Samstag, 26. Februar 2011

Wie aus dem Nichts heraus eine Zeitschrift entsteht (5)

Mein letzter Blogbeitrag ist schon ein Weilchen her und auch der Sternkieker ist so recht noch nicht vorangekommen. Grund hierfür ist die Hamburg-Wahl. Als Wahlvorsteher in einem Hamburger Wahllokal hatte ich etliche Termine (Schulungen, letzte Unterweisungen, Rekrutierung der Mitglieder meines Teams, deren Unterrichtung usw.) wahrzunehmen. Dann kam der lange Wahlsonntag und das Auszählen der vier Stimmzettelhefte an den folgenden Tagen. Viel Papier und viel Rechenarbeit kamen da auf uns zu. Aber wir haben das gut und pünktlich abgeschlossen.

Daher war ich mit einigen eigenen Beiträgen für den Sternkieker im Rückstand. So musste die astronomische Vorschau – mit einer der wichtigsten Bestandteile einer jeden amateurastronomischen Zeitschrift – in Teilen noch von mir geschrieben werden. Ein Buch ist noch zu Ende zu lesen, damit dessen Besprechung noch mit ins Heft kommt und so mancher Artikel geht auch jetzt noch ein. Und erst heute konnte ich den Veranstaltungskalender für das 2. Quartal 2011 fertig stellen.

Die Zeit drängt nun zwar etwas, aber die Zeitschrift entsteht nebenbei, sozusagen als Hobby. Als ein Hobby, das vor allem viel Arbeit mit sich bringt, die dann und wann auch mal zwangsweise ruhen muss. So beispielsweise aufgrund der Korrekturlesertätigkeit für eine astronomische Fachzeitschrift. Eine nicht unwesentliche Tätigkeit, die zudem gut honoriert wird. Dabei ist das Korrekturlesen generell eine durchaus anstrengende Arbeit, die ausschließlich am Rechner erledigt wird. Hierzu verwende ich meistens mein kleines Netbook, was das Lesen an sich zwar etwas anstrengender macht, als an einem größeren Laptop mit größerem Bildschirm. Dafür kann man diese Aufgabe aber auch im Bett liegend, in der Bahn oder im Café erledigen, zumal der Akku gut 8 Stunden hält.

Doch zurück zum Sternkieker. Auf dem Plan steht nun erst einmal, das Heft mit allen vorliegenden Texten zu befüllen. Ich hoffe, am morgigen Sonntag einen Teil dieser Aufgabe zu erledigen. Vielleicht entspringt daraus ein weiterer Blogbeitrag. Mal schauen.

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