Mittwoch, 26. Januar 2011

Vortrag über den Umbau von Canon Kameras zu Astrokameras

Seit es DSLR-Kameras gibt, gibt es auch seitens der Amateurastronomen das Bestreben, diese für die Astrofotografie einzusetzen. Das hat mehrere Vorteile. So entfällt die lästige Panscherei mit den Fotochemikalien, die man hinterher aufwändig entsorgen muss, man hat immer gleich das Ergebnis parat, kann die Aufnahmen mit entsprechenden Bildverarbeitungsprogrammen wie Registax, Giotto, AviStack etc. digital weiterverarbeiten. Überdies kann man die Kameras auch per PC ansteuern.

Doch ein Problem gibt es: die mangelnde Rotempfindlichkeit der Chips in den Kameras. Stört das bei alltäglicher Fotografie im Tageslicht in der Regel wenig, so kommen bei nicht umgebauten Kameras Objekte, die vorwiegend im Licht der roten Wasserstofflinie H-Alpha (nicht identisch mit der Wellenlänge bei der Sonnenbeobachtung!) strahlen, wie NGC 7000, der berühmte Nordamerikanebel, fast überhaupt nicht zur Geltung. Sie können ohne den entsprechenden Umbau, der die Rotempfindlichkeit der Kameras durch Austausch eines Filters beträchtlich steigert, nur mit Einschränkungen fotografiert werden.

Über dieses Thema wird heute Abend auf dem Klönsnack der GvA in Hamburg im Kleinen Hörsaal des Biozentrums Klein Flottbek, Ohnhorststraße 18, 22609 Hamburg (mit Öffis zu erreichen mit der S-Bahn Richtung Wedel, Haltestelle Klein Flottbek) der Inhaber des astro-shops (der echte mit dem Bindestrich) Eric-Sven Vesting referieren. Der Besuch wird sich garantiert lohnen, denn er gilt als einer der Pioniere des Umbaus der DSLRs zu Astrokameras, kennt sich mit den Problemen aus und wird über Sagen und Mythen, die sich rund um dieses Thema gebildet haben, aufräumen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen