Mittwoch, 2. Februar 2011

Wie aus dem Nichts heraus eine Zeitschrift entsteht (1)

Seit rund 15 Jahren betreue ich zusammen mit Freunden die Vereinszeitschrift der GvA Hamburg, den Sternkieker. Hervorgegangen aus einem kleinen Mitgliedsblättchen im DIN á 5-Format ist sie mittlerweile zu einer Zeitschrift geworden, die in ganz Deutschland gelesen und – so hoffen wir – auch geschätzt wird. Seit vielen Jahren bin ich auch für das Layout verantwortlich und finde es nach wie vor spannend, wie aus dem Nichts heraus am Ende ein fertiges Produkt wird. Im Blog werde ich in den kommenden Wochen immer mal wieder darüber berichten, wie die aktuelle Ausgabe voran kommt, oder auch, warum das grad nicht geschieht.

Da wir im Heft stets nur wenige feste Rubriken und einen großen, frei zu gestaltenden Teil haben, weiß man am Anfang auch nicht, in welche Richtung das Ganze gehen wird. So stehen Themen wie aktuelle Mond- und Sonnenfinsternisse, besondere Himmelereignisse, ein heller Komet, aber auch der Besuch von Astroveranstaltungen aller Art natürlich im Vordergrund. Doch es gibt auch Sauregurkenzeiten, wo man kaum Berichte bekommt, weil das Wetter schlecht war oder man alle möglichen Erscheinungen deswegen verpasst hat. Dann ist man als Redakteur gefragt, sich selbst Gedanken zu machen und Themen anzustoßen.

Für den 225sten Sternkieker, der Anfang April erscheinen wird, sind schon etliche Texte und vor allem (auf Nachfrage und dringender Bitte) bei mir eingegangen. Nach einer groben Durchsicht, gehen die Texte per Mail an unseren in der Schweiz lebenden Korrekturleser. Aber keine Angst: Er korrigiert auf Deutsch und nicht etwa auf Switzerdütsch.

Kommen die Texte zurück, muss spätestens dann die Datei vorbereitet werden, in die Texte und Bilder hineinkommen und aus der dann ein paar Wochen später ein richtiges Heft entsteht. Das wird aber Thema eines späteren Blogbeitrages sein.

Noch besteht der 225.ste Sternkieker aus einigen Bildern und teilweise durchgesehenen Texten in einem Verzeichnis und der Weg zum endgültigen Ergebnis ist noch lang. Sie können mich auf diesem Weg im Blog begleiten, wenn Sie es möchten!

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