Donnerstag, 10. Februar 2011

Wie aus dem Nichts eine Zeitschrift entsteht (3)

Eigentlich wollte ich hier ja weiter berichten, wenn sich Fortschritte bei der Herstellung des neuen Sternkiekers ergeben. Nur die gab es in den letzten Tagen nicht. Warum nicht? Weil ist schlicht zu faul, offiziell aber anderweitig beschäftigt war, was sogar stimmt. Als Wahlvorsteher in einem Hamburger Wahllokal habe ich eine ehren- und verantwortungsvolle Aufgabe übernommen (mache das schon seit vielen Jahren). Damit verbunden sind einige Termine, die Organisation des eigenen Wahlvorstandes und einige Beratungen von Freunden und Nachbarn, wie man denn nun die bei dieser Wahl doch etwas komplizierteren vier Stimmzettelhefte rein technisch gesehen ausfüllt.

Dafür habe ich für den Sternkieker aber noch ein paar Artikel und Abbildungen bekommen. Selber feile ich noch an einigen eigenen Teilen herum (Astrovorschau, Buchbesprechungen). Aber irgendwann wird es so richtig losgehen. Wirklich. Ganz bestimmt. Das können Sie mir glauben. Unbesehen.

Als erstes muss ich beim Start in dem verwendeten Programm die Musterseiten aktualisieren und dann der eigentlichen Heftdatei zuordnen. Nach etwa einer halben Stunde ist das Prozedere erledigt und man kann mit dem Layout beginnen. Gleichzeitig kommen verspätet noch ein paar Beiträge herein, die dem Korrekturleser und dem Bildbearbeiter zugeschickt werden müssen. So wird dann das Heft mit Leben gefüllt und ist irgendwann fertig.

Übrigens habe ich dabei das papierlose Büro für mich realisiert. Das einzige Mal, wo wirklich Papier benötigt wird, ist beim Probeausdruck, um Layoutfehler zu finden. Wenn ich mir eines Tages einen größeren Bildschirm zulege, kann ich mir diesen Schritt sicher auch sparen. Dann ist der einzige Moment, wo das Heft die digitale Welt verlässt, der Druck des Heftes. Alle Artikel und Bilder gehen per Mail, ganz selten mal auf einem anderen Datenträger ein. Layoutet wird am Laptop, korrigiert auch. Und irgendwann ist das Produkt fertig. Irgendwann in diesem Monat, wo ich nicht nur Wahlvorsteher am Sonntag, den 20.2. bin, sondern auch in den folgenden drei Tagen auszähle. Ein ereignisreicher Monat eben. Und ab und zu kommt auch ein neuer Blogbeitrag. Versprochen.

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