Sonntag, 20. März 2011

Was lesen Sie gerade?


Eine Frage, die in einer Literatursendung auf BR-Alpha regelmäßig Menschen in einer bayerischen Einkaufsstraße gestellt wird. Selbstverständlich liest jeder nur hochklassige Literatur, oder das, was gerade so angesagt ist an Krimis, Sachbüchern oder Thrillern.

Ich schaue die Sendung nicht regelmäßig, aber mir ist aufgefallen, dass zumindest dann, wenn ich diese Sendung sehe, niemand dabei ist, der gerade ein astronomisches Buch liest, oder gar einen Science-Fiction-Roman. Auch dass jemand gerade ein eBook lesen würde, wurde noch nicht erwähnt.

Erst recht würde niemand vor der Kamera sagen, dass er gerade einen Perry Rhodan-, Jerry Cotton-, Maddrax- oder sonstigen Roman liest, was allgemein zwar als Schund- oder Trivialliteratur bezeichnet wird, was ich selber aber eher als Unterhaltungs- oder Entspannungsliteratur sehen würde. Man sollte diesen literarischen Zweig auch nicht so abfällig betrachten, weil es darunter auch spannende Geschichten gibt, die man kurz vor dem Einschlafen oder bei anderen Gelegenheiten noch mal weglesen kann. Für viele ist dieser Zweig der einzige Weg zur Literatur. Kleiner Tipp: Auf dem eBook-Reader merkt´s keiner …

Auf die Frage, was ich gerade lese, würde ich antworten: Die kommende Extra-Ausgabe von interstellarum als PDF (Korrekturlesen), auf dem eBook-Reader das Buch „Den ersten Stein“ von Elliott Hall
und als Taschenbuch Sacrificium von Veronique Roy sowie im Bett liegend ein dickes Buch einer der oben genannten Serials. Vor kurzem ausgelesen habe ich das Buch Polarlichter aus dem Oculum-Verlag
und einen alten SF-Roman aus den 50ern: Attentat auf Sol – der galaktische Krieg 1 von Clark Darlton. Überhaupt finde ich SF-Geschichten aus den 50ern immer wieder sehr spannend. Unterwegs gibt´s dann per mp3-Player noch Hörbücher auf die Ohren. Aber das wäre ein Thema für später.

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