. Auf dem Startplatz am Kosmodrom Baikonur (aus Tarngründen teilweise auch mit dem Namen Tjuratam versehen) stand die neuentwickelte und erste echte Interkontinentalrakete R-16 der UdSSR und wurde einer Reihe von Tests durchgeführt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Auf Druck von Parteichef Nikita Chrustschow sollte der Start unbedingt am Tag der Oktoberrevolution erfolgen. Dafür sollte Marschall Nedelin unter allen Umständen sorgen. Doch die Rakete war noch nicht soweit, dass sie hätte starten können. Marschall Nedelin schlug alle Bedenken beiseite und forderte, den Start am 24. Oktober 1960 durchzuführen und platzierte sich 8m neben der Rakete auf einen Stuhl, um die Sicherheit der sowjetischen Raketensysteme zu demonstrieren. Techniker und Wissenschaftler sahen sich nun gezwungen, es ihrem militärischen Befehlshaber gleichzutun. Durch den Fehler eines unter hohem Druck stehenden Technikers, der den Aktivierungsschalter für die Startsequenz in die richtige Position bringen wollte, wurde die Schalterstellung, die ein manuelles Zünden der 2. Raketenstufe herbeiführen sollte, übersprungen. Dabei zündete die zweite Stufe der Rakete auf dem Startplatz und zerriss den Flugkörper in einer fürchterlichen Explosion. Dabei starben verschiedenen Quellen zufolge zwischen 126 und 157 Menschen, als innerhalb von 90 Sekunden 124 Tonnen Treibstoff explodierten. Von Nedelin fand man später nur seinen Orden „Held der Sowjetunion“. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der Tod vieler Wissenschaftler und Techniker warf das sowjetische Raumfahrtprogramm um Jahre zurück, was auch Auswirkungen auf den Start des ersten bemannten Weltraumflug hatte, der sich bis zum 12. April 1961 verzögerte. Bis dahin gab es eine Reihe unbemannter Testflüge, so am 22.12.1960 (zwei mitgeführte Hunde überlebten eine Notlandung in Sibirien anch einem Problem mit der Oberstufe der Rakete), am 9.3.1961 (das Raumschiff flog erfolgreich in der WOSTOK-Konfiguration und hatte ebenfalls zwei Hunde und einen Dummie an Bord) und am 25.3.1961, der Generalprobe für den ersten Weltraumflug.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Den Start der WOSTOK-1 mit Juri Gagarin, der nach einem strengen und mühsamen Auswahlverfahren schließlich als erster für den Raumflug bestimmt wurde (im Falle eines Ausfalls wäre German Stepanowitsch Titow (1935-2000), der am 6. August 1961 als zweiter Mann die Erde in dem Raumschiff WOSTOK-2 an der Reihe gewesen) legte man schließlich auf den 12. April 1961 fest. Aus den ursprünglich vorgesehenen zwei Erdumkreisungen wurde aber nur eine einzige, weil man bei den Hunden, die ins All geflogen waren, Anzeichen von Raumkrankheit festgestellt hatte und Probleme bei Gagarin vermeiden wollte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Bereits um 3 Uhr Ortszeit nahmen die Spezialisten der Bodenstation ihre Plätze ein, um 5:30 Uhr erfolgten das – wie auch in den USA – später traditionelle Frühstück, letzte medizinische Untersuchungen, um 6:50 Uhr stieg Gagarin in die Raumkapsel ein. Um 7:50 Uhr wurde die Luke verschlossen, musste jedoch später wieder geöffnet werden, weil eine Automatik wies darauf hin, dass, das die Verriegelung nicht ordnungsgemäß war. Wegen dieser Panne konnten die am Startturm anwesenden Techniker diesen erst 30 Minuten vor dem anberaumten Start wieder verlassen. Um 9:06:59,7 Uhr Ortszeit zündeten die Triebwerke der ersten Stufe und WOSTOK-1 startete mit Juri Gagarin an Bord zum ersten bemannten Weltraumflug der Geschichte. Doch ganz so perfekt lief der erste Flug nicht ab, wie man jahrelang alle Welt weiß machen wollte. Während des Aufstiegs wurde Gagarin mit mehreren g Beschleunigung in die Liege gepresst, der Pulsschlag erhöhte sich auf 150 Schläge pro Minute. Nach dem Auslaufen der 2. Stufe setzte schlagartig die Schwerelosigkeit ein und Gagarin wurde nun mit aller Gewalt in die Sicherheitsgurte gepresst. Nach dem Abtrennen der 3. Stufe erreichte WOSTOK-1 (weil die Trägerrakete mangelhaft gearbeitet hatte) einen um 70 km höheren Orbit als vorgesehen. Der Flug selber verlief außerordentlich ruhig, Gagarin hatte auch nicht sehr viel zu tun, außer, die Funkverbindung zu halten und die Erdoberfläche zu beobachten. Medizinische Daten wurden von den an seinem Körper befestigten Sensoren automatisch gemeldet und echte wissenschaftliche Untersuchungen waren bei diesem Erstflug nicht eingeplant worden. Immerhin nahm er die erste Weltraummahlzeit zu sich, in Tuben gepresste, pürierte Nahrung, die ihm aber nicht sonderlich schmeckte. Ein Phänomen, das heute allgemein bekannt ist, seinerzeit aber noch nicht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Um 10:25 Uhr erfolgte die 40 s lange Zündung der Bremstriebwerke, was Gagarin durch einen leichten Anstieg der Beharrungskräfte wahrnahm. Dadurch kam es zu einem Zwischenfall, der leicht in einer Katastrophe hätte enden können. Zur Vorbereitung des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre hatte Gagarin nicht nur die Rollläden in dem Raumschiff an zwei Fenstern heruntergelassen, sondern das Raumschiff auch in leichte Drehbewegungen versetzt, um eine Aufheizung durch die Sonne abzumildern. Um landen zu können musste die Landekapsel vom Rest des Raumschiffs abgetrennt werden, ein Verfahren, was die USA bei den APOLLO-Flügen ebenfalls praktizierten. Doch die Trennung war auch nach 2 Minuten noch nicht erfolgt. Zwar konnte der Körper des Service-Teils abgetrennt werden, blieb aber durch einige Kabel nach wie vor mit der Landeeinheit verbunden. Gleichzeitig begann sich das Raumschiff um den neuen Massenschwerpunkt zu drehen. Zwar hätte man wohl in dieser Konfiguration landen können, doch würde der Landeplatz irgendwo im Fernen Osten der Sowjetunion liegen. Nun kam aber die atmosphärische Reibung dem ersten Kosmonauten der Welt zu Hilfe, sie schmolz die Kabelverbindungen und 10 Minuten später als geplant wurden beide Raumflugkörper dann doch noch erfolgreich voneinander getrennt, wodurch sich auf die Eigenrotation von WOSTOK-1 verringerte. Der Abstieg konnte beginnen. Gagarin nahm in dieser Zeit außerhalb der Kapsel ein violettes Leuchten wahr, bemerkte einen kurzfristigen Anstieg der Schwerkraft auf das zehnfache und berichtete später von einem etwa 2 bis 3 Sekunden andauernden Sehkraftverlust. Erst nach Durchbrechen der Schallmauer hörten diese Effekte wieder auf. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;In 7 km Höhe wurde der Hauptfallschirm der Landekapsel geöffnet und nur Augenblicke später Gagarin per Schleudersitz herausbefördert. Gagarin landete schließlich in der Nähe des vorausberechneten Landepunktes nahe dem Verwaltungsbezirk Saratow, 26 km südwestlich der Stadt Engels, wo er schon bei Trainingssprüngen gelandet war. Die Landekapsel ging unterdessen 2,5 km entfernt in einer Schlucht, nicht weit von einem Haus entfernt, nieder. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der erste Weltraumflug war beendet. Juri Gagarin wurde zu allerlei Feierlichkeiten eingeladen und mit Orden ausgezeichnet, doch in den Weltraum durfte er nie wieder starten. Bis 1963 war er Chef der sowjetischen Kosmonauten und studierte anschließend an der Militärakademie Prof. N.J. Schukowski Ingenieurswissenschaften. Außerdem war er als Ersatz für Wladimir Komarow vorgesehen, der am 24.4.1967 bei der Landung von SOJUS 1 ums Leben kam. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Die Umstände von Gagarins Tod am 27.3.1968 sind bis heute nicht geklärt. Nach offiziellen Verlautbarungen starb er beim Absturz seiner MiG-15 UTI aufgrund mehrerer Pilotenfehler. Untersuchungsberichte der nach dem Unglück eingerichteten Kommissionen wurden bis heute nicht veröffentlicht, auch, um den Heldstatus von Gagarin nicht zu gefährden. Erst Mitte der 80er Jahre gelang es Alexei Leonow, in die Berichte Einsicht zu erlangen. Danach waren am Tag des Absturzes vier Abfangjäger vom Typ Suchoi-15 in der gleichen Gegend unterwegs wie Gagarin, wobei einer der Flugzeuge Gagarins MiG zu nahe kam und durch die Luftströmungen den Absturz herbeiführte. Leonow, der unweit der Absturzstelle an jenem Tag Fallschirmsprünge absolviert hatte, konnte sich an zwei Überschallknalle erinnern, die nur 1 bis 2 Sekunden auseinander lagen, während der Untersuchungsbericht von 15 bis 20 Sekunden ausging. Möglicherweise wurden, ganz gleich, wie viel Abstand zwischen beiden Ereignissen lag, im Cockpit falsche Angaben vom Höhenmesser angezeigt, sodass der Sturzflug der MiG nicht mehr abgebremst, die Maschine nicht mehr abgefangen werden konnte und schließlich am Boden zerschellte. Gerüchte, wonach Gagarin ermordet wurde, weil er Kritik am System der Sowjetunion geäußert haben soll, wurden indes nicht bestätigt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-2186467831745684862?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/2186467831745684862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1961-juri-gagarin-ist-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2186467831745684862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/2186467831745684862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1961-juri-gagarin-ist-der.html' title='12. April 1961: Juri Gagarin ist der erste Mann im All'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-7659496344033635265</id><published>2011-04-12T08:36:00.000+02:00</published><updated>2011-04-12T08:36:47.374+02:00</updated><title type='text'>12. April 1937: Der sowjetische Kosmonaut Igor Petrowitsch Wolk wird geboren</title><content type='html'>&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Der in Smijew, im Verwaltungsbezirk Charkow, der ehemaligen Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik geborene&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Igor_Petrowitsch_Wolk"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Igor Petrowitsch Wolk&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; zählt zu den hierzulande eher unbekannteren sowjetischen Kosmonauten. Dementsprechend wenig ist über ihn zu erfahren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Mit 19 Jahren absolvierte er die Militärfliegerschule in Kirowohrad und besuchte danach eine Außenstelle des Moskauer Staatlichen Luftfahrtinstitutes, wo er 1969 sein Studium abschloss. Was er in den Folgejahren tat, ist nicht bekannt, aber im Dezember 1978 begann er die Grundausbildung für Kosmonauten, die er am 30. Juli 1980 nach Übernahme durch die Staatliche Zwischenbehördliche Kommission abschloss und als Kosmonaut für das sowjetische Raumfährenprogram BURAN ausgewählt wurde. Die Planungen für die äußerlich dem amerikanischen Space Shuttle täuschend ähnlich sehende sowjetische Raumfähre hatten bereits Anfang der 70er Jahre am Zentralen Aerohydrodynamischen Institut in Moskau begonnen, nachdem es erste Überlegungen hierzu schon in den 50er Jahren gegeben hatte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Streng genommen gilt der Name BURAN sowohl für das Raumfahrtprogramm und außerdem nur für das erste Model BURAN 1.01, das zweite, BURAN 1.02 wurde inoffiziell Ptitschka genannt. Die im Technikmuseum Speyer ausgestellte sowjetische Raumfähre trägt die offizielle Bezeichnung OK-GLI (bzw. BTS-02), wurde aber, wie seinerzeit das amerikanische Shuttle &lt;a href="http://astroholl.blogspot.com/2011/01/die-enterprise.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;ENTERPRISE&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, nur für Flüge innerhalb der Erdatmosphäre verwendet. Insgesamt 25 mal wurde die erfolgreich getestet. Wolk war als Pilot für den ersten bemannten Weltraumflug der BURAN 1.01 vorgesehen, zu dem es aber im Zuge der Auflösung der UdSSR nicht mehr kam. BURAN 1.01 wurde 1986 gebaut, erfolgreich getestet und am 15. November 1988 erstmals erfolgreich per Fernsteuerung gestartet und nach zwei Erdumrundungen wieder erfolgreich gelandet. Eine bis heute nicht wiederholte Meisterleistung sowjetischer Konstrukteure. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Ptitschka sollte ursprünglich 1990 fertig gestellt sein und 1991 erstmals ins All starten. Weder dies noch der Bau von drei weiteren Raumfähren wurden jemals vollendet. &lt;a href="http://www.spacefacts.de/bios/cosmonauts/german/volk_igor.htm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Igor Wolk&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; war dennoch nicht nur Trainingskosmonaut, sondern ist 1984 mit der SOJUS T-12 als Mitglied der vierten Gastmannschaft auf der sowjetischen Raumstation SALJUT 7 mitgeflogen. Kommandant der Mission war Wladimir Alexandrowitsch Dschanibekow, Bordingenieurin Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja. Wolk verbrachte insgesamt fast 14 Tage auf der Raumstation (Start in Baikonur: 17.7.1984, Landung 140 km südöstlich von Schesqasghan: 29.7.1984). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Als Forschungskosmonaut hatte Wolk die Aufgabe, verschiedene Experimente aus den unterschiedlichsten Fachbereichen durchzuführen. Dazu gehörten materialwissenschaftliche Teste (Probenbehälter wurden bis zu 40 Stunden dem Vakuum des Weltraums und direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, mit der Kamera Astra-1 untersuchte man die nähere Umgebung von SALJUT 7 nach Spuren von Gasen und Partikel und das Photometer EFO-1 diente der Beobachtung der obersten Schichten der Erdatmosphäre. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Überdies wurden Proben der Raumluft in der Station genommen und Wolk musste an sich selbst die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Fähigkeiten von Raumpiloten testen. Darüber hinaus war dieser Raumflug auch in anderer Hinsicht durchaus bemerkenswert. Schon das Ankopplungsmanöver von SOJUS T-12 an die Raumstation war insofern ein Novum, weil nicht nur erstmals die Telemetriedaten nicht nur an die Bodenstation und die Raumstation gleichzeitig übermittelt wurden, das Raumschiff koppelte auch erstmals an eine nicht in der Höhe abgesenkte Raumstation an. Die Besatzung traf in der Raumstation auf die Langzeitbesatzung der drei Kosmonauten Kommandant Leonid Denissowitsch, Bordingenieur Wladimir Alexejewitsch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Alexejewitsch_Solowjow" title="Wladimir Alexejewitsch Solowjow"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none;"&gt;Solowjow&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und Bordarzt Oleg Jurjewitsch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oleg_Jurjewitsch_Atkow" title="Oleg Jurjewitsch Atkow"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none; text-underline: none;"&gt;Atkow&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Am 25.7.1984 absolvierte Sawizkaja als erste Frau einen Weltraumausstieg. Zusammen mit Dschanibekow testete sie ein Multifunktionsgerät zur Materialbearbeitung im Vakuum während ihr Kollege die Aktion aus der Luftschleuse heraus filmte. Danach tauschten beide die Plätze. Kurzzeitig gab es auch die Überlegung, dass beide Außenarbeiten an einer beschädigten Treibstoffleitung ausführen sollten. Allerdings bestanden Kisim und Solowjow darauf, diese selber auszuführen, während ihnen Dschanibekow und Sawizkaja per Video assistierten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;1996 schied Wolk aus Altersgründen aus dem Kosmonautenkorps aus und arbeitete als Testpilot für ein Forschungsinstitut des &lt;/span&gt;Russischen Ministeriums für Luftfahrtindustrie. Gegenwärtig pflegt er seinen Un-Ruhestand und engagiert sich als &lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Erfinder. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-7659496344033635265?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/7659496344033635265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1937-der-sowjetische-kosmonaut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7659496344033635265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7659496344033635265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1937-der-sowjetische-kosmonaut.html' title='12. April 1937: Der sowjetische Kosmonaut Igor Petrowitsch Wolk wird geboren'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4073120413949372825</id><published>2011-04-12T08:28:00.000+02:00</published><updated>2011-04-12T08:28:20.823+02:00</updated><title type='text'>12. April 1851: Edward Walter Maunder wird geboren</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Mit dem Namen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Walter_Maunder"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Maunder&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; verbindet man in erster Linie die Phase der Inaktivität der solaren Fleckentätigkeit in den Jahren 1645 bis 1715, das sogenannte Maunder-Minimum. Doch es wäre falsch, den am 12. April 1851 als Sohn eines Methodistenpredigers in London Geborenen auf dieses eine Faktum zu reduzieren. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Nach dem Besuch des King´s College, das er ohne Abschluss verließ (und nebenher in einer Bank gearbeitet hatte, um das Studium zu finanzieren) wurde er 1873 Assistent am Royal Greenwich Observatory und arbeitete zunächst im Bereich Spektroskopie. Hier widmete er sich der Fotografie und Positionsbestimmung von Sonnenflecken, wobei er seine erste Entdeckung machte: Er fand die Breitenwanderung der Flecken im Verlauf der Fleckenzyklen heraus und veröffentlichte 1904 das erste Schmetterlingsdiagramm. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Bei seinen Aufgaben wurde er ab 1891 durch seine spätere zweite Ehefrau Annie Scott Dill Russell unterstützt, die zwar eine Ausbildung als Mathematikerin am Girton College mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, an der Sternwarte aber nur Hilfsarbeiten ausführen durfte. Etwa zu der Zeit begann er sich nach Lektüre der Arbeiten Gustav Spörers, der eine außergewöhnlich geringe Sonnenaktivität zwischen 1400 und 1510, das sogenannte Spörer-Minimum, entdeckt hatte, mit der Frage auseinander zu setzen, ob es derartig lange Minima auch zu anderen Zeiten gab. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;1893 präsentierte er dann seine Entdeckung des Maunder-Minimums, deren Daten er aus dem Archiv der Sternwarte gewonnen hatte. Wie seinerzeit üblich, beschäftigte er sich auch mit der Frage der Marskanäle, schätzte deren Sichtung aber eher vorsichtig ein und konnte anhand eigener Versuche herleiten, dass es sich dabei um optische Täuschungen handeln musste. Als Konsequenz daraus schloss er auch die Möglichkeit eines bewohnten Mars aus, weil dort die Temperaturen zu niedrig wären und die Winde, die auf der Erde für einen Temperaturausgleich sorgen, auf dem Mars auszuschließen seien. Außerdem unterstützte er durch hohes Engagement die Gründung der British Astronomical Association (BAA), die 1890 ins Leben gerufen wurde. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Seit 1875 Mitglied an angesehenen Royal Astronomical Society (RAS), strebte er danach, eine Vereinigung aller Astronomen zu bilden, in der professionelle wie Amateursternforscher unabhängig ihrer beruflichen Zugehörigkeit und ihres Geschlechts zusammen kamen. Frauen waren daher von Anfang an in der BAA vertreten (was ihnen in der RAS erst ab 1915 zugebilligt wurde). Maunders Frau wurde 1916 Mitglied der RAS. Maunder war erster Herausgeber der Mitgliederzeitschrift der BAA, nach seinem Tod hatte seine Frau diese Aufgabe übernommen. Edward Walter Maunders Bruder Thomas Frid Maunder (1841-1935) war ebenfalls Mitbegründer der BAA und für 38 lange Jahre Sekretär der Vereinigung. Edward Walter Maunder starb am 21. März 1928 in London. Ein 55 km durchmessender Mondkrater auf der südlichen Halbkugel der Mondrückseite bei 14,6° Süd und 93,8° West und ein Marskrater in der Region Noachis Terra wurden nach Maunder benannt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4073120413949372825?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4073120413949372825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1851-edward-walter-maunder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4073120413949372825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4073120413949372825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1851-edward-walter-maunder.html' title='12. April 1851: Edward Walter Maunder wird geboren'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4451899662094742392</id><published>2011-04-12T08:24:00.000+02:00</published><updated>2011-04-12T08:24:29.807+02:00</updated><title type='text'>12. April 1817: Charles Messier stirbt</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;a href="http://www.astronomie.de/galerie/projekte/messier/lebenslauf.htm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Der französische Astronom&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; wurde am 26. Juni 1730 in Badonviller in Lothringen als zehntes von insgesamt 12 Kindern unter ärmlichen Verhältnissen geboren. Sein Interesse an der Astronomie wurde 1744 durch die Beobachtung des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klinkenberg_(Komet)"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Kometen C/1743 X1 (Klinkenberg)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; geweckt, der auch als der Große Komet von 1744 in die Geschichte eingegangen ist. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Entdeckt am 9. Dezember 1743 durch den Amateurastronomen Dirk Klinkenberg (1709-1799) und unabhängig davon am 13. Dezember des gleichen Jahres durch Jean-Philippe de Chéseaux (1718-1751), wurde dieser Schweifstern auch der sechsschwänzige Komet genannt, wegen des auf zeitgenössischen Darstellungen sechsfach geteilten Schweifs. 1751 ging Messier nach Paris und fand eine Einstellung beim Marineastronomen Joseph-Nicolas Delisle (1668-1768) und wurde 1754 Schreiber. Seine Aufgabe bestand darin, vorwiegend Karten zu zeichnen. Bei Delisle lernte er, wie man exakte Positionsbestimmungen auf See vornahm, und wurde von ihm dazu gedrängt, diese Arbeit zu seinem Hauptaufgabengebiet zu machen. Ab etwa 1764 widmete sich Messier ausschließlich der Kometensuche. 1771, etwa ein Jahr nach seiner Hochzeit mit Marie-Françoise de Vermauchampt, wurde er zum Nachfolger von Delisle ernannt und war damit nun auch offiziell Marineastronom. 1781 erlitt er bei einem Unfall schwere Verletzungen, von denen er sich nur mühsam erholte und während der Französischen Revolution verlor er, obwohl unpolitisch, Amt und Würden und versank in Armut. Erst 1796 fand er wieder eine Anstellung im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bureau_des_Longitudes"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Bureau des Longitudes&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, dem französischen Büro für Längenbestimmungen auf See, heute vergleichbar etwa mit den United States Naval Observatory (USNO) und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg (ARI), die sich mit Ephemeridenrechnung beschäftigen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;1806 erhielt &lt;a href="http://www.seds.org/messier/xtra/history/biograph.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Messier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; das Kreuz der Ehrenlegion. Seine nachlassende Sehkraft führte dazu, dass er immer weniger beobachtete, der letzte von ihm beobachtete Komet war der „Große Komet 1807“, für dessen Beobachtung er aber schon fremde Hilfe benötigte. 1815 erlitt er einen Schlaganfall und starb am 12. April 1817 in Paris.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Die Liste der Entdeckungen Charles Messiers ist mindestens ebenso lang, wie die seiner Beobachtungen. Eigentlich eher Kometenbeobachter, schuf er mit dem nach ihm benannten Messier-Katalog, der, am 4. März 1769 veröffentlicht, in der Urfassung nur 45 Objekte umfasste. Bis 1780 kamen 23 weitere Objekte hinzu und im September 1782 führte Pierre Méchain (1744-1804) das 107. Objekt der Liste hinzu. Die letzte Fassung des Messier-Katalogs wurde 1781 in den „Connaissance des temps“ für 1784 veröffentlicht, des bis heute führenden astronomischen Jahrbuches in Frankreich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;Ursprünglich sollte sie dazu dienen, Kometen von Deep-Sky-Objekten zu unterscheiden, es wurde daraus aber einer der bis heute bekanntesten Sternkataloge weltweit, der sich vor allem bei Sternfreunden großer Beliebtheit erfreut. Diverse Kometenentde&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;ckungen gehen auf das Konto Charles Messiers. So beobachtete er am 6. Mai 1753 einen Merkurdurchgang (seine erste dokumentierte astronomische Beobachtung). 1757 beteiligte er sich an der Suche nach dem Halleyschen Kometen, der er erst im Januar 1759 fand, vier Wochen nach der offiziellen Wiederentdeckung durch Johann Georg Palitzsch (1723-1788). Im August 1758 entdeckte er einen nicht näher benannten Kometen (die Meldung wurde durch Delisle unterbunden, der sich der Sache nicht sicher war). Im Januar (wieder-)entdeckte er nicht nur den Halleyschen Kometen, sondern auch 1759II Messier und 1759 III Messier (der später zum Großen Kometen von 1760 wurde). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt;"&gt;&lt;span style="mso-bidi-font-weight: bold;"&gt;Im September 1763 folgte „1763 Messier“, ein Jahr später „1764 Messier“ usw. Der letzte von ihm entdeckte Komet war eine Co-Entdeckung: „1801 Pons“ im Juli dieses Jahres. Im selben Jahr beobachtete er auch den ersten Kleinplaneten (1) Ceres. Ihm zu Ehren sind 1935 ein 11 km durchmessender Mondkrater im Mare Fecunditatis und der am 16. Januar 1996 von M. Tichy am Klet Observatory entdeckte Asteroid 7359 Messier (1996 BH) sowie eine Meerenge zwischen dem chilenischen Festland und der Insel Wellington nach ihm benannt worden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4451899662094742392?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4451899662094742392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1817-charles-messier-stirbt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4451899662094742392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4451899662094742392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/12-april-1817-charles-messier-stirbt.html' title='12. April 1817: Charles Messier stirbt'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4936164841537043720</id><published>2011-04-03T22:41:00.000+02:00</published><updated>2011-04-03T22:41:44.726+02:00</updated><title type='text'>4.4. 1968: APOLLO 6</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Die Erfolge mit den beiden vorangegangenen unbemannten APOLLO-Missionen Nr. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_4" style="color: red;"&gt;4&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_5" style="color: red;"&gt;5&lt;/a&gt; hatten den Verantwortlichen der NASA gezeigt, dass das aus Command Module und das Service Module zusammengesetzte APOLLO-Raumschiff ohne Störungen arbeitete. Das Lunar Module stand kurz vor der Einsatzreife und auch die verwendete Trägerrakete SATURN V hielt das, was sich die Konstrukteure von ihr versprachen. Für die NASA-Planer stand fest, dass es noch eine unbemannte Mission geben würde, bevor man drei Astronauten mit APOLLO 7 ins All schicken konnte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Dass Hochtechnologie nie ganz unproblematisch ist, wurde schon kurz nach dem Verlassen des Vehicle Assembly Building am 6. Februar 1968 deutlich, als der Crawler mit der SATURN V wegen starken Regens, ein anderes Mal aufgrund einer Störung der Funkverbindung mit dem CM anhalten musste. Zuvor waren bei Strukturtests am 15. Januar an der Außenhaut des Tanks des SM feine Haarrisse entdeckt worden, die man aber beseitigen konnte. Trotzdem verzögerte sich der Start nicht. Er erfolgte am 4. &lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB" style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;April 1968 planmäßig um 07:00:01 EST (12:00:01 UT) vom Startkomplex 39A, Eastern Test Range, Cape Canaveral. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Damit hörten die Probleme aber noch nicht auf. Die 1. Stufe der SATURN 5 brannte 2 Minuten lang, wobei für 30 Sekunden die Messinstrumente im Cockpit des CM starke Vibrationen (Pogo-Effekt) registrierten, die über dem gesetzten Limit lagen, aber noch nicht kritisch waren. Kurz nach Zündung der 2. Stufe fielen dann zwei der fünf Raketenmotoren aus, weil aufgrund der Erschütterungen mehrere Kabelverbindungen gerissen waren. Die restlichen Triebwerke mussten deshalb 58 Sekunden länger brennen. Dadurch erreichte APOLLO 6 zunächst nicht die vorgesehene Flughöhe für die Zündung der 3. Stufe. Man konnte den Ausfall jedoch dadurch kompensieren, dass die inzwischen bewährte S IVB mit 280 Sekunden länger als geplant brannte und eine &amp;nbsp;Erdumlaufbahn mit einem Perigäum von 178km und einem Apogäum von 367km Höhe über der Erde erreichte. Geplant war allerdings eine Kreisbahn in Höhe von 160 km über der Oberfläche der Erde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_6" style="color: red;"&gt;APOLLO 6&lt;/a&gt; verweilte nun erst einmal für zwei Umkreisungen auf der Parkbahn, während denen die an Bord befindliche 70mm-Kamera die Erdoberfläche mit einer bis dato unbekannten Detailfülle fotografierte. Anschließend wurde ein kompletter Systemcheck durchgeführt. Das Ergebnis war positiv und man konnte fortfahren. Als nächstes wurde das Triebwerk des SM für 442 Sekunden gezündet und APOLLO 6 auf eine Bahnhöhe von 22.200 km gehoben. Die längere Brenndauer hatte dann zur Folge, dass der vorgesehene Test des Hitzeschildes ausfallen musste, weil die noch vorhandene Restmenge Treibstoff nicht mehr ausreichte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Eine der Zielsetzungen der APOLLO 6-Mission war die Simulation des richtigen Wiedereintrittswinkels aus der Übergangsbahn vom Mond zur Erde. Dazu ließ man das Raumschiff von 22.209km Bahnhöhe zur Erde zurückkehren, die Kommandokapsel wurde vom Service Module abgekoppelt und fiel mit 10.000m/sec. in Richtung Erde. Ihr Hitzeschild hielt den enormen Belastungen problemlos stand und mit großer Präzision ging sie um 17:23 EST (22:23 UT), nach insgesamt drei Erdumrundungen und einer Flugdauer von 10 Stunden 22 Minuten und 59 Sekunden, an drei Fallschirmen hängend genau im Zielgebiet im Pazifik nahe des Bergungsschiffes U.S.S. Okinawa bei 27°40'N, 157°59'W nieder. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Das gleiche Flugmanöver auf der simulierten Mondrückflugroute mit der 3. Stufe der SATURN 5 war noch an einem Bruch einer Treibstoffleitung zum Zünder gescheitert, so dass der Raketenmotor nicht erneut gestartet werden konnte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Trotz der Probleme mit der SATURN V war die NASA nun mehr denn je davon überzeugt, dass man es doch noch schaffen könnte, vor Ende des Jahrzehnts Menschen auf den Mond zu bringen und wieder zurückzuholen. In der Presse fanden die neuerliche Pannen mit der APOLLO allerdings kaum Resonanz, weil an diesem Tage der farbige Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King ermordet wurde. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;So startete &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_7" style="color: red;"&gt;APOLLO 7&lt;/a&gt; mit den Astronauten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Schirra" style="color: red;"&gt;Walter M. Schirra&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donn_Eisele" style="color: red;"&gt;Donn F. Eisele&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Cunningham" style="color: red;"&gt;R. Walter Cunningham&lt;/a&gt; am 11. Oktober 1968 zur ersten bemannten Mission seit dem Unglück vom 27. Januar 1967 und umrundete die Erde für einen längerfristigen Test von CM und SM. Als Startrakete wurde, weil man den Erdorbit nicht verlassen, sondern umfangreiche Systemstests ausführren wollte, statt einer SATURN V eine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_%28Rakete%29#Saturn_IB" style="color: red;"&gt;SATURN 1b&lt;/a&gt; verwendet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4936164841537043720?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4936164841537043720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/44-1968-apollo-6.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4936164841537043720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4936164841537043720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/04/44-1968-apollo-6.html' title='4.4. 1968: APOLLO 6'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-7730858470981363544</id><published>2011-03-27T07:41:00.000+02:00</published><updated>2011-03-27T07:41:18.893+02:00</updated><title type='text'>Sommerzeit? Ja, bitte!</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Seit 1980 gibt es in Deutschland die &lt;a href="http://www.blogger.com/%20http://de.wikipedia.org/wiki/Sommerzeit" style="color: red;"&gt;Sommerzeit&lt;/a&gt;. Nicht ganz unumstritten, denn die erwarteten Energieeinsparungen, weil man angeblich das Tageslicht besser nutzen kann, sind bislang nicht eingetreten. Dies kann ich selber durchaus bestätigen. Noch am Freitag konnte ich ohne Licht frühstücken, wenn ich am Montag um kurz nach 5 aufstehe, um zur Arbeit zu gehen, muss ich wieder das Licht einschalten. Auch muss ich abends immer das Wohnzimmerlicht einschalten, weil meine Wohnung in der Ecke eines Wohnblocks liegt und der davor stehende Baum das meiste Tageslicht schluckt. Selbst im Juni muss ich da abends Licht anmachen, wenngleich auch erst später, als das jetzt der Fall ist. Die Sommerzeit bringt meist dort nichts, wo immer eine bestimmte Anzahl an Stunden das Licht eingeschaltet sein muss (z.B. an schlecht gelegenen Arbeitsplätzen) und es egal ist, ob das nun morgens oder abends der Fall ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Seit 31 Jahren gibt es also die Sommerzeit, dennoch haben viele das mit der Umstellung nicht &lt;a href="http://www.welt.de/print/wams/politik/article12974950/Verstehen-Sie-die-Zeitumstellung.html" style="color: red;"&gt;begriffen&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/print/wams/politik/article12974950/Verstehen-Sie-die-Zeitumstellung.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Im Radio war neulich eine nette Analogie zu hören, wie man sich die Umstellung der Uhrzeit merken kann: Im Frühjahr stellen wir Pflanzen vor das Haus, im Herbst holen wir sie wieder rein. Also wird immer am letzten Märzsonntag die Uhr vor-, am letzten Oktobersonntag die Uhr zurückgestellt. Umstellung der Uhr heißt nicht, dass ich sie vom Nachttisch auf den Wohnzimmertisch stelle ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Als in Norddeutschland lebender Amateurastronom sehe ich die Sommerzeit aber durchaus zwiespältig. Da mein Lieblings- und Hauptbeobachtungsobjekt die Sonne ist, genieße ich die Sommerzeit, denn sie ermöglicht bei gutem Wetter eine Beobachtung auch weit nach Feierabend. Deep-Sky-, Planeten-, Mond- und andere Nachtbeobachter haben allerdings das Nachsehen, denn sie müssen nun eine Stunde länger warten, bis es ausreichend dunkel wird. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Wir im Norden haben ab Ende Mai noch ein ganz anderes Problem: die Mitternachtsdämmerung, die die Beobachtung von Objekten am Nachthimmel  zunehmend erschwert. Das hat natürlich keine gesetzliche Ursache, sondern eine astronomische. In den kommenden Monaten nähert sich die Erde ihrem sonnenfernsten Bahnpunkt, gleichzeitig aber wird aufgrund der 23,5° betragenden Neigung der Erdachse die nördliche Hemisphäre mehr beschienen als die südliche. Daher beginnt auf der Südhalbkugel, wo die Sonne nun immer früher unter den Horizont tritt, der Herbst. Wenn wir Sommer haben, haben die Menschen auf der Südhalbkugel Winter und umgekehrt. Übrigens erreicht die Sonne, wenn wir auf der Nordhalbkugel mitten im Winter sind, den sonnennächsten Punkt ihrer elliptischen Bahn. Daran sieht man: Die Entstehung der Jahreszeiten steht im Zusammenhang mit der Stellung der Erdachse und nicht, wie irrtümlich immer noch angenommen wird, mit Sonnennähe und Sonnenferne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Für mich besteht der einzige Nachteil für die Beobachtung nun darin, dass ich bei der Angabe der Uhrzeit für meine Sonnenbeobachtungen immer zwei Stunden zurückrechnen muss. Seit 1980 erfolgt die Angabe in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltzeit"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Weltzeit (UT)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, und von der sind wir im Winter -1 und im Sommer -2 Stunden entfernt, weil wir uns auf einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4ngengrad" style="color: red;"&gt;Längengrad&lt;/a&gt;, östlich des durch die Sternwarte von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Greenwich-Observatorium" style="color: red;"&gt;Greenwich&lt;/a&gt; in London gehenden &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nullmeridian" style="color: red;"&gt;Nullmeridians&lt;/a&gt; befinden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-7730858470981363544?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/7730858470981363544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/sommerzeit-ja-bitte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7730858470981363544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/7730858470981363544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/sommerzeit-ja-bitte.html' title='Sommerzeit? Ja, bitte!'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-4209161148001360437</id><published>2011-03-20T11:20:00.000+01:00</published><updated>2011-03-20T11:20:42.350+01:00</updated><title type='text'>Was lesen Sie gerade?</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Eine Frage, die in einer Literatursendung auf BR-Alpha regelmäßig Menschen in einer bayerischen Einkaufsstraße gestellt wird. Selbstverständlich liest jeder nur hochklassige Literatur, oder das, was gerade so angesagt ist an Krimis, Sachbüchern oder Thrillern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Ich schaue die Sendung nicht regelmäßig, aber mir ist aufgefallen, dass zumindest dann, wenn ich diese Sendung sehe, niemand dabei ist, der gerade ein astronomisches Buch liest, oder gar einen Science-Fiction-Roman. Auch dass jemand gerade ein eBook lesen würde, wurde noch nicht erwähnt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Erst recht würde niemand vor der Kamera sagen, dass er gerade einen &lt;a href="http://www.perry-rhodan.net/aktuell/updates/index.html" style="color: red;"&gt;Perry&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Hauptseite" style="color: red;"&gt;Rhodan&lt;/a&gt;-, &lt;a href="http://www.bastei.de/indices/index_allgemein_639.html" style="color: red;"&gt;Jerry Cotton&lt;/a&gt;-, &lt;a href="http://www.de.maddraxikon.com/index.php?title=Hauptseite" style="color: red;"&gt;Maddrax&lt;/a&gt;- oder sonstigen Roman liest, was allgemein zwar als Schund- oder Trivialliteratur bezeichnet wird, was ich selber aber eher als Unterhaltungs- oder Entspannungsliteratur sehen würde. Man sollte diesen literarischen Zweig auch nicht so abfällig betrachten, weil es darunter auch spannende Geschichten gibt, die man kurz vor dem Einschlafen oder bei anderen Gelegenheiten noch mal weglesen kann. Für viele ist dieser Zweig der einzige Weg zur Literatur. Kleiner Tipp: Auf dem eBook-Reader merkt´s keiner …&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Auf die Frage, was ich gerade lese, würde ich antworten: Die kommende Extra-Ausgabe von interstellarum als PDF (Korrekturlesen), auf dem eBook-Reader das Buch &lt;a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/elliott-hall-den-ersten-stein.html" style="color: red;"&gt;„Den ersten Stein“&lt;/a&gt; von Elliott Hall&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;und als Taschenbuch Sacrificium von Veronique Roy sowie im Bett liegend ein dickes Buch einer der oben genannten Serials. Vor kurzem ausgelesen habe ich das Buch &lt;a href="http://astroholl.blogspot.com/2011/03/buchbesprechungpolarlichter-feuerwerk.html" style="color: red;"&gt;Polarlichter&lt;/a&gt; aus dem Oculum-Verlag&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;und einen alten SF-Roman aus den 50ern: Attentat auf Sol – der galaktische Krieg 1 von Clark Darlton. Überhaupt finde ich SF-Geschichten aus den 50ern immer wieder sehr spannend. Unterwegs gibt´s dann per mp3-Player noch Hörbücher auf die Ohren. Aber das wäre ein Thema für später.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-4209161148001360437?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/4209161148001360437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/was-lesen-sie-gerade.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4209161148001360437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/4209161148001360437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/was-lesen-sie-gerade.html' title='Was lesen Sie gerade?'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-5001896548068955912</id><published>2011-03-19T18:49:00.000+01:00</published><updated>2011-03-19T18:49:07.037+01:00</updated><title type='text'>Endlich wieder Sonne, aber kaum Flecken</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Heute war der Himmel über Hamburg endlich mal wieder, zumindest teilweise, klar. Natürlich schnappte ich mir mein Fernrohr und wollte die Sonne beobachten. Erstmal musste ich feststellen, dass sie hinter meinen Bäumen stand und ich erstmal wieder nicht beobachten konnte. Da auch kein Wind wehte, wurden die Äste nicht beiseite gewischt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Dank der Ökos bei mir, die stets behaupten, die Bäume würden seit Jahrhunderten dort stehen (was sich durch Luftaufnahmen der 50er Jahre nicht verifizieren lässt), dürfen Bäume weder gefällt, noch um tote Äste erleichtert werden. Ironie der Geschichte: Nach einem heftigen Sturm war &lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;just einer der alten und morschen Bäume in ein Fenster der betreffenden Person gestürzt und hatte es zerstört. Aber auch da wollte sie nicht, dass der schon umgestürzte Baum zersägt wird, was er dann aber trotzdem musste, weil er nicht mehr zu retten war und sie veranlasste, das zuständige Amt zu verklagen ...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Zurück zu verhinderten Beobachtung: Ich könnte zwar auf das Nachbargrundstück ausweichen, aber da sind die Leute gleich so paranoid, dass sie die Polizei rufen, weil ich angeblich mit einem Richtung Sonne zeigenden Teleskop das im 90° Winkel dazu stehende Haus ausspionieren würde. Auf die Bitte, sich davon zu überzeugen, was ich mache, wurden mir sogar schon mal Schläge angedroht (dabei wissen die Leute, was ich mache, weil ich dort schon sehr lange wohne). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Nun gut, ich musste also bis zum frühen Nachmittag mit der Beobachtung warten, was stets ein Risiko ist, denn oft haben wir vormittags gutes Wetter, wobei es dann ab Mittag oft zuzieht. Nach Nebelauflösung war das Seeing auch sehr gut, soweit ich das durch die Äste hindurch sehen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Am Nachmittag war das Seeing sehr viel schlechter. Von den beiden gerade auf der Sonne sichtbaren Gruppen war nur eine zu erkennen, noch dazu bei heftig blubberndem Rand und wabernder Oberfläche, was die Trennung zwischen Umbra und Penumbra schwierig machte. So konnte ich meine Sonnenfleckenrelativzahl mehr schätzen als durch Zählen zu ermitteln.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 16pt;"&gt;Schade auch, dass die Aktivität nun gerade wieder abgesunken ist, nachdem es in den vergangenen Wochen fast täglich E- und F-Gruppen zu sehen gab. Für die nähere Zukunft können wir aber im ansteigenden Fleckenzyklus damit rechnen, dass solche Gruppen uns weiterhin beehren und durch ihre Formenvielfalt beeindrucken werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-5001896548068955912?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/5001896548068955912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/endlich-wieder-sonne-aber-kaum-flecken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5001896548068955912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/5001896548068955912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/endlich-wieder-sonne-aber-kaum-flecken.html' title='Endlich wieder Sonne, aber kaum Flecken'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1117815333958312016</id><published>2011-03-16T08:41:00.000+01:00</published><updated>2011-03-16T08:41:17.610+01:00</updated><title type='text'>Alle AKWs aus, und dann???</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Mit meinem heutigen Posting will ich mal den Fokus nicht auf die Frage richten, woher wir als Industrienation nach einem Ausstieg aus der Kernkraft dann unseren Strom beziehen sollen. Vielmehr stellt sich die Frage, was aus den Menschen wird, die im Kraftwerk arbeiten, was es für die Gemeinden bedeutet, wenn ein AKW stillgelegt wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Vor einiger Zeit gab es einen TV-Bericht auf N 3, in dem die Folgen des Atomausstiegs für die Gemeinde Brokdorf geschildert wurden. Der Kraftwerksbetreiber hat pro Jahr rund 20 Mio. EUR an Grund- und Gewerbesteuer an die Gemeinde gezahlt. Davon hat sich die Gemeinde, weil ja Geld im Überfluss vorhanden war, einiges, auch Unsinniges, geleistet, das umliegende Kleingewerbe wie Zeitungshändler, Cafés hat von den Arbeiterinnen und Arbeitern gelebt. Mit ihrem Geld haben sie zudem dafür gesorgt, dass die Umsatzsteuer reichlich floss. Das hat nicht nur dazu geführt, dass die Gemeinde, sondern auch der Kreis und das Land Schleswig-Holstein, ein gutes Stück vom Kuchen abbekommen haben. Wird ein AKW stillgelegt, brechen diese Einnahmen weg, die Gewerbetreibenden müssen die Geschäfte aufgeben und gehen Pleite.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;So ist es &lt;a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/UB/50159938.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Stade&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; nach dem Abschalten des AKWs ergangen und man wünscht sich dort lieber heute als morgen einen gleichartig finanzstarkes Gewerbe zurück.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;So nahm die Stadt 2002, ein Jahr vor der Abschaltung des AKW 52 Mio. EUR an Steuern ein, 2009 waren es gerade mal 20 Mio. Die Folgen für die Stadt sind überall sichtbar und dauern bis heute an.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Zudem wurden durch die Abschaltung des AKWs am 14.11.2003 viele Kernkraftarbeiter arbeitslos. Einige werden noch beschäftigt sein, solange der Rückbau läuft. Aber waas dann? Sie sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und werden irgendwann nicht mehr gebraucht. Selbst wenn alle AKWs von jetzt auf gleich abgeschaltet würden, wäre noch Arbeit für viele Jahre da, aber irgendwann ist die Arbeit erledigt und ein AKW-Arbeiter hat dann aufgrund seiner hohen Qualifikation keine Chance mehr auf einen adäquaten Arbeitsplatz. Und bekanntlich gibt es nur eines, was schlimmer ist, als unqualifiziert zu sein: Man ist überqualifiziert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Doch damit nicht genug: Auch beim Rückbau der AKWs werden Aufträge an Fremdfirmen erteilt. Das sind oft Spezialfirmen, die sich auf die Arbeit am, im oder rund um das AKW konzentrieren. Fallen die Aufträge weg, gehen sie Pleite. Die Beschäftigten werden arbeitslos und die Gemeinden nehmen noch weniger Steuern ein. Geringere Steuereinnahmen haben aber immer eine Erhöhung gemeindlicher Gebühren zur Folge. Insofern verwundert es nicht, dass es in Stade nach dem Abschalten des AKWs Demonstrationen gegen diese Entscheidung gab.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Nun kann man freilich der betreffenden Gemeinde vorwerfen, sie habe in guten Jahren zu üppig gelebt, sodass nun die Unterhaltungskosten etwa für Schwimmbäder die öffentlichen Kassen erdrücken. Aber mal ehrlich: Würde man selber, wenn man gerade gut verdient, auf Lebensstandard verzichten, nur weil vielleicht in ein paar Jahren man fremdbestimmt die Arbeit verlieren könnte?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Freilich, die Frage nach dem finanziellen Fallout der Gemeinden, in denen AKWs stehen, tritt auch auf, wenn beispielsweise Bundeswehrstandorte geschlossen Firmenstandorte aufgegeben werden etc. Auch dort kämpft die öffentliche Hand ums Überleben. Aber ein massiver Ausstieg aus der Atomenergie, der von heute auf morgen erfolgt, bedeutet neben dem Gefühl der größeren Sicherheit (das nur vermeintlich ist, weil rund um Deutschland herum neue AKWs gebaut werden) auf jeden Fall den finanziellen Kollaps für die betroffenen Gemeinden. Mal abgesehen von den Kosten für den Rückbau, die die Kraftwerksbetreiber zwar selber tragen müssen, aber garantiert sich über höhere Stromkosten wieder hereinholen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1117815333958312016?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1117815333958312016/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/alle-akws-aus-und-dann.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1117815333958312016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1117815333958312016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/alle-akws-aus-und-dann.html' title='Alle AKWs aus, und dann???'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-1802462777240282746</id><published>2011-03-15T13:48:00.000+01:00</published><updated>2011-03-15T13:48:20.246+01:00</updated><title type='text'>Japan, Deutschland und 2012: Schwachsinn ohne Ende</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Das schwere Seebeben, 150 km von der Küste Japans entfernt, die vielfach unerträglich scheinenden Folgen für die Opfer und die Hinterbliebenen: eigentlich sollte man innehalten und sich ein Beispiel an den Japanern nehmen. Sie, die eigentlich Betroffenen, bleiben in der schwierigen Lage scheinbar ruhig und gelassen, während hierzulande die Panik ausbricht und täglich ein wenig zunimmt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Reflexartig will man raus aus der Atomkraft, wohl wissend, dass alle anderen Länder um uns herum sich schon die Hände reiben, weil sie dann ihre Energie an uns für teures Geld verkaufen können und wir am Ende die Dummen sind und noch mehr für Strom ausgeben müssen. Trotz umweltbedenklicher Energiesparlampen, E 10 und anderem Zeugs.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Ein befreundeter französischer Astronomiekollege meinte vor vielen Jahren mal lakonisch: „Macht ihr man Euren Umweltkram, das bringt zwar nichts, aber dann greift ihr uns wenigstens nicht an …“ Ich lass das mal so kommentarlos stehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Auch die Reaktion der selbsternannten Gutmenschen, die der Welt ihren Umweltstempel aufdrücken wollen, ist typisch deutsch: Nun sind auf einmal alle für das Abschalten aller AKWs und zwar sofort. Auch hier kann man an Japan lernen: Die haben 55 AKWs, zwei sind kaputt, sie bleiben ruhig. Deutschland: 17 AKWs, keines ist durch Seebeben und Tsunami kaputt gegangen und die Panik wird immer größer … &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Aber wie hieß es schon zu Kaisers Zeiten: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen! Wohl lieber nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Die ältere Bevölkerung kennt das ja noch mit der nächtlichen Sperrstunde beim Strom. Wenn alle AKWs, Kohle- und sonstige Kraftwerke abgestellt sind, hat man uns auch ohne Sprengkörper in das vorige Jahrhundert zurückgebombt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Aber vielleicht sollten die reflexartig reagierenden Ökos erst mal ihre Dienstwagen stehen lassen, die Handys abgeben und ihre Laptops verkaufen, weil die ja bestimmt nicht mit Solar- oder Windenergie funktionieren. So würden sie ein vielleicht sogar nachahmenswertes Beispiel abgeben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Zum Thema 2012 hatte ich ja schon so einiges gebloggt und dies wird sicher nicht der letzte Beitrag sein. Ich denke, dass es im kommenden Jahr noch viel viel schlimmer wird, was da an unsinnigen Beiträegn auf uns zukommt. Aber auch augenblicklich wird es wird &lt;a href="http://www.weltverschwoerung.de/weltuntergang-2012-maya-kalender-verkuendet-ende-aller-zeiten/22882-anzeichen-fuer-2012-a.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;zunehmend&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: red;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090327124008AAEAfM1"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;schlimmer&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Beim Lesen dieser Forenbeiträge fällt mir nur eines ein: Bitte an Gott: „Herr, lass Hirne regnen!“ Gott „Tut mir leid, Hirn ist grad aus.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Zum Glück kenne ich da ein paar Bloggerkollegen, die ähnlich gegen den Wust an Falschinformationen&amp;nbsp;und bewusst geschürter Panik angehen. Ernsthafte und wissenschaftlich fundierte Beiträge findet man im &lt;a href="http://www.clearskyblog.de/2011/03/11/weltuntergang-2012-und-erdbeben-vor-japan/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;clearskyblog&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und den &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/03/911-weltuntergang-2012-und-das-beben-in-japan.php"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;scienceblogs&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Rechenkünstler, whre Meister ihres Fachs,&amp;nbsp;wollen zudem herausgefunden haben, dass hinter dem Beben in Haiti (12.1.10) und Japan (9.3.11) die Illuminaten stecken. Warum: Bei beiden kommt die Quersumme &lt;a href="http://www.rea51.de/mystery5717.html"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;23&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; heraus, die&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Geheimzahl der Weltverschwörer.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Solch geistiger Dünnpfiff erinnert mich an ein EAV-Lied: „Kann denn Schwachsinn Sünde sein?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Ich mach mal den Guttenberg und kopiere die Ansicht von &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Florian &lt;/span&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;Freistetter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Leute schaltet mal Eure Hirne ein! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Anmerkung von mir: Wo was einschalten, wenn da nix iss???&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/178203264768647367-1802462777240282746?l=astroholl.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://astroholl.blogspot.com/feeds/1802462777240282746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/japan-deutschland-und-2012-schwachsinn.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1802462777240282746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/178203264768647367/posts/default/1802462777240282746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://astroholl.blogspot.com/2011/03/japan-deutschland-und-2012-schwachsinn.html' title='Japan, Deutschland und 2012: Schwachsinn ohne Ende'/><author><name>Astroholl (Manfred Holl)</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02792791744943297837</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bRsHRm_8Dos/TRcZA40UGxI/AAAAAAAAAAQ/-jjqvtjfTzQ/S220/holl2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-178203264768647367.post-8941357469641414344</id><published>2011-03-15T11:18:00.005+01:00</published><updated>2011-03-16T10:06:25.936+01:00</updated><title type='text'>15. Marz 2011: 79. Geburtstag von Alan Bean</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Geboren wurde Alan LaVern Bean, dessen Name heute nur noch bei eingefleischten Raumfahrtkennern bekannt sein dürfte, am 15. März 1932 in Wheeler im US-Bundesstaat Texas.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Nach seinem Abschluss an der Paschal High School in Fort Worth studierte er Ingenieurswissenschaften an der University of Texas im Fachbereich Luftfahrttechnik und trat nach dem Erlangen des Doktorgrades in die Marine der USA ein, war in Florida stationiert und trat vier Jahre später einer Schule für Testpiloten der US-Marine bei und arbeitete anschließend an der Entwicklung neuer Flugzeugtypen mit.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Kurz nach ihrer Gründung der &lt;a href="http://www.nasa.gov/"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;NASA&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; im Jahr 1958 wurde im April 1959 eine erste Gruppe von Astronauten ausgewählt, die am späteren &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mercury-Programm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;MERCURY&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;-Programm teilnehmen sollte. Allerdings war dies tatsächlich die zweite Gruppe (sie bestand ausschließlich aus Textpiloten: Scott Carpenter, Gordon Cooper, John Glenn, Gus Grissom, Walter Schirra, Alan Shepard und Deke Slayton).&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Da Alan Bean auch Testpilotenerfahrung hatte, bewarb er sich für die Aufnahme in diese Gruppe, wurde jedoch abgelehnt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Die erste Gruppe wurde 1958 im Rahmen des „Man In Space Soonest“-Programms ausgewählt und bestand aus Neil Armstrong, William Bridgeman, Scott Crossfield, Iven Kincheloe, John McKay, Robert Rushworth, Joe Walker, Alvin White und Robert White. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Einige von ihnen wurden, wie Neil Armstrong, ins &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Programm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;APOLLO&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;-Programm aufgenommen, andere flogen später die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/North_American_X-15"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;X-15&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Alan Bean gab jedoch nicht auf und bewarb sich erneut, als die NASA eine weitere Gruppe von Astronauten &lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;anwarb. So kam es, dass er am 17. Oktober 1963 zusammen mit Edwin Aldrin, Charles Bassett, Eugene Cernan,Roger Chaffee, Michael Collins, Walter Cunningham, Donn Eisele, Theodore Freeman, Richard Gordon, Russell Schweickart, David Scott und Clifton Williams&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Einige Mitglieder dieser Gruppe erlitten jedoch ein schweres Schicksal: Roger Chaffee starb beim Feuer in der APOLLO 1, Charles Bassett, Theodore Freeman und Clifton Williams kamen bei Flugzeugabstürzen ums Leben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Im Rahmen des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemini-Programm"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;GEMINI&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;-Programm wurde Alan Bean erstmals an verantwortlicher Stelle tätig, war Spezialist für die Bergung der GEMINI-Kapseln und diente im Dezember 1965 bei GEMINI 6 und GEMINI 7 als Capcom von Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral aus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Für einen Raumflug nominiert wurde er erst nach dem Tod der beiden Astronauten Charles Bassett und Elliott See, die am 28 Februar 1966 bei einem Trainingsflug abstürzten. Alan Bean gehörte danach der Untersuchungskommission zur Aufklärung der Unglücksursache an.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Durch den Tod der beiden für GEMINI 9 vorgesehenen Astronauten, kam es zu Umbesetzungen der Flug- und Back-up-Mannschaften innerhalb des Programms. Alan Bean war als Ersatzkommandant für GEMINI 10 vorgesehen, obwohl er keinerlei Weltraumerfahrung besaß. Er kam aber nicht zum Einsatz. Bei GEMINI 11 im September 1966 war er wieder Cacpom, dieses Mal von Houston aus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Nach Abschluss des GEMINI-Programms wechselte Bean ins 1965 gegründete Saturn/Apollo Application Office, welches die Verwendung von APOLLO-Raumschiffen und SATURN-Raketen auch zu anderen Zwecken als nur zur Mondlandung untersuchen sollte. Hintergrund war die Überlegung, das angesammelte Fachwissen für zukünftige Projekte zu erhalten (was dann später durch Budgetkürzungen nicht gelang). Von diversen Projekten blieb als einziges die Raumstation &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skylab"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;SKYLAB&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erhalten. Schon vorher hatte die NASA erste Wissenschaftsastronauten ausgewählt und am 28.6.1965 der amerikanischen Öffentlichkeit präsentiert: Owen Garriott, Edward Gibson, Duane E. Graveline, Joseph Kerwin, Frank C. Michel und Harrison Schmitt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Zu APOLLO kam Alan Bean auch wieder durch den Tod eines Astronauten: Clifton Williams, der als Ersatzpilot für die Mondlandefähre bei der zweiten APOLLO-Mission fungieren sollte, kam am 5.10.1967, ebenfalls bei einem Flugzeugabsturz, ums Leben. Charles Conrad setzte sich daraufhin für die Aufnahme Beans ins Team ein, dem auch Richard Gordon angehörte. So wurde er sogar Ersatzmann für den ersten Einsatz der Mondlandefähre. Diese sollte erstmals beim Flug von APOLLO 8 eingesetzt werden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Nach der Einteilung, dass die Ersatzmannschaft einer Mission bei der übernächsten als Hauptmannschaft zum Einsatz kam, machten sich das Team Hoffnung auf APOLLO 11, der ersten bemannten Mondlandung. Dies zerschlug sich, weil die Mondlandefähre nicht rechtzeitig fertig und erstmals bei APOLLO 9 in der Erdumlaufbahn eingesetzt wurde. So wurde das Team die Ersatzmannschaft für diese Mission und war dann bei APOLLO 12 dran.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Bereits am 10. April gab die NASA die Namen der Besatzungsmitglieder für die Mission von APOLLO 12 bekannt. Am 14. November 1969 hob APOLLO 12 um 16:22 Uhr UTC vom Startzentrum in Cape Canaveral ab und wurde in der ersten Phase des Fluges gleich zweimal (36,5 und 52 Sekunden nach dem Start) vom Blitz getroffen, was zum Verlust aller Telemetriedaten führte. Der berühmte Befehl „SCE to AUX“ von der Bodenstation wurde von Alan Bean als einzigem verstanden, woraufhin er die Notanlage für die Datenverarbeitung aktivierte und so die Übermittlung der Telemetriedaten wieder aufgenommen werden konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Der Flug konnte danach programmgemäß fortgesetzt werden und am 19. November 1969 um 6:54 UTC landete die Mondlandefähre INTREPID im Oceanus Procellarum. Noch am selben Tag betrat er als vierter Mensch den Mond.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Erstmals sollte eine Farb-TV-Kamera eingesetzt werden, Alan Bean hatte sie jedoch direkt in die Sonne gehalten, wodurch die empfindliche Elektronik zerstört wurde und es keine Livebilder vom Mond gab.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Dafür stellte er eine Isotopenbatterie für Experimente auf, die unweit des Landeplatzes aufgestellt wurden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;, &amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 16pt; line-height: 115%;"&gt;Nach zwei Ausflügen (bei einem wurde die 1967 hier gelandete Mondsonde SURVEYOR 3 besucht, Teile abmontier
