Dienstag, 5. Juni 2012

Venustransit -23 Stunden

Es ist nicht mal mehr einen Tag hin bis zum Venustransit und die Spannung steigt ob des Wetters: In den letzten Tagen war zwar zu beobachten, dass um den Sonnenaufgang herum der Himmel über Hamburg klar war, es danach aber rasch zuzog. Ein ähnliches Szenario ist nach den derzeitigen Prognosen für morgen früh zu erwarten. Allerdings werden in Hamburg wohl hohe Wolken das Himmelsschauspiel stören.

Die Frage ist, wohin man sich begibt. Da ich heute noch arbeiten muss, scheidet die Variante aus, ein oder zwei Tage vorher am Ziel anzureisen und da vom Hotelbalkon aus zu beobachten. Wäre zwar bequemer, aber als Arbeitsnehmer hat man das Problem, dass die Zahl der Urlaubstage begrenzt ist und ein Vielfaches davon habe ich schon durch die Auflösung der Wohnung meines Vaters und die Zeit nach seinem Tod inkl. Beerdigung verbraucht, sodass in diesem Jahr nicht mal mehr ein Sommerurlaub drin ist.

In den letzten Tagen hat sich die Region rund um Fehmarn  als die stabilste Wetterzone herausgestellt. Allerdings werden wir morgen früh wohl mit aus Westen heranrückenden Wolken zu kämpfen haben und der Frage, wann diese ankommen werden. Wir werden nach meteoblue wohl hohe bis mittelhohe Wolkenschichten bei Sonnenaufgang haben, die lassen aber prinzipiell noch Möglichkeiten für größere Lücken zu.

Wie zur Einstimmung, konnte ich heute Morgen schon mal einen kompletten Regenbogen sehen, der auch schön farbintensiv war.

Die grobe Planung für den morgigen Tag steht aber schon: Um 22:30 Uhr treffe ich mich mit anderen Vereinskollegen, die aus sehr unterschiedlichen Richtungen kommen, auf der Raststätte Buddikate an der A 1, dann geht es mit vier Fahrzeugen nach Fehmarn, dort Standort aussuchen (wahrscheinlich Marienleuchte), ein paar Stunden schlafen und dann in der beginnenden Morgendämmerung aufbauen und beobachten. Nach Ende des Venustransits soll dann in Burg auf Fehmarn gefrühstückt werden. Was sich davon nachher umsetzen lässt, wird man dann sehen müssen.

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