Sonntag, 15. Mai 2011

Ich habe es getan ...

ja wirklich, ich habe ihn gewagt, den Umstieg vom VW zum Mercedes im IT-Bereich, sprich, ich habe mir vor ein paar Tagen meinen ersten Apple-Rechner zugelegt, kämpfe ein wenig mit System und Programmen, aber das, was ich bisher meine, verstanden zu haben, geht schon besser als bei meinem Windows-Rechner. Dieser Text ist auf dem Obstrechner entstanden, den ich mit vor allem auch deswegen gekauft habe, um während Präsentationen keine nervigen Programmabstürze mehr zu haben oder mich auf das Thema anstatt der Technik konzentrieren zu können.

Nun sitze ich im Café des neuen Besucherzentrums auf der Sternwarte Bergedorf und warte auf Leute, die bei der von mir geleiteten Führung um 14 Uhr mitmachen wollen, die um 14 Uhr beginnt. Die Route ist eigentlich immer genau festgelegt und beginnt beim Äquatorial, am Meridianhaus vorbei zum Großen Refraktor, dann zurück zum Besucherzentrum und dann zurück zum 1m-Spiegel. Ich glaube, ich habe das hier schon mal beschrieben. 


Nun sitze ich hier, Obstrechner und Orangensaft vor mir auf dem Tisch, dazu Schwarzbrot mit Lachs. Mein Blick wandert aus dem Fenster und erhascht die schnell vorüber ziehenden Wolken, die zwischendurch immer mal wieder etwas Regen bringen. Zum Glück nicht in Sturzbächen, was für den staubtrockenen Boden nicht gut wäre. Echter Landregen wäre das beste, zwar nicht für uns Astros, aber für die Natur und die Landwirtschaft. Vor ein paar Wochen hatten wir noch erheblich höhere Temperaturen, nun muss man sich bei den Führungen wieder Gedanken um Mehrschichtklamotten machen.

Jetzt warte ich noch immer, freue mich aber schon auf den Kaffee zwischendurch und das leckere Stück Butterkuchen, für mich als Diabetiker zwar keine empfehlenswerte Mahlzeit, aber im Ausnahmefall kann man es mal machen, wenn man entsprechende Gegenmaßnahmen ergreift. Aber nun schweife ich vom Thema ab.

Auf der Sternwarte zu sitzen und hier zu arbeiten, das ist für mich schon so eine Art Verwirklichung eines Lebenstraumes. Diese einzigartige Parklandschaft mit den Kuppeln und den Arbeitsgebäuden übt auf mich eine besondere Faszination aus. Sie ist ein Ruhepol inmitten der hektischen Stadt und auch die Geräuschkulisse ist hier tagsüber ganz anders als nur 1 oder 2 km in Richtung zum Bergedorfer Zentrum. 


Aber nun geht es gleich los und ich muss meinen neuen Rechner erst einmal wieder in Ruhe lassen. Die Arbeit ruft.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen