Samstag, 22. Januar 2011

100 Million BC – eine Filmbesprechung

Und hier ist noch so ein Film der „aha“-Klasse: Als Fortsetzung des Philadelphia-Experiments, bei dem Schiffe der US Navy durch die Zeit geschickt wurden und zurückkehrten und deren Mannschaften teilweise verschollen oder mit dem Inneren des Schiffes verbacken sind, soll ein Rettungsteam in die Vergangenheit reisen, um dort gestrandete US-Army-Angehörige zurück zu holen, die dort bei einem früheren Experiment zurück blieben.

Eine herkömmliche Story, bei der in einer Zeit vor 70 Millionen Jahren (im Titel sind es 100 Millionen Jahre) ein Teil des Forscherteams ums Überleben kämpft. Die Zahl der Mitglieder der Rettungsmannschaften werden durch schlecht animierte und bisweilen gummiartig aussehende durch Raptoren und eine feindlich gesinnte Umwelt im Godwanaland (das es vor 70 Mio. Jahren längste nicht mehr gab) dezimiert, nachdem man zuvor einem pflanzenfressenden Brontosaurier begegnet war.

In die Vergangenheit zurückgekehrt ist man übrigens durch ein Wurmloch, dessen Entstehung konfus erläutert wird und irgendwie an die TV-Serie Stargate erinnert. Und am Ende muss einer zurückbleiben, um das Wurmloch wieder zu schließen. Wie zu erwarten, opfert sich der alte Wissenschaftler, der für das Philadelphia-Experiment verantwortlich war.

Man findet die Überlebenden und nimmt sie mit in das Los Angeles der Neuzeit. Allerdings kommt da auch ein T-Rex durch das Wurmloch, der für allerhand Unruhe und unfreiwillig komische Szenen sorgt. Er zertritt Autos, die danach brennen, springt Hubschraubern hinterher und verwirrt sogar eine über der Stadt abgefeuerte Rakete. Diese fliegt relativ ziel- und planlos durch die Gegend, ist mehrmals zu sehen, kommt aber irgendwie nicht am Ziel an.

Später kommt der alte Wissenschaftler als junger Mann zurück und löst alle Probleme. Nun ja, es handelt sich hier um eine absolute Billigproduktion im Fernsehformat mit schlechtem Ton und noch schlechteren Animationen, die für Heiterkeit sorgen.

Kein unbedingt grottenschlechter Film, zu einem cineastischen Höhepunkt reicht es aber auch nicht. Halt ein typischer Vertreter seiner Art, der auch nur für Fans dieser Art von Filmen gut und erträglich ist, auch wenn man glaubt, irgendwie alles schon mal irgendwo gesehen zu haben und die Geschichte irgendwie vorhersehbar ist!

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