Dienstag, 15. Februar 2011

Wie aus dem Nichts heraus eine Zeitschrift entsteht (4)

Am letzten Sonntag war es soweit: Nach Überwindung der Nachwirkung meiner Geburtstagsfeier machte ich mich am Spätnachmittag an die Grundlagenarbeiten für den nächsten Sternkieker.

Als erstes kopierte ich die alte Ausgabe und warf deren Inhalt raus. Dann wurden die Musterseiten aktualisiert (Kopf- und Fußzeilen auf Stand gebracht) und diese dann den einzelnen Rubriken im Heft zugewiesen. Vorteil hierbei ist, dass man die jeweiligen Seiten nur einmal anfassen muss und nicht, wie beim früher genutzten Programm, erst am Ende des Layouts dann für jede einzelne Seite noch mal Kopf- und Fußzeilen sowie Rubrikenüberschriften hinzufügen muss. Einmal die Musterseite geändert, kann man diese später, wenn mehr Seiten benötigt werden, einfach hinzufügen.

Bei der Festlegung des Umfangs eines Sternkiekers muss man stets das Druckverfahren im Hinterkopf haben. Da wir im Heft eine Mittenheftung und keinen Klebesatz haben, muss die Seitenzahl immer glatt durch 4 teilbar sein. Alle Seiten werden auf A 3 gedruckt und dann zu A 4 gefaltet und geheftet. Würde man die Regel, dass der Umfang immer ein ganzzahliges Vielfaches von 4 beträgt, missachten, hätte man am Ende der Zeitschrift mehrere freie, unbedruckte Seiten. Das will natürlich niemand, daher ist das im Layout entsprechend zu berücksichtigen. Der umlaufende Titel mit Vorder- und Rückseite sowie den beiden innen liegenden Seiten ist getrennt vom übrigen Heftinhalt zu layouten, weil sie ein klein wenig anders gedruckt und später dem Gesamtheft hinzugefügt werden. Das wiederum hat zur Folge, dass das Heft, damit die Klammern auch halten, nicht mehr als 60 Seiten maximalen Umfang haben darf. Dabei entfallen 4 Seiten auf den Titel und 56 Seiten auf den Inhalt. Bei mehr als 60 Seiten und der Schwere des verwendeten Papiers könnte es sonst passieren, dass das Heft auseinanderfällt und das kann nun wirklich niemand wollen.

Ist also erst mal eine bestimmte Anzahl von Seiten festgelegt (anhand der mir zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Artikel kann ich das schon mal grob abschätzen), kann man mit dem eigentlichen Befüllen der Seiten mit Text und Bildern beginnen. Erst kommen die reinen Texte ins Heft, dann die Abbildungen und nicht umgekehrt. Die Texte bildet das Grundgerüst in das es die Bilder einzufügen gilt. Deren Größe bestimmt dann auch die Länge des Artikels. Zumindest prinzipiell. Kommt man nämlich am Ende auf eine ungerade Seitenzahl, muss man die Bilder entweder vergrößern oder verkleinern, je nachdem, ob man noch Platz hat, oder nicht.

Auf jeden Fall habe ich am Sonntag gleich mal die ersten einfacheren Berichte ohne Bilder gesetzt. In den kommenden Tagen geht es weiter, unterbrochen nur durch Treffen mit Freunden, der Hamburgwahl und natürlich der täglichen Arbeit!

1 Kommentar:

  1. Wow mal erhlich der Text ist bestimmt warnsinnig gut aber wer liest sich den schon so ein Brocken durch einfach kurze kleine sehr informationsreiche Sätze reiche dochoder nicht??

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